Tag: Familienalltag

Was machst du eigentlich den ganzen Tag, Kerstin? 07/2018

Alltag ist unspektakulär und fad. Ich bin großer Fan des Alltags. Deswegen erzähle ich heute euch und Frau Brüllen, was ich so am 5. des Monats Juli getrieben habe.


05:45 Uhr // Krümel will aufstehen. Er hat nicht in unserem Bett geschlafen. Ein Umstand, der vor allem darin begründet ist, dass sein Bett mittlerweile direkt neben unserem steht. 😉

Ich überrede ihn noch kurz mit mir zu kuscheln, denn aus mir wird niemals nie eine Frühaufsteherin werden.

06:05 Uhr // Ich gebe endlich (ENDLICH!!!) dem Drängen des Jüngsten nach und gehe mit ihn runter. Auf das Sofa. Krümel spielt mit den TipToi-Büchern seiner Geschwister und ich brummel vor mich hin.

06:30 Uhr // Wir machen uns ans Frühstück. Bestücken die Kaffeemaschine, schmieren Brote für den Kindergarten, waschen Obst, füllen Brotdosen, stellen Joghurt für das Frühstück hin und Krümel klaut hier eine Erdbeere und dort ein fertiges Butterbrot.

07:00 Uhr // Ich starte die Kaffeemaschine und während die Kaffeemühle unter Höllenlärm noch mahlt, gehe ich hoch, die Großen wecken. Krümel folgt mir nicht.

Sonnenschein kommt mir auf der Treppe entgegen. Prinzessin will nicht aufstehen. Ich husche ins Bad, um mich zumindest ein wenig frisch zu machen und anzuziehen.

Ruf von unten: „Mamaaaaa! Der Krümel isst Joghurt!“

Ich gehe runter (bei der vermutlich sechsten Wiederholung… es ist halt noch früh und ich gerade vorwiegend unbekleidet) und tatsächlich hat sich Krümel einen Teigschaber organisiert und macht sich über einen 500g  Becher Naturjoghurt her. Ich stelle den Joghurt zur Seite, wische auf und bitte den Krümel mitzukommen. Er bleibt unten, ich versuche Prinzessin aus dem Bett zu holen und mich fertig anzuziehen.

„Mamaaaaaa! Der Krümel isst Joghurt!“ Gleiches Bild wie zuvor, nur auf der anderen Seite der Küche. Mäh. Ich rufe Prinzessin und fülle Joghurt in drei Schüsseln, Alibi-Erdbeere, Schokostreusel und Haferkissen drauf, reiche Krümel einen Löffel und bitte ihn, es dann doch mal im Sitzen am Tisch zu versuchen. Sogar Prinzessin taucht dann auf, um zu frühstücken.

07:30 Uhr // Wir gehen wieder hoch. Kinder in Klamotte quatschen. Prinzessin macht das meist am ehesten, doch Sonnenschein will spielen und Krümel toben. So schminke ich mich in Etappen, versuche Kinder zum Selber-Anziehen zu motivieren, biete meine Hilfe an und muss sie am Ende dann doch recht deutlich überzeugen.

Zähne putzen, Gesicht waschen, Schuhe anziehen – Krümel ist weg. Barfuß aus dem Haus gerannt. Also Krümel einfangen, Schuhe anziehen, Sachen zusammenraffen, ab zum Auto.

08:06 Uhr // Theoretisch sind wir dreimal Krümel einsammeln später im Auto, praktisch muss ich nochmal zurück, weil etwas vergessen wurde. heute die Käppi der Tochter.

08:15 Uhr // Kindergarten. Die Zwillinge sind nun endlich soweit, dass sie sich vollständig selbst ausziehen bzw Schläppchen anziehen und in die Gruppe gehen. Nur Krümel kriege ich da jedes Mal schwerer weg. Er will auch. Er will hier bleiben. Er will hier spielen.

Noch 2 Monate!

08:35 Uhr // Ankunft Tagesmutter. Krümel hat nun anderes zu tun, als sich mit Mama zu befassen. Außer rauswerfen, das muss er immer persönlich machen.

08:40 Uhr // Ich sehe kurz bei meinem Papa rein, der ganz frisch in Rente ist. Kurzes Gespräch. Weiter.

