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Rezept für den Käsekuchen vom Blech und andere schnelle Kuchen

Schneller Käsekuchen mit Mandarinen vom Blech (und noch mehr Kuchen)

Es gibt ja so Sachen, die kann ich nicht. Da mangelt es mir klar an Kompetenz. Daher würde ich euch nicht empfehlen, mich als Einkaufsbegleitung für das nächste große Fashion-Shopping zu buchen. Ich tauge auch nicht für stylische Food-Fotos. Also als Fotografin oder Stylistin. Weder noch. Food ist essen und essen wird gegessen. ZACK.

Aber backen kann ich. Vor allem kann ich pragmatische Kuchen backen, die mal eben fix mit minimalem Aufwand ein möglichst nettes Ergebnis bringen. Habe ich die Tage mal wieder, denn wir hatten ja ein Geburtstagskind

bunter Schokokuchen zum Kindergeburtstag für den dritten Geburtstag

Kuchen-Content zum 3. Geburtstag

An Krümels Geburtstag selber gab es morgens einen schlichten Schokokuchen vom Blech, denn da zählt vor allem die süße Deko. In den Kindergarten hat er Mini-Amerikaner mitgenommen. Die sind klein, süß und schnell gemacht.

Für den Besuch der Familie am Nachmittag habe ich es mir leicht gemacht und einen schicken Lettercake (ja, so schimpfen sich die Teile, auch wenn es Zahlen sind, behauptet man auf Instagram) gefaked. Ich sags ja: pragmatisch. Meine hier sehr schweigsame Co-Autorin Tanja hatte mir den Tipp gegeben, doch mal auf Pinterest bei einem Tiefkühltortenhersteller mit bekanntem Namen nach Ideen zu gucken.

PERFEKT! Denn Krümel wünschte sich Erdbeerkuchen. Ausdrücklich. Im September. Eigentlich eine totale Katastrophe so rein saisonal und regional gedacht, aber das Kind hatte doch Geburtstag. Und Geburtstagskinder sind eben König.

Fake-Letter-Cake // Erdbeerkuchen aus Tiefkühlsahneschnitten
Du darfst dir die Idee gerne auf PINTEREST merken. <3

Rezept für den Fake-Zahlen-Kuchen

Zutaten
  • Erdbeer-Joghurt-Schnitten aus der TK-Abteilung des Supermarktes
  • frisches Beerenobst – weil das Kind es so will!
  • roter Tortenguss
Zubereitung

Kuchen aus der Packung nehmen und feststellen, dass eineinhalb Pakete ausreichen, um eine große 3 auf einem schicken Holzbrett zu legen.Während der TK-Kuchen von jetzt an auftauen kann, oben drauf das selbstverständlich abgewaschene Beerenobst äußerst dekorativ verteilen. Tortenguss anrühren und ein wenig drüber kleckern. Bloß nicht zu ordentlich dabei sein, denn es darf runterlaufen. Ist gerade modern so. Sagte man mir.
Nun nur noch abwarten, bis der Kuchen auftaut, die Gäste da sind und den Kuchen vernichten. 


Kindergeburtstag light

Jetzt wollte das Krümelchen aber auch so einen tollen Kindergeburtstag wie seine Geschwister haben. Und so beschloss seine Mutti (das bin ich!), dass wir eine Mini-Version veranstalten könnten. Aber bitte nicht zuviel Aufwand und Chaos, denn Krümelchen hat eigentlich gerade genug mit seiner Eingewöhnung zu tun. Und seine Mutti auch…

Was macht denn einen Kindergeburtstag in Krümels Augen aus?
Ganz wichtig: Luftballons! Kuchen! Geschenke! Kinder!
Auf Einladungen und Spielchen kann man verzichten. Also dachte ich. Und hatte auch recht damit.

Ich lud also zwei Freundinnen mit ihren Söhnen ein, von denen eine die Juli ist und die andere auch Juli (oder so ähnlich) heißt und theoretisch auch eine Cousine ist, aber das macht ja nicht weniger Freundschaft. Jetzt hatte ich also Kinder eingeplant und nahm an, dass die vermutlich auch Geschenke dabei haben würden.

Fehlten noch Luftballons und KUCHEN! Nichts leichter als das. Die Kuchen zauberte ich tatsächlich in grob geschätzten dreißig Minuten und da ich dusselige Tante währenddessen bei Instagram in den Stories mit meinen unfassbaren Skills prahlte, muss ich nun ein Rezept verbloggen. Selbst schuld. 😉

schneller Käsekuchen ohne Boden vom Blech REZEPT
Rezept auf PINTERST gemerkt?

schneller Käsekuchen ohne Boden

Zutaten:
  • 250g weiche Magarine
  • 280g Zucker
  • 4 Eier
  • 2 Päckchen Vanilliepudding-Pulver
  • 2 EL Vanillezucker
  • 2 TL Backpulver
  • 3 EL Weichweizengries
  • 1000g Magerquark
  • 2-3 EL gehobelte Mandeln
  • 1 kleine Dose Madarinen oder 100g Blaubeeren oder was auch immer… man kann auch auf so obstiges Gedöns verzichten
Zubereitung

Entweder besitzt du (wie ich) eine total tolle Küchenmaschine eines Staubsaugererstellers aus dem Bergischen oder du nimmst eine andere Küchenmaschine oder den Mixer.

