Kategorie: Rezept

Rezept für den Käsekuchen vom Blech und andere schnelle Kuchen

Schneller Käsekuchen mit Mandarinen vom Blech (und noch mehr Kuchen)

Es gibt ja so Sachen, die kann ich nicht. Da mangelt es mir klar an Kompetenz. Daher würde ich euch nicht empfehlen, mich als Einkaufsbegleitung für das nächste große Fashion-Shopping zu buchen. Ich tauge auch nicht für stylische Food-Fotos. Also als Fotografin oder Stylistin. Weder noch. Food ist essen und essen wird gegessen. ZACK.

Aber backen kann ich. Vor allem kann ich pragmatische Kuchen backen, die mal eben fix mit minimalem Aufwand ein möglichst nettes Ergebnis bringen. Habe ich die Tage mal wieder, denn wir hatten ja ein Geburtstagskind

bunter Schokokuchen zum Kindergeburtstag für den dritten Geburtstag

Kuchen-Content zum 3. Geburtstag

An Krümels Geburtstag selber gab es morgens einen schlichten Schokokuchen vom Blech, denn da zählt vor allem die süße Deko. In den Kindergarten hat er Mini-Amerikaner mitgenommen. Die sind klein, süß und schnell gemacht.

Für den Besuch der Familie am Nachmittag habe ich es mir leicht gemacht und einen schicken Lettercake (ja, so schimpfen sich die Teile, auch wenn es Zahlen sind, behauptet man auf Instagram) gefaked. Ich sags ja: pragmatisch. Meine hier sehr schweigsame Co-Autorin Tanja hatte mir den Tipp gegeben, doch mal auf Pinterest bei einem Tiefkühltortenhersteller mit bekanntem Namen nach Ideen zu gucken.

PERFEKT! Denn Krümel wünschte sich Erdbeerkuchen. Ausdrücklich. Im September. Eigentlich eine totale Katastrophe so rein saisonal und regional gedacht, aber das Kind hatte doch Geburtstag. Und Geburtstagskinder sind eben König.

Fake-Letter-Cake // Erdbeerkuchen aus Tiefkühlsahneschnitten
Du darfst dir die Idee gerne auf PINTEREST merken. <3

Rezept für den Fake-Zahlen-Kuchen

Zutaten
  • Erdbeer-Joghurt-Schnitten aus der TK-Abteilung des Supermarktes
  • frisches Beerenobst – weil das Kind es so will!
  • roter Tortenguss
Zubereitung

Kuchen aus der Packung nehmen und feststellen, dass eineinhalb Pakete ausreichen, um eine große 3 auf einem schicken Holzbrett zu legen.Während der TK-Kuchen von jetzt an auftauen kann, oben drauf das selbstverständlich abgewaschene Beerenobst äußerst dekorativ verteilen. Tortenguss anrühren und ein wenig drüber kleckern. Bloß nicht zu ordentlich dabei sein, denn es darf runterlaufen. Ist gerade modern so. Sagte man mir.
Nun nur noch abwarten, bis der Kuchen auftaut, die Gäste da sind und den Kuchen vernichten. 


Kindergeburtstag light

Jetzt wollte das Krümelchen aber auch so einen tollen Kindergeburtstag wie seine Geschwister haben. Und so beschloss seine Mutti (das bin ich!), dass wir eine Mini-Version veranstalten könnten. Aber bitte nicht zuviel Aufwand und Chaos, denn Krümelchen hat eigentlich gerade genug mit seiner Eingewöhnung zu tun. Und seine Mutti auch…

Was macht denn einen Kindergeburtstag in Krümels Augen aus?
Ganz wichtig: Luftballons! Kuchen! Geschenke! Kinder!
Auf Einladungen und Spielchen kann man verzichten. Also dachte ich. Und hatte auch recht damit.

Ich lud also zwei Freundinnen mit ihren Söhnen ein, von denen eine die Juli ist und die andere auch Juli (oder so ähnlich) heißt und theoretisch auch eine Cousine ist, aber das macht ja nicht weniger Freundschaft. Jetzt hatte ich also Kinder eingeplant und nahm an, dass die vermutlich auch Geschenke dabei haben würden.