09:30 Uhr // Arzttermin.

10:30 Uhr // Endlich zu Hause und ab an den PC. Ich arbeite meine ToDo-Liste ab, die in weiten Teilen mühsam und nervig ist, heute keine Höhepunkte für mich verspricht. Aber drücken ist nicht.

Ja, ich bin heute nicht motiviert, muss Dinge machen, die mir schwer fallen und darf mich am Ende nicht über Erfolge freuen, aber über den Umstand, dass ich sie erledigt habe. Weiter.

13:30 Uhr // Jetzt wenigstens noch ein Mindestmaß an Haushalt. Spülmaschine ausräumen und einräumen, Wäsche abhängen und aufhängen,… Einkaufen schaffe ich nicht mehr. Was denn auch? Ich habe mal wieder keine Idee, was wir heute essen und verwerfe den Gedanken erstmal.

14:30 Uhr // Ich muss los zum Kindergarten.

14:45 Uhr // „Mama, weißt du, was der Ben heute gemacht hat?“ „Mama, können wir heute Nachmittag im Garten von Karl spielen?“ „Mama, weißt du, ich…“ Währenddessen sammle ich die Taschen und Frühstücksdosen ein, lotse vorsichtig zum Auto.

15:00 Uhr // Wir treffen uns in der Stadt mit meiner Mama auf ein Eis. Die bringt netterweise den Krümel direkt von der Tagesmutter mit. 😉

15:30 Uhr // Wir haben uns einige Mal umentschieden (also nicht wir, eher die Kinder), bei welchem Eisdealer und definitiv nur bei diesem und niemals nie bei einem anderen, wir heute essen. Jetzt brüllen die drei sich am Tisch nieder zur Frage, was sie heute essen wollen:

„Pinocchio! Raupe Nimmersatt! Stracciatella! Ohne Sahne!  Das was der da hat!“

Der eine Tisch neben uns grinst, der andere verdreht die Augen. Ich versuche das Thema abzukürzen, denn am Ende bestellt Krümel immer Erdbeere und die Zwillinge Schokolade – jeweils gerne mit Streuseln drauf. Eisbecher lohnen wegen „Sahne ist ekelig“ „Die Waffeln sind doof, kannse selber essen, Mama!“ eher überhaupt nicht. Aber es gehört zum Ritual sich erstmal auszumalen, was man alles bestellen KÖNNTE, wenn man wollte und es dann entweder nicht zu machen (und bewährtes nehmen) oder Mama am Ende das Eis essen zu lassen. Mir ist nicht nach Eis heute, also… bitte bewährtes…

16:00 Uhr // Eis alle! Sitzen unmöglich! (Kindergesetz)

Oma braucht noch was aus dem Kaffee-Geschäft. (Keinen Kaffee!)

Wir kommen mit und bekommen für die niedlich lächelnden Kinder kleine Geschenke. (Keinen Kaffee!!!) Und somit sind meine drei nun im Besitz von drei Saugnäpfen für den optimalen Halt des Handys in der Hand beim Selfie knipsen.

16:30 Uhr // Fußweg zum Auto, auf dem das Saugnapfding an wirklich alles auf dem Weg einmal drangeknallt werden muss. Autofahrt nach Hause, auf dem festgestellt wird, dass das Ding an Autoscheiben richtig Spaß macht.

17:00 Uhr // Zu Hause! Prinzessin muss ohne Umwege Alexa gebieten, ihr Bibi und Tina abzuspielen. Sonnenschein muss nun dringend das neue TipToi-Buch mit den neuen Kopfhörern  auf den Ohren ausprobieren. Krümel hat es eilig mit dem neuen Playmobil (es grüßt der 5. Geburtstag) zu spielen, solange seine Geschwister abgelenkt sind.

Ein kurzer Moment der Idylle, der kurz darauf im Versuch ein Gesellschaftsspiel mit dem nicht gesellschafts(spiel)fähigen Krümel im Raum zu spielen etwas eskaliert. Der Traummann kehr um 18 Uhr nach Hause, als drei Brettspiele in Einzelteilen im Wohnzimmer verstreut liegen und drei von vier anwesenden Personen kreischen.