Jedenfalls verrührst du erst Margarine und Zucker, dann im nächsten Schritt die Eier darunter und dann alles bis auf Obst und Mandeln zu einer Masse. Ich bin ja faul und haue alles in den Topf, um es dann auf Stufe 6 eine Minute lang kräftig zu mixen. Klappt auch.

Die Masse kommt auf ein Blech, das du bitte vorher gut eingefettet und mit den gehobelten Mandeln bestreut hast. Auf die Masse kannst du jetzt optional den Inhalt einer abgetropften Dose Mandarinen verteilen oder ein paar Blaubeeren. Kannse aber auch weglassen. Was du nicht weglassen solltest, ist das Backen:

60 Minuten bei 160°-170° Ober-/Unterhitze

Der Kuchen muss auf dem Blech etwas abkühlen, bevor du ihn schneiden und servieren kannst!


schnelle, bunte Mini-Amerikaner für den Kindergeburtstag

Ach und überraschenderweise gab es außerdem noch: Mini-Amerikaner. 😉 Mit denen hatte ich begonnen und während die im Ofen buken, habe ich die Masse für den Käsekuchen gerührt, der dann direkt im Anschluss reinkam. Inklusiv der sehr routinierten Zuckerguß-Verteil-Aktion auf den Amerikaner kam ich so auf grob 30 Minuten. Natürlich dauerte es dann noch ungefähjr so lange, bis auch der Käsekuchen aus dem Ofen kam, dass ich die Küche wieder sauber und die Luftballons aufgepustet hatte. Aber grundsätzlich ging dat alles fix!

Eure Kerstin

Baby schläft

Der Zauber des GEBURTStages meines Babys // TRIGGER Fehlgeburt

Mein Baby ist jetzt drei Jahre alt. Montag war es soweit mit allem, was so dazu gehört. Geschenke und Kuchen, Kerzen und Luftballons. Viele Luftballons.

Krümelchen ist ein besonderes Kind. Unser Drittes. Ein wildes. Eine Kind, das nicht nur voller Energie ist. Manchmal scheint es die Energie selbst zu sein. Wenn ich die Ruhe habe, dieses Kind einfach zu beobachten – in seiner unfassbaren Lebensfreude und Energie – dann geht mir das Herz auf. Soviel Glück. Er scheint bei allem Tatendrang, den er so zeigt, ganz bei sich zu sein.

Doch Krümelchen ist eben nicht nur Krümelchen. Mein Krümel ist ein Zwilling. Ein alleingeborener Zwilling. Er ist mein Baby mit Schutzengelchen.

Die Schwangerschaft mit Krümel war für mich emotional unfassbar schwierig. Sie war geplant, wie man eben so eine Schwangerschaft planen kann. Die Nachricht, dass es wieder zwei sind, dass da zwei Herzen schlagen, kam theoretisch überraschend.

Praktisch fühlte sie sich sofort richtig an. „Wir sind Zwillingseltern. Wir können nur Zwillinge.“ war mein erster Gedanke. Es passte. Wir freuten uns. Wir wussten genau, wie wundervoll (und ja natürlich auch irgendwie manchmal herausfordernd) Zwillinge sind.

Doch dann kam alles anders. Erst war der Schock. Dann die Angst, der Zwilling könne abgehen und den Krümel mitnehmen. Der Schutzengel aber blieb bei Krümelchen. Er begleitete ihn durch die ganze Schwangerschaft. Und ich wusste nicht wohin mit meinen Gefühlen. Trauern konnte ich nicht, denn Trauer fühlte sich falsch an. Wie ein Verrat an dem kleinen Baby, das da ihn mir wuchs. Das Baby, auf das wir uns so sehr freuten. Das kleine Krümelchen. Ich durfte nicht traurig sein.

Freuen konnte ich mich nicht, denn Freude fühlte sich falsch und unangemessen an. Ich hatte gerade ein Kind verloren, das ich nicht einmal in den Armen halten konnte, dessen Gesicht ich nicht kannte, das noch keinen Namen hatte. Wie sollte ich mich freuen, wenn ich doch gerade um das verlorene Baby trauern musste.

Es war für mich fast zuviel, zumindest zuviel es in Worte zu fassen. Über die Schwangerschaft schrieb ich fast nie, obwohl es das Blog schon gab. Ich sprach es aber aus, denn so oft wurde ich angesprochen, beglückwünscht zu meiner Schwangerschaft und jeder Zweite trat danach in das Fettnäpfchen: „Wieder Zwillinge?