Fehlten noch Luftballons und KUCHEN! Nichts leichter als das. Die Kuchen zauberte ich tatsächlich in grob geschätzten dreißig Minuten und da ich dusselige Tante währenddessen bei Instagram in den Stories mit meinen unfassbaren Skills prahlte, muss ich nun ein Rezept verbloggen. Selbst schuld. 😉

schneller Käsekuchen ohne Boden vom Blech REZEPT
Rezept auf PINTERST gemerkt?

schneller Käsekuchen ohne Boden

Zutaten:
  • 250g weiche Magarine
  • 280g Zucker
  • 4 Eier
  • 2 Päckchen Vanilliepudding-Pulver
  • 2 EL Vanillezucker
  • 2 TL Backpulver
  • 3 EL Weichweizengries
  • 1000g Magerquark
  • 2-3 EL gehobelte Mandeln
  • 1 kleine Dose Madarinen oder 100g Blaubeeren oder was auch immer… man kann auch auf so obstiges Gedöns verzichten
Zubereitung

Entweder besitzt du (wie ich) eine total tolle Küchenmaschine eines Staubsaugererstellers aus dem Bergischen oder du nimmst eine andere Küchenmaschine oder den Mixer.

Jedenfalls verrührst du erst Margarine und Zucker, dann im nächsten Schritt die Eier darunter und dann alles bis auf Obst und Mandeln zu einer Masse. Ich bin ja faul und haue alles in den Topf, um es dann auf Stufe 6 eine Minute lang kräftig zu mixen. Klappt auch.

Die Masse kommt auf ein Blech, das du bitte vorher gut eingefettet und mit den gehobelten Mandeln bestreut hast. Auf die Masse kannst du jetzt optional den Inhalt einer abgetropften Dose Mandarinen verteilen oder ein paar Blaubeeren. Kannse aber auch weglassen. Was du nicht weglassen solltest, ist das Backen:

60 Minuten bei 160°-170° Ober-/Unterhitze

Der Kuchen muss auf dem Blech etwas abkühlen, bevor du ihn schneiden und servieren kannst!


schnelle, bunte Mini-Amerikaner für den Kindergeburtstag

Ach und überraschenderweise gab es außerdem noch: Mini-Amerikaner. 😉 Mit denen hatte ich begonnen und während die im Ofen buken, habe ich die Masse für den Käsekuchen gerührt, der dann direkt im Anschluss reinkam. Inklusiv der sehr routinierten Zuckerguß-Verteil-Aktion auf den Amerikaner kam ich so auf grob 30 Minuten. Natürlich dauerte es dann noch ungefähjr so lange, bis auch der Käsekuchen aus dem Ofen kam, dass ich die Küche wieder sauber und die Luftballons aufgepustet hatte. Aber grundsätzlich ging dat alles fix!

Eure Kerstin

Milchreiskuchen mit Kirschen

Milchreis-Kuchen aus dem Backbuch einer perfekten Vintage-Mutti

Die Kinder haben Ferien.
FERIEN ein Wort mit so unterschiedlichen Assoziationen.

Ferien klingen nach Freibad und Ausschlafen, nach Urlaub und Freunden, nach Übernachtungen bei Oma und langen Abenden. Ferien klingen aber auch nach Problemen mit der Vereinbarkeit, an Herausforderungen für die Eltern, nach ausgedehnter Langeweile der Kinder, nach der Sehnsucht nach Alltag.

Für mich sind Ferien keine sonderliche berufliche Herausforderung. Ich bin ja flexibel. Und eigentlich arbeite ich eh auf Sparflamme.
Für mich klingen Ferien nach durchgedrehter Kerstin.
Warum?

Kerstin im Ferien-Modus

Die Zwillinge haben Ferien und nachdem ich letztes Jahr zu dieser Zeit vor Frust beinahe implodiert wäre, hatte ich mir vorgenommen gar keinen Frust aufkommen zu lassen. Es gibt doch keinen Grund dazu.

Ich bin darin auch ziemlich erfolgreich. Also im nicht frustriert oder gestresst sein. Ich bin fast tiefenentspannt, aber auch ein wenig sonderbar. Immer wenn ich eine Zeit lang die totale Kinderbelustigungsmaschine abfahre, mich im Vollzeit-Mutti-Modus befinde, mutiere zu einer Vintage-Mutti und übererfülle Rollenklischees. Wir können das gerne mal psychologisch analysieren lassen und vermutlich habe ich tatsächlich einen amtlichen Dachschaden, aber belassen wir es hier bei den Fakten:

Sind die Kinder längere Zeit Vollzeit daheim (weil kränklich oder Ferien oder sonst ein Betreuungsausfall) zeige ich genau zwei Verhaltensmuster:

Entweder versuche ich wie wild und meist mäßig erfolgreich einen Alltag mit „Arbeit“ aufrecht zu erhalten, beiße vor Frust recht zügig in die Schreibtischplatte und verfluche mein Home-Office.