18:30 Uhr // Ich habe nicht eingekauft und so gibt es Nudeln. YEAH! Zum zwanzigsten Mal in den letzten zwei Wochen nehme ich mir vor, mir mal einen Plan zu machen und mich ausnahmsweise daran zu halten. Also zum Essen.

18:45 Uhr // Die Kinder dürfen Sandmann gucken, der Traummann muss einkaufen fahren, denn auch Mineralwasser ist alle.

19:30 Uhr // Zähne putzen und völlig unnötigerweise die krallenartigen Fingernägel von sechs Händen kürzen. Da kann man sich schon einmal zum einen über die nervige Mama aufregen und zum anderen sich gegenseitig durch die Betten jagen.

1955 Uhr // Ich darf Conni vorlesen. Die geht heute zur Schule. Haben die Zwillinge so beschlossen, der Krümel muss den zehnten Abend die Geschichte von Jakob und der nassen Hose hören. (Keine Werbung! Aber Erwähnung, weils die Kinder eben so vorgelesen haben wollten.)

20:00 Uhr // Seit Krümels Bett in unserem Zimmer steht und er sich sicher ist, dass wir da auch schlafen, klappt das einschlafen erstaunlich fix. Ruhe. Einer von uns macht Haushalt und die andere schreibt an ihrem Laptop einen Text. Was sie da wohl schreibt?

Eure Kerstin

Wir pusten Eier zu Ostern aus, weil Conni das auch macht!

Immer dieser Erwartungsdruck! FROHE OSTER-Bastelei mit Kids…

Es jammern ja alle so gerne über die bösen Mamabloggerinnen und Mutti-Insta-Influencerinnen, die eine herrlich perfekte Welt suggerieren und all die ganz normalen Mütter da draußen gehörig unter Druck setzen.

Ich bin ja auch so eine perfekte Vorzeige-Mutter: Ich nähe hübsche Kunstwerke für meine Kinderlein, wuppe den Alltag mit drei klitzekleinen Kindern mit links, habe einen total perfekt-sauberen Haushalt, arbeite nebenbei auch noch begeistert und finde alles ganz wunderbar, während ich professionell geschminkt in die Selfie-Kamera grinse, um total fesche Bilder auf Instagram von mir zu teilen.

*hüstel* Wer hier etwas länger mit liest, weiß eventuell natürlich, dass ich nicht immer entspannt bin, nähen für mich nur ein Form des Stressabbaus ist, ich einen nervigen Ordnungsfimmel habe und auf Fotos nicht wirklich stehe und deswegen grundsätzlich ziemlich alberne Grimassen darauf ziehe. ABER dieser DRUCK!!!


Böse, böse Kinderbücher

In unserem Haushalt gibt es ziemlich viele Bücher. Ich selbst habe in meiner Jugend schon mein gesamtes Taschengeld in gedruckte Literatur investiert und gebe alles, dass diese Art des Investments an meine Kinder vererbt wird.

Es gibt hier drei Bücherregale voller feinster Kinderbücher. Gerne würde ich euch häufiger auf dem Blog welche vorstellen, aber ich komme ja nicht so häufig zum Schreiben in meiner perfekten Mamabloggerwelt und dann schreibe ich doch wieder so wirre Texte wie diesen. Aber auf Instagram präsentiere ich immer mal wieder welche in den Storys und das muss reichen. Nun habe ich aber den Faden verloren. Dessen lose Enden liegen nämlich auf Twitter rum:
Da Conni vor Ostern nicht nur Zweige schneidet, sondern auch Kresse pflanzt, Eier auspustet und mit Wasserfarben anmalt, stehen uns ziemlich klebrig, bunt-schmierige Wochen bevor. Ich finde diesen Druck, den Kinderbücher auf Eltern ausüben, skandalös! Da ist Instagram nix gegen.
10:48 AM – Mar 2, 2018

Wir besitzen unter anderem auch eine stolze Sammlung Conni-Literatur. Nun kann man über dieses kleine Mädchen und ihre Familie vieles schreiben, aber da habe ich gerade keine Zeit zu. Nehmt einfach mal hin, dass die Conni auch bei uns wohnt. Zum Rest komme ich vielleicht später.