Ich habe es versucht zu lächeln und „nein“ zu sagen. Doch das hat für mich nicht funktioniert. Also habe ich gesagt, wie es ist. „Es waren zwei, doch es schlägt nur noch ein Herz.“ Das war undiplomatisch und vielleicht nicht höflich, aber mein Weg, damit umzugehen.

Nun ist Krümel drei Jahre alt. Die Zeit hat vieles verändert. Nein, die Wunden heilen niemals gänzlich. Trauer verfliegt nicht irgendwann plötzlich. Ich habe nicht vergessen. Aber ich habe meinen Weg gefunden, damit umzugehen.

Ich rede darüber. Nicht täglich. Nicht einmal oft. Aber wenn die Trauer da ist, kann ich sie zulassen. Kann sie aussprechen. Kann sie niederschreiben. 

Krümelchen ist drei Jahre alt. Er hat Montagfrüh die Kerzen ausgepustet und die Geschenke ausgepackt. Er ging stolz mit Kuchen im Gepäck in den Kindergarten. Und bevor ich dann daheim all die Vorbereitungen für den Nachmittag treffen konnte, kamen mir die Tränen. Ich habe sie kommen lassen. Habe mich hingesetzt und an den Schutzengel gedacht.

Die Trauer gehört dazu. Der Schutzengel gehört dazu. Er ist ein Teil von mir, ein Teil von Krümel, ein Teil unserer Familie, wie unser allererstes Sternenkind. Ich habe den Schutzengel beweint, ihm eine Geburtstagskerze angezündet und dann den Kuchen für den Kaffeetisch gemacht. Es war ein schöner Tag. Voller Freude. Und auch voller Trauer. Ich kann die Gefühle heute beide nebeneinander stehen lassen. Sie zulassen. Beide Emotionen gehören zusammen und dürfen gleichzeitig sein. Sie schließen sich nicht aus.

Mein Krümelchen mit seinem ganz besonderen Schutzengel ist drei Jahre alt. <3

Eure Kerstin

Trauer und Freude nach der Geburt eines alleingeborenen Zwillings // Fehlergeburt
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Kerstin mit Helm... genervt

Was machst du eigentlich den ganzen Tag, Kerstin 09/2018

Heute dann mal wieder mit einem Tag Verspätung, die Antwort auf die brennende Frage, was ich am 5. September 2018 denn so getrieben habe.

Mama, ich will aufstehen.“ Krümel ist eloquenter geworden und mittlerweile drei Jahre alt, aber das macht es für mich Morgenmuffel auch nicht leichter. Er liegt neben mir und ich krame erst einmal nach dem Wecker mit dem leuchtenden Display. 4:30 kann ich entziffern, als ich das Ding an meine Nasenspitze halte. (Ja! Ich bin EXTREM kurzsichtig.) „Schlaf weiter!“ – „Ist es noch Nacht?“ – „Ja!“

Wir führen den Dialog im Fünf-Minuten-Takt und als ich fünf Dialoge später wieder auf die Uhr sehe, müssen wir zwischendurch zwei Stunden geschlafen haben. Diese Info macht mich auch nicht wacher, aber nun gebe ich nach. Wir stehen auf.

Krümel spielt im Wohnzimmer, ich fange an das Frühstück vorzubereiten und Brotdosen zu füllen. Die Zwillinge tauchen kurz nach uns auf. 

Frühstück.

Anziehen will sich Anschluss mal wieder keiner und Sonnenschein hat heute ziemlich doofe Laune. Er ist sehr wütend, dass die Hose Knöpfe hat und dass wir nicht mit dem Fahrrad zum Kindergarten fahren. Sehr wütend. Aber mein Fahrrad steht noch in der Werkstatt und…

Aber dann gehst du halt und wir fahren und dann warten wir an der Straße.“ Theoretisch eine Idee, praktisch funktioniert das bei uns immer semi, weil ich dann zu langsam bin, die Kinder zu ungeduldig und NEIN. Alles ist doof. Trotzdem schaffen wir es ins Auto und bis zum Kindergarten. 

Krümel geht erst die zweite Woche, ist aber schon angekommen und marschiert selbstständig in seine Gruppe. Seit dem Vortag darf er über Mittag bleiben und ich werde ihn erst nach dem Mittagssnack abholen. Kindergarten ist anstrengend, aber er kann immer besser mit seiner Energie haushalten und hat sich erstaunlich schnell umgestellt. Mittagsschlaf macht er keinen mehr und seit einigen Tagen fällt er nachmittags auch in kein großartiges „Loch“ mehr. Dafür schläft er morgens etwas länger (außer heute) und geht abends früh ins Bett. Könnte schlimmer sein.

Zu Hause muss ich mich ziemlich lästiger Arbeit widmen und knalle drei Ordner Steuer-Buchhaltungs-Gedöns auf den Esstisch. Um 10 Uhr taucht mein Papa auf, denn einmal im Jahr gibt es da Dinge zu erledigen, die meinen bescheidenden Horizont bei weitem übersteigen. Praktischerweise Papas aber nicht und netterweise teilt er sein Wissen mit mir.