Oder ich bin die perfekte Hausfrau und Mutti-Maschine. Denke mir ein angemessenes Unterhaltungsprogramm für die Kinder aus, das bloß nicht zu viel werden darf, damit noch heilsame Langweile aufkommen kann. Ich plane Ausflüge, lade Besuch ein und bastle Gedöns aus Klopapierrollen. Fange an nebenbei auszumisten und aufzuhübschen, möchte endlich das Kinderzimmer umgestalten, alte Möbel neu lasieren, halte den Haushalt sauberer als sonst schon (da habe ich ja auch gewöhnlich einen Fimmel), backe Kekse und koche feines Essen…

Ich kann dieses uralte Rollenklischee echt perfekt leben. Allein fühle ich mich darin auf Dauer nicht wohl. Täte ich das, wäre es super. So bleibt es temporär ok, denn es fühlt sich besser an einfach eine Ferien-Vintage-Mutti zu sein, als eine Möchtegern-Working-Mom, die an dem Versuch der Vereinbarkeit während der Ferien fluchend scheitert. Für euch springen in diesen Phasen aber dann Rezepte raus. Wie dieses:

Rezept für Milchreiskuchen mit Kirschen
Merk dir doch das Rezept auf PINTEREST

Milchreis-Kirsch-Kuchen

Zutaten:
  • 1 Glas Kirschen
  • 400ml Milch (sie darf fettarm sein, muss es aber nicht)
  • 1 EL Vanille-Zucker oder ein praktisches Tütchen desselbigen
  • 100g Milchreis
  • 50g weiche Butter oder Margarine
  • 120g Zucker
  • 3 Eier
  • 50g Speisestärke oder ein Tütchen Vanillepudding-Pulver
  • 1 TL Backpulver
  • 500g Magerquark, den man super teilweise durch Naturjoghurt ersetzen kann, wenn man ein wenig sommerliche Frische mag
  • Zitronenabrieb (sollte dann wirklich von einer Bio-Zitrone kommen)
  • 1 EL Mandelblättchen
Zubereitung

Den Milchreis müsst ihr erst vorbereiten. Dazu lasst ihr die Milch kurz mit dem Vanille-Zucker aufkochen, gebt den Milchreis zu und lasst alles bei ganz schwacher Hitze und geschlossenem Topfdeckel für eine Viertelstunde quellen.

Anschließend muss der halbgare Milchreis etwas abkühlen. In dieser Zeit gießt ihr die Kirschen in ein Sieb und lasst sie abtropfen. Rührt erst die Butter mit dem Zucker schaumig, gebt die Zitronenschale und drei Eigelb drunter, um anschließend die Speisestärke und das Backpulver dazuzugeben. Jetzt kommt der Milchreis und Quark unter die Masse und wird gut verrührt. Ich nehme gerne etwas weniger Quark und stattdessen noch Naturjoghurt. Beides schmeckt uns.

Wer aufgepasst hat, dem ist aufgefallen, dass noch drei Eiweiß über sind, die nun steif geschlagen werden und unter die Masse gehoben werden. Zuletzt vorsichtig die abgetropften Kirschen dazu.

Eine Springform einfetten und den Boden mit Mandelblättchen ausstreuen. Darauf die Masse geben, ein wenig glattstreichen und für ungefähr 70 Minuten bei 160° C Umluft (nicht vorheizen) backen. Damit der Kuchen nicht zu dunkel wird, decke ich ihn nach 2/3 der Backzeit mit Alufolie ab.

Der Kuchen schmeckt warm oder kalt. Verbindet Milchreis und Käsekuchen und ist damit einfach unschlagbar lecker.

Viel Spaß beim Nachbacken!