Eier auspusten für Ostern mit kleinen Kindern Blas-Fix
Ich habe natürlich ein total schickes und wenig authentisches Foto von den ausgeblasenen Eiern gemacht, um den Erwartungsdruck zu erhöhen!

Es wird Frühling

Während das Ruhrgebiet gerade mit dem gesamten Rest von Deutschland in eisiger Kälte erstarrt, läuft schon länger die von mir absolut ignorierte Fastenzeit. Seit gestern haben die Metereologen den Frühling ausgerufen und Ostern steht quasi vor der Tür. Auf Pinterest sammelt die gute Mutter Ideen für das österlich geschmückte Heim , beginnt Hefezöpfe zu flechten und holt die Conni mit ihrem Osterhasen* wieder aus dem Versteck.

Connie freut sich auf Ostern und meine Kinder sind gemeinsam mit ihr begeistert. Noch habe ich unsere weidenkätzchenlose, winterstarre Weide vor dem Beschnitt bewahrt, aber Kressesamen habe ich schon gekauft. Denn Conni pflanzt Kresse. (habe ich als Kind auch gerne)

Connie pustet aber auch Eier aus und bemalt diese mit WASSERFARBEN!!! Allein beim Gedanken an die Kombination von Krümel, rohen Eiern und Wasserfarben möchte ich ja schon weglaufen. Das kann doch nicht gutgehen!

Ich habe dem Druck der Zwillinge nachgeben, die unbedingt Eier auspusten wollten. Gibt es eben Rühreier zum Abendbrot. Eier auspusten gehört dazu.

Dachte ich.

Es gab aber Rühreier mit sehr hohem Speichelanteil. Wenn Vierjährige pusten, so richtig kräftig pusten und das dumme Ei sich wehrt… ich erspare euch den Rest. Krümel war übrigens nicht derjenige welcher das Ei gleich roh aussaugte statt zu pusten. Aber lassen wir auch das besser ruhen.

Örgs… was mache ich jetzt mit diesem Druck?

Also ich komme vermutlich in den nächsten Wochen nicht drumherum, dass ich weiter Eier auspusten und anschließend die Wasserfarben von der Wohnzimmerwand entfernen muss. Zumal sich alles in meinem ordnungsliebenden Herz mit kreativem Bastelfimmel dagegen wehrt, den Kindern so eine feine Bastelsache zu unterschlagen.

Aber dieser GLIBBER!!! Dieser Rotz! (Ja, die Kinder sind ja auch alle sehr rotznasig unterwegs) Ich liebe sie ja und bei 180° im Backofen würden die Keime aus Rotz und Speichel im Kuchen auch sicher abgetötet. Aber ich stehe eher auf rotzfreien Kuchen. Und Rühreier.

Deswegen habe ich soeben die Rettung bestellt. Eine Empfehlung von Jessi und Carola via Twitter.

Ab morgen bläst die Mutti mit dem Blas-Fix.* Denn das Teil verspricht in seiner Werbung etwas von hygienisch und sauber und schnell und einfach. Alles Vokabeln, die ich aus meinen gestrigen Erfahrungen über das Ding mit den Eier und dem Blasen nicht so verwenden würde. Ich werde berichten!

Eure Kerstin


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gemütliche Herbstnachmittag mit kleinen Kindern

So richtig entspannt und gemütlich! NICHT!

Heute lassen wir es ruhig angehen, dachte ich gestern. An einem Montag. Ich weckte gerade den Krümel aus seinem Mittagsschlaf, um die Zwillinge vom Kindergarten abzuholen.

Entspannt und gemütlich. Das muss doch möglich sein, oder?

Unser Wochenende war unaufgeregt, aber mir war mal wieder so richtig bewusst geworden, dass es die Antithese von gemütlich war.

Geht gemütlich mit drei kleinen Kindern überhaupt?

Ich wollte es versuchen. Lass dich auf die Kinder ein, Kerstin! Mach keinen Druck, habe keine Pläne. Das war durchaus ein realistischer Vorsatz, denn ich hatte keine Pläne außer einem möglichst stressfreien Nachmittag mit meinen Kindern. Auf geht’s!