Ich verstehe es trotzdem nicht, aber egal. Ich verstehe auch die aktuellen politischen Entwicklungen nicht und stehe mit vielen Fragen dort. Wobei? Verstehen? Naja, vieles verstehe ich schon, doch wie wir zu einem guten Diskurs finden können, weiß ich nicht.

Auch da ist Papa ein guter Ansprechpartner und so quatschen wir nicht nur über Abschreibungen sondern vor allem über Kommunikation, Entwicklungshilfe, Flüchtlingsströme und gefühlte Unsicherheit, Wut und Angst. Über Menschen, die sich bedroht fühlen und hinter ausgestreckten rechten Armen herlaufen, über überforderte Behörden und fehlende starke Mitte. Ich genieße das Gespräch, denn mein Vater ist ein extrem kluger Mensch, der gut sortieren und sachlich kommunizieren kann. Der ohne Parolen auskommt und leere Phrasen erkennt, benennt und nie abwertend wird. Mich sortiert dieses Gespräch.

Papa ist kaum aus der Tür, da klingelt mein Telefon: Das Fahrrad sei fertig. Und da ich noch eineinhalb Stunden habe, bis ich den Krümel abholen muss, gehe ich zu Fuß zur Werkstatt.

Wow! Sie haben es wirklich geschafft. Mein Rad ist endlich wieder fahrtüchtig! 

Das war es schon lange nur noch sehr bedingt, doch das war  egal. Wir hatten nie einen Fahrradanhänger und der hätte alleine für drei Kinder auch nicht ausgereicht. So konnte ich nicht mit den Kindern Rad fahren, nutzte zu Fuß den Kinderwagen oder eben das Auto.

Jetzt aber gehen alle drei Kinder in den Kindergarten. Ich muss morgens nicht mehr eine Stunde durch die Dörfer fahren, um alle Kinder wegzubringen. Die Strecke ist zu Fuß etwas weit, aber für das Rad perfekt. Ich freue mich, als ich von der Werkstatt nach Hause radel.

Um halb zwei schlage ich dann (wieder mit dem Auto) im Kindergarten auf. Krümel kommt ausnahmsweise ohne Debatte mit (er findet Kindergarten so toll, dass er meist länger bleiben will), Prinzessin möchte auch mit und zu Hause malen. Sonnenschein bleibt da. Dann muss ich zwar in einer Stunde wiederkommen, aber ich nehme das so hin.

Ich mache daheim dann notdürftig Haushalt. Dazu kam ich noch gar nicht. Prinzessin malt und hört Bibi&Tina, Krümel spielt mit seinen Geburtstagsgeschenken. Doch wir müssen sehr schnell wieder los, um den Sonnenschein noch vor drei aus dem Kindergarten zu holen.

Der hat Laune. (Spoiler: Es wird sich den ganzen Tag nicht mehr ändern.) Ich versuche ihn damit zu ködern, dass ENDLICH mein Rad fertig ist. Und ich zu Hause gleich den Kindersitz montieren werde, damit wir eine Fahrradtour machen können. Das gefällt ihm.

Wir holen zu Hause also gleich alle Räder raus, die Kinder setzen Helme auf und fahren auf dem Hof. Doch Sonnenschein will los! Ich muss aber erstmal das passende Werkzeug finden.

Ich finde es und fange an zu schrauben. Sonnenschein ist sauer, weil es so lange dauert. Krümel fällt hin und weint. Die Nachbarskinder kommen raus, alle fahren Fahrrad. Die blöde Manschette für den Sitz will einfach nicht an meinen Rahmen passen. Ich muss im Minutentakt fürs Trösten, Diskutieren, Wundern pusten, Streit schlichten das Werkzeug fallen lassen und fluche, denn das mit der Sitzmontage, hatte ich mir einfacher vorgestellt.

Man kann mich PINNEN. 😉 Danke.

Der Traummann schlägt am Telefon vor, dass wir ihn vom Bahnhof abholen. Dann könne man gleich auf dem Weg schnell einkaufen für das Abendessen und im Anschluss noch Fahrradfahren. Diese Idee lässt Sonnenschein explodieren. ER WILL JETZT RAD FAHREN! Also richtig. Nicht nur auf dem Hof. Aber ich kriege das Rad nicht fertig und das auch deswegen, weil mich permanent jemand anschreit. Sehr wütend anschreit.

Irgendwann beschließen die Großen zur Nachbarin zum Spielen zu gehen. Krümel ist wütend, weil er auch will. Er ist doch auch groß! Mit wütendem Krümel schraube ich die Manschette zum sechsten Mal an den Rahmen und wieder passt es an einer anderen Stelle nicht. Der Sitz will nicht einrasten. Ich will ausrasten.