Eure Super-Vintage-Mama
Kerstin

zuckersüße Möhren-Muffins aus dem Thermomix

Frühling in praktischer Kuchenform: Möhren-Muffins

Wir waren vor einigen Wochen unterwegs mit einer zufällig ebenfalls bloggenden, ganz entzückenden Zwillingsmama aus der „Nachbarschaft“ und ihrer Familie. Juli habe ich auf Instagram kennengelernt, als wir gemeinsam im Sommer 2015 eine ruhige Kugel schoben. Wir wuchteten uns zu einem hochschwangeren Stelldichein beim örtlichen Eisdealer, trugen die selben Puschen und nahezugleichen Bauchumfang. Nur war bei mir bloß ein kleiner Krümel drin und bei ihre gleich zwei.

Obwohl Juli eine unfassbar lustige und sympathische ist, haben wir es immer verpeilt, uns auch ohne dicken Bauch nochmal einfach so zu treffen. Wir brauchten zwei Jahre, um nun endlich mal gemeinsam mit den chaotischen Familien in den Dortmunder Zoo zu gehen.

Proviant für den Familienausflug im Zoo

Das muss man gebührend feiern und meine Familie braucht eh immer ausreichend Proviant für solche Ausflüge. Zoo-Besuche bestehen bei uns aus einem kurzen Gang durch den Streichelzoo, flüchtigen Blicken auf die Raubkatzen, langem Stehen bei den Erdmännchen und nach 20 kleinen Snack-Pausen ein paar Stunden Spielplatz.

Also habe ich morgens fix ein paar Muffins gebacken, in den Zoo geschleppt und dort wurden sie vernichtet und für gut befunden. Deswegen hier für euch das frühlingshafte Rezept spielplatzundzootauglicher Möhren-Muffins:

 

Rezept: Möhren-Muffins

Man kann den Kindern prima verheimlichen, dass Möhren drin sind. Muss man aber nicht unbedingt, denn in Muffinform gehen die bei uns zumindest klar, da wird dann auch gerne mitgeschnippelt:

Kinder helfen beim backen

Zutaten:

  • 75g Mandeln
  • 2-3 Möhren (geschält bzw geputzt und grob in Stücke geschnitten)
  • 175g Butter
  • 200g Zucker
  • 1 EL Vanillezucker
  • 1 Prise Salz
  • 3 Eier
  • 200g Weizenmehl
  • 2 TL Backpulver

Zubereitung:

Zunächst landen die Mandeln im Mixtopf und werden für 10-20 Sekunden auf Stufe 10 gemahlen, raus aus dem Topf und beiseite stellen. Anschließend die Möhren für 3 Sekunden auf Stufe 5 häckseln, raus aus dem Topf und ebenfalls kurz beiseite stellen.

Nun die Butter mit dem Zucker und Salz für 10 Sekunden auf Stufe 5 mixen. Weitere 20 Sekunden gönne ich auf gleicher Stufe den Eier, bevor das Mehl inklusive dem Backpulver und Mandeln noch für weitere 30 Sekunden auf Stufe 5 druntergemixt wird.

Zuletzt kommen die Möhren wieder in den Teig und werden bei Stufe 3-4 ein ungefähr 20 Sekunden unter die Masse gerührt.

Die Masse in Muffin-Förmchen bzw die gefetteten Ausbuchtungen eines Muffin-Blechs geben. Ab in den Backofen.

150° Umluft für 30 Minuten

Verziert werden können sie mit ein paar Klecksen Puderzuckerguss und gehackten Nüssen (Pistazien wären deutlich hübscher und passender, aber die hatte ich gerade nicht zur Hand). Ganz fein sind natürlich hübsche Marzipan-Möhrchen obendrauf, aber die isst hier eh keiner.

Abwandlung für alle, die mit dem Mixer arbeiten möchten:

Statt ganzer Mandeln werden einfach direkt gemahlene Mandeln verwendet. Die Möhren könnt ihr mit einer Reibe kleinraspeln. Dann kann das komplette Rezept problemlos mit dem Handmixer, einer Küchenmaschine oder dem Elderstab zusammengezaubert werden.

Thermomix-Rezept für schnelle Möhren-Muffins im Frühling

 

Bratapfelkuchen Rezept

winterlicher Bratapfelkuchen ohne Backmischung

Ich liebe Bratäpfel, ich liebe Kuchen und ich liebe es zu backen.

Backmischungen fand ich immer ziemlich überflüssig, aber diese eine – die Bratapfelkuchenbackmischung – kaufte ich dann doch immer wieder, denn ich liebte diesen Kuchen. Dabei zeigt genau diese Backmischung, wie überflüssig ebendiese sind.