Kindergarten

Wir holen die Zwillinge ab. Sie haben gute Laune und müssen noch im Kindergarten alles erzählen, was sie den Tag über so bisher erlebt haben. Wir lassen uns Zeit, ich habe keinen Stress.

Schuhe anziehen, Bild bewundern, Jacke suchen, mit dem Freund quatschen, anziehen, rausgehen, am Auto stehen bleiben, der Freundin winken. Einsteigen.

Was machen wir denn heute noch? Worauf habt ihr Lust? Mögt ihr vielleicht mit mir in die Stadt fahren und ein wenig bummeln? (also auf Spielgeräten in der Fußgängerzone turnen und vielleicht ein Brötchen oder ein Eis essen. Spielplatz wäre mir zu nass bei dem Dauerregen gewesen.)

„Stadt!“ sagt der Sonnenschein. „Hause!“ sagt der Krümel. „Ich will nur Bibi und Tina hören!“ jammert weinerlich die Prinzessin. Ok, den Stimmungsumschwung habe ich nicht kommen sehen.

Klar, wir können auch nach Hause fahren. Wir können das Puzzle von heute morgen weiter machen, etwas essen oder auch einen Kuchen backen. „Ich will Bibi und Tina!“ „Ich will in die Stadt!“ Hmmm ok, versuchen wir es zu Hause.

Trautes Heim

„Ich kann nicht laufen. Meine Beine sind müde!“ die drei Schritte vom Auto zum Haus sind für die Prinzessin zuviel. Sonnenschein hat nun auch umgeschwenkt „Ich habe Durst! Trinken! Sofort!“

Ja, Sonnenschein, wir gehen rein, ziehen die Schuhe (und Jacken) aus und du bekommst gleich als erstes etwas zu trinken. Diese Aussage  meinerseits reicht nicht.

Sonnenschein bricht schreiend vor der Tür zusammen. Er verdurste. Krümel rennt weg. Prinzessin schleppt sich ins Haus und krümmt sich heulend auf der Treppe: „BIBI UND TINAAAAA!!!“

Lasst uns doch bitte erstmal reingehen und ausziehen. Dann kriegt jeder, was er mag. Bitte.

Es hilft nicht. Unter Gebrüll und Geschrei gehen wir ins Haus. Ich fange den untriebigen Krümel ein, ziehe zwei weinende Kindergartenkinder aus, reiche einen Becher Wasser. „EIN GLAS!!! ICH HABE GESAGT! EIN! GLAS!“ Hattest du nicht, aber gut, dann eben ein Glas. Natürlich muss es ein Glas sein. Ganz logisch. Es muss immer ein Glas sein, wenn Mama einen Becher anschlörrt. Uff.

Ich will fernsehen!

Es wird nicht besser, als die Schuhe ausgezogen sind und das Glas leer ist. Krümel entert die Küchenarbeitsplatte und räumt das dort stehende Geschirr um. Prinzessin will auf gar keinen Fall, dass ich ihr eine CD anmache. Sie will Bibi und Tina im Fernsehen gucken.

Nein, wir gucken jetzt kein Fernsehen. Aber du kannst gerne in dein Zimmer gehen und die CD anmachen oder ich mache sie dir hier im Wohnzimmer an. FALSCH!!! FALSCH!!! So falsch! Also vermutlich aus zahlreichen Gründen, aber die leuchten mir nicht ein.

Ich kann auch kaum nachfragen, denn die zu befragende Person jault wie ein angeschossener Hund, während Krümel versucht die Oberschränke der Küche zu erreichen und Sonnenschein einen genialen Wutanfall hinlegt. Er will jetzt sofort Feuerwehrmann Sam gucken! Im Fernsehen.

Wer zum Teufel hat hier was von Fernsehen gesagt? ARG!
Ruhig Kerstin.

Sollen wir das Puzzle machen, dass ihr heute morgen so gerne machen wolltet? (Und deswegen einen Wutanfall hattet, weil ihr puzzeln und nicht in den Kindergarten wolltet.)