Zwischenzeitlich taucht der Traummann auf und landet bedauerlicherweise in unserer miesen Laune. Krümel findet alles doof, ich finde alles doof. Es ist unfassbar, wie sehr es einen stressen kann, wenn man soviel schlechte Laune abfangen muss. Also damit meine ich mich und die Laune des Sonnenscheins. Aber es gilt auch für den Traummann, denn der findet unsere Laune nun auch nicht erhebend.

Da fahre ich dann besser einkaufen, auch wenn ich wütend protestiere, dass ich diese dämliche Manschette höchstpersönlich anschrauben will. Ich gönne dem Kindersitz diesen Triumph nicht. MAN ICH BIN WÜTEND!

Und fahre einkaufen. Wir wollen grillen. Außerdem muss ich noch für Schwiegereltern eine Kleinigkeit hier abholen und dort hinbringen. Mache ich alles und als ich auf dem Rückweg bin, ist es kurz vor sechs.

Der Traummann hat den Grill angemacht, den Kindersitz montiert, der Krümel turnt durch den Garten und die Nachbarin dachte, wir wären ohne Bescheid zu sagen, alle verschwunden. Weil das die Kinder behaupteten, die ihren Vater im Garten einfach übersehen hatten. Tja… 

Ich würde gerne behaupten, dass wir nun endlich entspannt auf der Terrasse den Tag ausklingen lassen, aber irgendwie ist es sehr unentspannt. Krümel fällt vor Müdigkeit fast vom Stuhl und wird weinerlich. Sonnenschein hat überraschenderweise miese Laune wegen es fällt mir einfach nicht mehr ein. Prinzessin will lieber fernsehen.

Um kurz vor sieben sitzen die Großen also bettfein vor der Glotze. Ich beaufsichtige Krümel beim Duschen, räume oben ein wenig auf, der Traummann kämpft in Küche und Garten für Ordnung.

Selbstverständlich gibt es auch wütende Tränen bei der Debatte um die passende Abendlektüre und kein Kind ist müde, trotzdem schlafen sie alle vor 20 Uhr. So richtig hebt sich auch die elterliche Laune nicht. Wir sind einfach erschlagen. Ich vergesse, dass der 5. des Monats ist und denke nicht einmal ans Schreiben oder irgendwie etwas in der Richtung.

Der morgige Tag kann nur bessere Laune bringen und da mittlerweile sogar der morgige Tag ist, kann ich berichten, dass die Aussicht mit dem Rad in den Kindergarten zu fahren, alle heute beflügelt hat. Es hat auch gut geklappt und nun hoffe ich, dass der Dauerregen nachher eine Pause macht, wenn ich die drei wieder abholen fahre. Ich ahne sonst irgendwie was mit Laune und darauf habe ich heute nicht so unbedingt Lust.

Eure Kerstin

Bahnfahrt mit kleinen Kindern

Abenteuerreise: Bahn fahren mit drei kleinen Kindern

Zur Mutter-Kind-Kur ging es für uns mit der Deutschen Bahn hin und zurück. Ich fahre gerne Bahn – zumindest im Fernverkehr – im Nahverkehr meide ich sie eher. Deswegen lag es nahe, zumal der Traummann das Auto daheim auch ganz gut brauchen konnte.

Warum ich gerne weitere Strecken (auch mit Kindern) mit der Bahn fahre?
Keiner muss am Steuer sitzen und sich auf den Verkehr konzentrieren!Man kann lesen, schlafen, arbeiten, entspannten, Hörbuch hören,…

Wenn ich aus beruflichen Gründen (früher) unterwegs war, dann waren die drei Stunden Zugfahrt morgens der Kaffee zum wach werden und ruhiges, konzentriertes Arbeiten. Da habe ich mich auf Meetings vorbereitet, Konzepte überarbeitet, Kleinkram abgearbeitet oder auch ganz entspannt längere Texte verfasst.

Als Mama heute ist so eine Zugfahrt wie zur Blogfamilia dann auch nochmal purer Luxus, dass man drei Stunden ruhig irgendwo sitzen kann. Quatschen, lesen, was auch immer!!! (Damit mir da kein Kegelclub zwischenbrüllt, stehe ich dann übrigens auf Ruhebereich.) Mich stört dann übrigens auch kein Kinder-Chaos. Bin ich dann ja nicht für verantwortlich. Also kein Grund für Stress.

Mit Kindern habe ich dann die Möglichkeit zu spielen, vorzulesen, Streit zu schlichten, alles was mit den Händen am Lenkrad und dem Blick in Verkehr eher nicht so super läuft.

Aber dann bist du ja nicht so flexibel!

Klar, man ist von der Deutschen Bahn abhängig. Aber deren Unpünktlichkeit ist zumindest in der Regel im Nahverkehr schlimmer als im Fernverkehr. Und auch wenn man mit dem Auto ganz flexibel Pinkelstopps und Pausen machen kann:

Im Zug kann ich im Zweifelsfall im Viertelstundentakt mit den Zwillingen im Wechsel zum Klo latschen, OHNE dass ich deswegen Zeit verliere. Die Toiletten auf Raststätten und die Klos im Zug sind eh gleich besch***.