Man spart weder Zeit, noch Geld mit Backmischungen und muss maximal ein paar Trockenzutaten weniger abwiegen. Doch die Arbeitsschritte bleiben gleich, die aufwendigeren Zutaten bleiben gleich. Also habe ich vor Jahren schon nach einen Rezept gesucht, wie man den Bratapfelkuchen ganz ohne Backmischung zaubern kann und hier ist es:


Da es den Kuchen am letzten Wochenende bei uns gab, habe ich heute das Rezept schnell verbloggt. Vernünftige Fotos folgen bei Gelegenheit. 😉


REZEPT: Bratapfelkuchen

Knetteig

Die Zutaten:

  • 200g Mehl
  • 1 1/2 TL Backpulver
  • 75g Zucker
  • 1 EL Vanillezucker
  • 1 Ei
  • 100g Butter

Die Zutaten zu einem Knetteig verarbeiten. Das schafft ein Mixer oder auch der Thermomix auf Stufe 4 in kurzer Zeit. Anschließend kurz per Hand zusammenkneten und gut die Hälfte des Teiges in der Springform ausrollen. Mehrfach mit einer Gabel einstechen.

Den Boden bei 160° C (Umluft) für ca 15 Minuten blind vorbacken.

Blind backen bedeutet: Man nehme ein wenig Backpapier, decke den Boden damit ab und gebe zwei Handvoll trockene Hülsenfrüchte obendrauf. Man muss diese nicht jedes Mal nach dem Backen entsorgen. Ich kippe die nach dem Backen und auskühlen immer wieder in ein Glas zurück.

Füllung

Die Zutaten:

  • 6-10 Äpfel (idealerweise tatsächlich 10 sehr kleine Äpfel)
  • 2 EL Rum oder besser noch O-Saft, denn die Kinder wollen davon ja auch etwas essen
  • 75g Rosinen
  • 2 Päckchen Vanillepuddingpulver
  • 50g Zucker
  • 800g Schlagsahne

Die Rosinen müssten am Vorabend in einer kleinen Schüssel eingeweicht werden. Entweder mit Rum oder alternativ mit O-Saft.

Mit der übrigen Hälfte des Knetteigs auf dem vorgebackenen Boden einen Rand formen. Die Äpfel schälen, das Kerngehäuse ausstechen und sie aufrecht auf dem Boden verteilen. Sind die Äpfel größer, dann viertel ich sie und stelle sie so in die Form, um möglichst viel Platz mit Äpfel auszufüllen.

Anschließend die eingeweichten Rosinen darauf verteilen.

600g Schlagsahne in einem Topf erhitzen. Mit den übrigen 200g Zucker und Puddingpulver verrühren, in die kochende Sahne einrühren, kurz aufkochen und heiß über die Äpfel in die Form gießen. (Ich mache auch das mit dem Thermomix, kann aber gerade keine exakte Minutenzahl dafür angeben. Ihr schafft das schon.)

Die Kuchenform ein paar Mal auf die Arbeitsfläche klopfen, damit der Pudding sich in der Form verteilt und in alle Lücken fließt. Je nach Geschmack könnt ihr auch noch gehobelte Mandeln auf den Kuchen streuen, muss man aber nicht.

Den Kuchen bei 160° Umluft weitere 65 Minuten fertig backen.

Vor dem Anschneiden sollte der Kuchen wirklich abgekühlt sein, sonst fließt euch der Sahnepudding entgegen. 😉


Der Kuchen ist nicht schnell gemacht, hat massig Kalorien, aber er ist wahnsinnig lecker und im Winter ein MUSS auf dem Kaffeetisch. <3

Ich wünsche euch guten Appetit!
Eure Kerstin

REZEPT: köstlicher Bratapfelkuchen für die Kaffeetafel im Winter

Marmorkuchen nach Familienrezept

Kuchen-Klassiker aus Omas Küche: Der Marmorkuchen

Früher, also in diesem Leben vorher, diesem Leben als Kinderlose, damals eben, damals habe ich ständig gebacken. Ich liebe Kuchen. Ich esse ihn verdammt gerne und ich backe verdammt gerne.

Ich habe das mit den Fertigkuchen und Backmischungen, den Tiefkühltorten und Gedöns nie verstanden!