Puzzle sind doof. Alles ist doof, aber immerhin geht Sonnenschein zum Schrank und holt ein Spiel raus. „Das da!“

Gut, dann versuchen wir unser Glück, ein Brettspiel zu spielen, obwohl die kleine Abrissbirne auf Speed (aka Krümel) ebenfalls anwesend ist. Das findet auch Prinzessin gut und Krümel findet netterweise den Spieleschrank nun interessanter als die Küchenschränke. Er räumt selbstvergessen aus und wir beginnen am Sofatisch zu spielen.

Familien-Idylle!!1111!!!

Kurz genieße ich die Idylle. Das Kleinkind sitzt vor dem Schrank und räumt aus. Ganz lieb und still. Die Zwillinge spielen Autorennen mit mir, die Gesellschaftsspiele wirklich nicht mag, aber das gerade mal vergisst. Vielleicht kann ich gleich Kekse auf den Tisch stellen? Ein  wenig knabbern? Plaudern? Spielen? So idyllisch. <3

Ich freue mich, dass wir die Kurve gekriegt haben. Geht ja doch!

Nach einer halben Runde geht das Spiel zu langsam vorwärts. Krümel hat den Schrank leer und das Brettspiel entdeckt. Abwechselnd klaut er die Spielfiguren. Er will mitspielen!

Auch zwei überzählige Figuren, für jede Hand eine, helfen nicht. Sonnenschein wird wütend. Prinzessin weinerlich. Krümel räumt mit Schwung den Tisch ab.

Eskalation!

Wir machen eine Rolle rückwärts auf der Stimmungskurve und schließen gekonnt wieder eine Viertelstunde vorher an. Schreie! Wut! Tränen!

Ich könnte in den Tisch beißen und versuche Vorschläge zu machen. Sollen wir ins Spielzimmer gehen und die Eisenbahn aufbauen? Ach Mama. Du mit deinen doofen, hilflosen Vorschlägen. Es wird eine Viertelstunde geheult und getobt und dann will der Sonnenschein eine Höhle bauen.

Ich greife den Strohhalm, auch wenn ich weiß, dass meine Höhlen seinen Ansprüchen nie genügen und dem wilden Bruder nie standhalten. Ich baue und sie spielen. Immer zwei Minuten halbwegs friedlich ein Rollenspiel, deren Muster mir verborgen bleibt, um dann fünf Minuten zu eskalieren, weil die Höhle dort nicht ganz geschlossen ist oder der Krümel sich nicht an die Regeln hält!

Krümel beißt Sonnenschein heftig, weil er seinen Schlüsselanhänger haben will. Sonnenschein vergießt Tränen. Prinzessin ist wütend, weil Krümel sie seinen Puppenkrümel (aka Mümmel) nicht korrekt wickeln lässt und immer wieder Tränen. Wegen allem.

Mimimi. Ich möchte mich auf dem Boden zusammenrollen und den Daumen in den Mund stecken. 

Gemütlich? Können wir nicht (mehr)?!

Geht das nicht auch mal gemeinsam? Alle zusammen. Friedlich? Entspannt? Gemütlich? Für mehr als zehn Minuten am Stück?

Anscheinend nicht. Nicht bei uns.

Wir wurschteln uns durch den Nachmittag und ruhiger wird es erst, als der Traummann auf der Bildfläche erscheint. Der entert das Spielzimmer und in wechselnder Besetzung spielen die Kinder zwei oben, einer unten, dann kommt wieder einer runter, einer geht hoch, wir bereiten währenddessen Abendessen mit wechselnden helfenden Kinderhänden zu. Ziemlich friedlich.

Aber eben getrennt.

Kinder sind so wundervoll und nein, hier gibt es nicht den ganzen Tag Geschrei und Tränen. Aber oft dann doch.

Ich würde so gerne an einem herbstlich, verregneten Nachmittag mich mit den Kindern zu Hause einkuscheln, warmen Kakao kochen (mag hier keines meiner Kinder, aber die Vorstellung gefällt mir), gemeinsam Kekse backen, auf dem Sofa liegen und vorlesen, malen und basteln, lachen und scherzen.

Aber diese Idylle blitzt hier immer nur kurz auf. Immer mal wieder ganz kurz zwischen Geschwisterplüsch (sie sind so süß, wenn sie alle drei in der Höhle „schlafengehen“ spielen) und heftigem Streit, zwischen alle drei malen und einer wirft die Stifte durch den Raum, während der andere über den Tisch klettert und die dritte heult, weil sie deswegen nicht weiter malen kann.