Aber nun zu unserem Abenteuer:

Bahnfahrt mit kleinen Kindern

Hinfahrt zur Mutter-Kind-Kur

Die Ausgangslage:

Die Fahrt: Sechs Stunden mit einem Umstieg

Die Personen: Zwei Erwachsene und drei Kleinkinder, denn auch der Traummann war ja mit dem Krümel eine Woche auf Fehmarn.

Das Gepäck: riesiger Wanderrucksack und Buggy mit Wickelrucksack für den einen Teil der Reisegruppe. Für die Kurenden gab es jeweils einen kleinen Rucksack und dazu zwei Koffer, von denen einer so klein war, dass er auf dem anderen mitrollen konnte. Also theoretisch nur ein Gepäckstück zum Ziehen.

Eigentlich lief alles gut. Der Zug war pünktlich und wir standen auch angemessen aufgeregt am Dortmunder Hauptbahnhof. Die Kinder finden es sowieso jedes Mal spannend, die Zwillinge achten mittlerweile ziemlich zuverlässig darauf, nicht verloren zu gehen und der Krümel war im Buggy festverschnallt. Ausnahmsweise wehrte er sich auch nicht dagegen, weil ja alles so spannend war!

Der erste Teil der Reise und ein 6er-Abteil für uns fünf alleine. Ein bisschen wie ein beengtes Wohnzimmer und zumindest ein klar umrissener Raum für das Gepäck und alle Personen. Das Chaos hatte einen Rahmen. Allerdings verlässt man ja auch hin und wieder das Abteil.

Und ZACK, da kam dann der Zugbegleiter über den Gang, der vorher schon sehr brummelig die Fahrkarten kontrolliert hatte und meinte monieren zu müssen, dass Kinder ja eigentlich nicht in die erste Klasse gehören. Ich war ziemlich baff, wir saßen schließlich nicht im Ruhebereich und die drei benahmen sich auch keinesfalls wie kleine Abrissbirnen.

Ich machte meinem Ärger Luft. Auf Twitter. Und es mag an dem Tweet gelegen haben oder daran, dass der Zugbegleiter nachgedacht hatte: kurz darauf tauchte er – plötzlich freundlich – im Abteil mit Kinderfahrkarten auf.

Den Umstieg hatten wir in Harburg und eine gute Stunde Zeit, die wir für ein Mittagessen im Bahnhof nutzten. Mit zwei Erwachsenen unproblamtisch.

Die restliche Strecke zog sich noch einmal. Die Kinder wurden zwar allseits freundlich empfangen, aber irgendwann wird so eine Reise lang. Unfassbar, wie oft ein Zug dann noch halten kann, bis man endlich sein Ziel erreicht hat!


unterwegs im Zug mit kleinen Kindern

Der Heimweg drei Wochen später

Die Fahrt: Sechs Stunden mit einem Umstieg

Die Personen: Eine Erwachsene und zwei kleine Kindern

Das Gepäck: Das Gepäck hatte sich irgendwie vermehrt. Zu den drei kleinen Rucksäcken für die drei Personen kamen bei den kleinen Personen zwei unhandliche Käscher obendrauf. Ich musste mir ja während der Kur noch eine Tasche kaufen, die nun den Rucksack ergänzte und auch sonst passte das Gepäck sowie der Proviant absolut nicht mehr in die vorherige Anzahl Gepäckstücke. Also noch um ein paar Beutel reicher! YEAH! Ich hatte ziemlich Bammel, dass ich das Gepäck nicht händeln könne.

Los ging es in Puttgarden. Auf dem Bahnsteig waren wir dann zwölf Mütter (mit ziemlich vielen Kindern) im gleichen Zug. Das brachte den unfassbaren Vorteil, dass wir die Kinder wie eine Herde zusammenhalten konnten und im Zug ausreichend Spielkameraden da waren. 

Der Umstieg in Hamburg Hauptbahnhof war meine größte Sorge. Den kenne ich zwar gut, aber er ist eben ziemlich groß. Und dass dann mit Kindern und übermäßig viel Gepäck?

Aber auch das ging gut. Wir hatten fast eine Stunde für den Umstieg, mussten mit sieben Müttern aus der Kur zum gleichen Gleis, fünf warteten auf den gleichen Zug. So konnten wir gemeinsam die Kinder und das Gepäck zusammenhalten, trotzdem in Ruhe Proviant einkaufen und gemeinsam den Zug besteigen. 

Eine Mama rein, die Kinder hinterher, das Gepäck reinreichen und gut. So klappte es.

Im Zug hatten wir dann reserviert und saßen allein im Abteil. Aber ich hatte einige Spiele in der Tasche, Bücher zum Lesen und es gab die Kinderfahrkarten mit entsprechendem Heften, sodass uns die Fahrt nicht zu lang wurde.