Ist doch kein Ding auch mal gleich vier Torten fix selbst zu produzieren und macht doch auch noch Spaß! (Ich lache gerade ziemlich hysterisch, während ich das tippe.) Da braucht zum Geburtstag niemand einen Kuchen mitbringen, das mache ich alleine. Ehrensache!

Wie sich die Zeiten doch ändern! 😉

Ich vermute, es gab hier Phasen in den letzten vier Jahren, in denen ich monatelang keinen Kuchen selbst gebacken habe, keine Kekse und erst recht keine Torte. Das erwacht erst wieder so langsam.

Und da blitzte neulich in meinem Kopf dieses Kuchenrezept auf. Marmorkuchen. Ich mag mich früher bevorzugt an Torten ausgetobt haben, aber Marmorkuchen ist einfach ein Klassiker. So klassisch, dass das Rezept meiner Oma in meinem Kopf gespeichert blieb über all die Jahre.

Ich habe meinen ersten Marmorkuchen seit Jahren richtig zelebriert. In Omas alter Backform gebacken – glasiertes Steingut. Und muss euch nun das Rezept einmal aufschreiben, denn Marmorkuchen bleibt einfach genial und bringt sofort dieses Gefühl familiärer Wärme. Da werde ich selbst schon ziemlich hachz bei.

Marmorkuchen

von der Kerstin ihre Omma das Rezept

MarmorkuchenZutaten:
  • 250 g Margarine
  • 250 g Zucker
  • 1 El Vanillezucker
  • 1 Prise Salz
  • 5 Eier
  • 375 g Mehl
  • 125 g Speisestärke
  • 1 Päckchen Backpulver
  • knapp 1/4 l Milch
  • 3 EL Backkakao
  • 1 EL Vanillezucker
  • eine Handvoll Schokotropfen oder gehackte Schokolade
Zubereitung:

Man nehme: Margarine (hier braucht es bei diesem Kuchen wirklich keine Butter, obwohl Omma ja immer auf Butter schwor) und Zucker (damit ist auch der Vanillezucker gemeint) und rühre das ganze kräftig.


Rühren darf übrigens auch der Thermomix. Der macht das bei mir ganz prima. Stufe 5 oder so. 😉


Anschließend kommen die 5 Eier nacheinander (oder für Faule auch alle auf einmal) rein, Salz druff und wieder rühren. Kräftig rühren!

Nun folgt das Mehl. Wie ich mir das übrigens gemerkt habe? Ganz einfach, es ist ein Pfund Mehl in diesem Kuchen. Aber damit er schön locker und fein wird, ersetze ich ein Viertel durch Speisestärke. Das macht dann 375 g Mehl und 125 g Speisestärke. Es geht aber auch mit einem Pfund Mehl pur. Das wird dann mit dem Backpulver gemischt, theoretisch alles gesiebt und in den Teig gegeben. Bei der anschließenden Rührerei kommt die Milch dazu.

Bitte nur soviel Milch, dass der Teig anschließend schwer reißend vom Teigschaber tropft. Zuviel Milch hinterlässt im Kuchen Schlieren.

Ungefähr die Hälfte des Teigs kommt in die gut gefettete und gemehlte Gugelhupfform. Die verbleibende Hälfte wird nun mit Kakao und Schoko-Tropfen, einem kleinen zusätzlichen Schuss Milch und Vanillezucker zum dunklen Teig vermischt.

Dann die dunkle Teighälfte auf die helle Teighälfte in die Form geben. Mit dem Stil eines langen Löffels das Marmormuster in den Kuchen ziehen. Dann darf das Ding in den vorgeheizten Backofen bei 160° C Umluft. Mein Ofen braucht 80 Minuten, bis der Kuchen dann perfekt ist. Aber bitte testet einfach selber mit der Stäbchenprobe.


Holzstäbchen rein in den Kuchen, rausziehen und wenn kein Teig mehr dran klebt: FERTIG!


Anschließend lasse ich den Kuchen mindestens eine Viertelstunde in der Form auskühlen, bevor ich ihn stürze.

Marmorkuchen kann mit Schokoguß verziert werden, muss aber absolut nicht. Puderzucker ist mit Kindern etwas weniger schmierig. 😉

Viel Spaß beim Nachbacken!
Eure Kerstin

Familienrezept: Marmorkuchen wie von Oma

 

 

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