Mäh! Ich mag das nicht.

Aber heute! Heute machen wir es uns gemütlich. Ich habe die Termine für den Nachmittag abgesagt, es regnet Bindfäden und ich habe Keksteig im Kühlschrank!

Ok, keines meiner Kinder mag Kekse (was habe ich für merkwürdige Kinder, die weder Kekse noch Kakao mögen?), aber das wird super!

Ganz bestimmt.

Hoffentlich.

Eure Kerstin,
die gerne wüsste, ob es nur bei uns so wenig Idylle im Familienleben gibt. Wie läuft das bei euch? Geht es da auch mal ganz kuschelig-gemütlich?

Herzlichen Glückwunsch zum Geburtstag Kerstin

Was machst du eigentlich den ganzen Tag, Kerstin? 08/2017

#wmdedgT bedeutet: Was machst du eigentlich den ganzen Tag?„ Frau Brüllen will es wissen und so gibt es heute mal wieder ein Protokoll eines relativ einsamen Tages bei uns. 


Endlich gibt es dazu sogar eine eigene Blog-Kategorie unter der ihr alle diese Beiträge wiederfinden könnt!


2:00 Uhr // Krümel ruft. Ich blinzle auf die Uhr, der Traummann tapst ins Nachbarzimmer, wühlt und flucht. Offensichtlich weist das Kind bzw seine Windel Undichtigkeiten auf.

2:10 Uhr // Ein trockengelegter Krümel landet neben mir im Bett. und schläft sofort wieder ein. Der Traummann zieht ins Gästebett um. Aus Gründen.

3:20 Uhr // Ich höre die Tochter rufen. Nicht mein Job. Ich habe Krümel. Der Traummann darf die nächtlichen Probleme des Pinnzesschens lösen.

4:45 Uhr // Krümel meckert. „Mama!“ „Tinken.“ Mama – damit war ja vermutlich ich gemeint – holt eine kleine Pulle mit Wasser. Krümel nuckelt und döst wieder ein.

6:00 Uhr // Krümel meckert. „Mama!“ „Unter!“ Der kleine Sohn ist wach und wünscht runter zu gehen. Meine Augen wollen nicht aufgehen, aber ich schnappe mir blind meinen Jüngsten und trage ihn runter. Auf dem Weg informiere ich den Traummann im Gästezimmer. Er stöhnt. Aber theoretisch ist genau das der Deal: Ich habe nachts den Krümel, er morgens (zumindest am Wochenende).

Ich kuschel mich wieder ins Bett.

7:45 Uhr // „Zum Geburtstag viel Glück!“ der Sonnenschein kommt fröhlich singend in mein Zimmer. „Mama! Aufstehen! Frühstück!“

Nein, ich habe kein Geburtstag, aber seit der vor ein paar Tagen war, sitzt das Geburtstagsständchen zum Wecken fest im Kopf. Mir ist trotzdem nicht nach fröhlichem Frühstück und ich gehe erstmal Zähneputzen. Ohne mag ich morgens gar nichts müssen. Auch nicht frühstücken.

8:00 Uhr // Frühstück. Krümel kann wie immer nicht warten und will alles sofort. Die Zwillinge wollen selber schmieren und matschen fachmännisch mit ihren Kindermessern die Leberwurst aufs Brötchen. Mittlerweile kann ich mir das sogar halbwegs gelassen ansehen, schließlich bedeutet das, dass ich zwei Brötchen weniger exakt gleichzeitig schmieren muss.

9:00 Uhr // Wir haben uns darauf verständigt, dass heute ein Mama-Büro-Tag ist. Unter der Woche komme ich in letzter Zeit dank der Kindergartenferien ja so gut wie nie an den Rechner und das chaotische Meisterwerk hat noch einige Baustellen offen.

9:15 Uhr // Wir arbeiten zu zweit im Büro. Der Sonnenschein sitzt neben mir und haut auf die Tastatur des PCs neben mir. (Der natürlich aus ist.) Er müsse arbeiten.