Ich würde es immer wieder so machen.

PIN it Baby!

Meine ultimativen Tipps zum Bahnfahren mit Kindern

  • So wenig Umstiege wie möglich. Lieber eine Stunde länger brauchen mit der ausgewählten Verbindung als zwei Umstiege mehr. Umsteigen kostet mit Gepäck und Kindern viele Nerven.
  • So wenig Gepäck wie möglich und idealerweise kompakt bzw handlich. Diese hässlichen Wanderrucksäcke sind super, weil man dann die Hände für die Kinder und sonstiges frei hat. Ansonsten auch einen Rollkoffer (meine Großen halten sich daran fest), aber bedenken, dass man nur eine begrenzte Anzahl Gepäckstücke ziehen, tragen, manövrieren kann.
  • Gerne einen Koffer vorschicken via Paketdienst. Das spart irre Nerven, geht aber nur bei längeren Aufenthalten oder guter Planung, denn das Gepäck braucht ungefähr zwei Tage länger als man selbst und muss daher entweder früher aufgegeben werden oder kommt später an.
  • Proviant und Spiele in einer gesonderten Tasche, an die man gut dran kommt. Proviant braucht man zum einen, weil Kinder schnell noch miesere Laune bekommen, wenn sie hungrig sind, als sie eh schon haben. Außerdem kann so eine Picknickpause auch wieder Zeit schinden. 😉 Im Zug kann man auch prima Reisespiele auspacken, Bücher vorlesen und alles machen, was im Auto gut geht: Malen, Hörbuch hören und sicherlich auch Tablet spielen oder Filme gucken.
  • Zu humanen Zeiten reisen. Ich möchte ungern spätabends noch übermüdete Kinder durch einen großen Bahnhof zerren. Also achte ich darauf, dass wir zu Tageszeiten reisen, in denen die Kinder nicht eh schon bescheidende Laune durch Übermüdung haben. 
  • Unbedingt Reservieren. Es hilft ungemein, wenn man wenigstens schon einmal ein sicheres Ziel und freie Plätze zum Ansteuern hat. In viele Zügen gibt es in der zweiten Klasse ein Kleinkindabteil; Abteile sind in meinen Augen eh praktischer mit Kindern und Chaos, weil begrenzter Raum. Darauf achten, dass man nicht im Ruhebereich bucht. 😉

Habt ihr noch weitere Tipps?

Eure Kersin

drei Kinder und das Feld

Wann wird es denn endlich einfacher? Edition #3über3

Wir schreiben Ende August 2018 und damit nähern wir uns in großen Schritten des Krümelchens dritten Geburtstag. Jetzt sinniere ich noch kurz darüber, dass ich heute vor drei Jahren schon in permanentem Fehlalarm sehr breitbeinig durch sehr heißen Spätsommerwochen kämpfte und dann geht es wieder zurück zum Thema.

Wenn Kinder drei Jahre alt werden, dann sind sie aus dem Gröbsten raus. Wir hatten ziemlich lange drei Kinder unter drei Jahren im Haushalt und steckten dementsprechend zehn volle Monate  mitten im Gröbsten. Mit dem Krümelchen wird nun das jüngste Kind drei und ich frage mich, ob wir als Familie aus dem Gröbsten raus sind?

Ja, was ist denn das Gröbste? Sind das die Windeln und die Babyflaschen? Sind es die durchwachten Nächte oder was bitte ist denn so grob in den ersten drei Jahren?

Schlafmangel

Eltern sehr kleiner Kinder tragen Augenringe als Erkennungszeichen und Schmuck. Vermutlich der einzige Schmuck, denn alles andere reißen einem die geschickten Fingerchen der kleinen Hände sonst aus den Ohren und vom Hals. 😉

Unsere Nächte mit den Zwillingen waren schlaflos, der Krümel schlief dafür umso bescheidener. Und ich darf stolz verkünden, dass auch mit nun beinahe drei Jahren die wenigsten Nächte vom Krümel ausschließlich zum Nachtschlaf genutzt werden. Und auf gar keinen Fall alleine.

Wir sind müde. Immer noch. Aber ja, wir waren schon einmal noch müder und im Vergleich, bekommen wir heute fast irre viel Schlaf. Allein ist der noch nicht ausreichend und bis wir den aufgebauten Schlafmangel wieder ausgeglichen haben, sind die Kinder vermutlich schon ausgezogen. Da gibt es noch grob gesagt ein bisschen Grobes.

Tagesablauf

Mit den Zwillingen war unser Tag im Ablauf zementiert. Ich habe höchstens halb scherzhaft gesagt, dass diese Routine mein Überleben als Zwillingsmutter garantiert. Krümelchen hatte nie einen so festen Tagesrythmus, denn das dritte Kind lief so mit bzw wurde mitgetragen, im Sling. Und schlief darin, wenn es denn mal schlief.

Unser Tagesablauf hat heute viel mehr Freiheiten. Niemand braucht hier mehr das Fläschen; und Brei gibt es schon lange nicht mehr. Mittagessen darf auch mal ausfallen und das Abendessen eine Stunde später stattfinden. Mittagsschlaf braucht das Krümelchen nicht mehr unbedingt und im Zweifelsfall reicht ein Powernap zwischendurch. Das macht vieles einfacher, denn man kann endlich wieder spontan sein.

Einen Besuch bei Freunden ausdehnen, kurz irgendwo zwischendurch und auf die Hand was futtern.

Wann wird es denn nun endlich leichter mit 3 Kindern?
Mich kann man PINNEN. 😉 Bitte! Danke!

Noch nicht ganz in trockenen Tüchern

Das Thema mit den Windeln wird vielleicht noch einmal ausführlicher behandelt werden müssen, aber auch da erahne ich ein Ende der regelmäßigen Großeinkäufe. Die Zwillinge wurden im Abstand von einem Jahr windelfrei. Darüber war ich auch recht froh, denn es ist einfacher, wenn nur ein Kind ständig sehr plötzlich PIPIIIII!!!! ruft und man genau drei Sekunden Zeit für eine angemessene Reaktion hat. Krümelchen macht derzeit eine Entwicklung durch, die vielleicht morgen mit trockenem Popo endet oder im nächsten Jahr. Ich vermute aber eher bald.

Und wenn man endlich durch diese Phase zwischen „Ich will keine Windel mehr“ und „Ich habs richtig drauf, auch rechtzeitig zum Klo zu kommen“ durch ist, dann ist es wirklich einfacher. UND man wird noch freier, weil man absolut nun keine Wickelsachen mehr überall dabei haben muss.

Kindergarten

Die Zwillinge starten in ihre letztes Kindergartenjahr. Krümelchen kommt nun auch in den Kindergarten und ich freue mich wie irre auf ein Jahr, in dem alle drei Kinder in die gleiche Einrichtung gehen. Unfassbar! So ein großer Schritt.

Die Eingwöhnungsphase wird nochmal anstrengend. Da mache ich mir nichts vor. Und ja, ich freue mich auf den ersten Winter mit drei Kindern in der Bazillenzuchtanstalt, aber Krümels Immunsystem hat bereits ganz gut von den Geschwistern gelernt. Das wird schon.

So groß! So selbstständig!

Ich bin sehr großer Fan vom selber machen lassen, trotzdem sind unsere Kinder mit Sicherheit da nicht ganz vorne weg. Aber es zeigt langsam echt spürbare Erleichterung für die Erwachsenen.

Wenn der Wille da ist, wird sich selbst angezogen, die ersten Schleifen werden in stundenlanger Kleinarbeit gebunden, Brote selbst geschmiert, Becher selbst aus dem Schrank genommen, im Kleinen sogar den Eltern geholfen. Krümel ist dabei gar nicht weit hinter seinen Geschwistern, denn er ist sehr ehrgeizig mitzuhalten. 😉

Auf dem Spielplatz sitze ich nun wirklich auf der Bank. Keiner muss ständig irgendwo hoch oder runtergehoben werden (außer der Krümel, wenn er mal wieder höher klettert, als er selber wieder runterkann), auf Schaukeln schaffen die Kinder es alleine, sie brauchen keinen Animateur mehr. Und sie wollen es auch nicht mehr.

Die Tage waren sie das aller erste Mal ALLEINE!!! auf dem Spielplatz. Mit großer Nachbarstochter. Ui das war aufregend. Vor allem für mich. Ich habe als übergroße Helikoptermutter auch nur einmal kurz von Weitem geschaut. Ehrlich!

Wenn das jüngste Kind drei wird, sind wir dann raus aus dem Gröbsten?
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Drei Nicht-Schwimmer

Manches ist aber noch immer nicht so einfach. Denn noch haben wir zum Beispiel drei Nicht-Schwimmer. Das bedeutet, dass ich mich nicht mit allen dreien allein ins Freibad traue. Ich freue mich sehr auf die Zeit, wenn das vorbei sein wird. Aktuell versuchen die Zwillinge gerade an dem Status etwas zu ändern. Drückt uns die Daumen! 😉


Übrigens spannend ein aktueller Beitrag einer weiteren „ehemaligen 3unter3-Mama“: Herzlichen Glückwunsch zum Seepferdchen Pia! bzw natürlich auch herzlichste Glückwünsche an Gereon.


Und wird es nun einfacher?

Es wird nie einfacher, nur anders. Blabla. Aber das ja, aber es endet tatsächlich eine Zeit in der alles sich nur und ausschließlich nach den Bedürfnissen der noch sehr hilflosen Kleinen richtete. Es gibt mehr Freiheit. Es gibt Ausflüge ohne Kofferladungen voller Flaschen, Gläschen und Windeln. Es gibt Selbstständigkeit. Für die Kinder. Für die Eltern. Das ist schön und wertvoll. <3

Eure Kerstin