9:30 Uhr // Wir arbeiten zu dritt im Büro. Das Pinnzesschen hat sich zu uns gesellt und die Zwillinge verteilen meine Fineliner auf dem Boden, um diverse Blätter und ihre Finger bunt zu verzieren. Ich bitte um etwas Ruhe und schreibe meine Stifte gedanklich ab.

9:45 Uhr // Wir arbeiten zu viert im Büro. Krümel hat sich uns angeschlossen und meint, meine Konzentration durch seine Anwesenheit steigern zu können. Er malt ja auch sehr gerne. Auf jeder erdenklichen Unterlage. Manchmal auch auf Papier.

10:00 Uhr // Der Traummann hat seine verlorenen drei Kinder wiedergefunden und ins Spielzimmer komplementiert. Ich sammle Stifte ein und suche deren Hüllen. Was wollte ich eigentlich nun hier oben machen?

Achja… die kaputten Links und dieses eine Dingsbums da…

11:20 Uhr // Der beste Freund schickt Nachrichten und ist erstaunt, dass sich die furchtbar lahmarschige Seite nun tatsächlich mit annähernd erträglichem Tempo öffnen lässt. Ich lasse mich am Telefon loben und ablenken und habe gleich noch drei andere Anliegen, die ich ihm zur Lösung übertrage.

12:15 Uhr // Ich marschiere runter ins Wohnzimmer, um meinen rauchenden Kopf zu lüften und einen Kaffee zu erbetteln. Drei Familienmitglieder knabbern mit mir Kekse dazu, der Jüngste hält gerade Mittagsschlaf.

Wir bequatschen den Rest des Wochenendes und was wohl möglicherweise an Lebensmitteln noch einzukaufen sei, wenn man zwischenzeitlich nicht verhungern wolle.

13:00 Uhr // Ich sitze wieder im Büro. Es regnet wie schon den ganzen Tag über und ich schwitze in der Schwüle. Nebenbei habe ich völlig den Faden verloren, welche Baustelle ich als nächstes beheben wollte.

Aber man kann ja auch mal klug auf den Bildschirm glotzen.

14:00 Uhr // Krümel ist wach und muss erstmal kuscheln, während wir noch einen Kaffee gemeinsam trinken. Sonnenschein muss auch kuscheln und so wird es auf meinem Schoss recht eng. Aber ich bin ja schließlich erprobte Zwillingsmutter. Da darf man nicht meckern, wenn sich über 30 kg Kind auf einem drängeln.

14:30 Uhr // Die restlichen Familie will zum Einkauf aufbrechen. Genau genommen will das nur einer und vielleicht der Krümel, der gerne jeden Anlass wahrnimmt, raus zu kommen. Die Großen müssen erstmal motiviert werden. Sie wollen lieber ins Büro und arbeiten. Was dann aber bedeuten würde, dass ich nicht arbeiten würde. Also geben die Eltern alles motivieren, überreden, überzeugen, reden sich den Mund fusselig.

15:00 Uhr // Stille. Ich sitze schwitzend im Büro, der Regen scheint eine Pause zu machen und ich will auch. Aber da fällt mir ein, dass ich auch noch endlich das Rezept für Mini-Amerikaner mal aufschreiben müsste, damit ich das im Laufe der Woche veröffentlichen kann.

Ich suche also erstmal die Fotos dazu und verzettel mich. Ach was haben wir niedliche Kinderfotos auf der Festplatte. *seufz*

17:00 Uhr // Ups. Ist es schon so spät? Die Familie kehrt mit den Einkäufen nach einem Umweg bei den Schwiegereltern wieder heim. Die Zwillinge bleiben gleich draußen, um mit den Nachbarskindern (und deren Opa natürlich) den Spielplatz zu erobern. Es hat schließlich gerade aufgehört zu regnen.

Ich versuche den Krümel zu animieren, mit mir die Wäscheberge zusammenzulegen und in die Schränke zu zaubern. (Eigentlich soll er nur einfach bei mir oben spielen, damit der Traummann ein wenig Ruhe in der unteren Etage hat, um die Einkäufe auszupacken und das Essen zu kochen.)

Ich bin so mittelmäßig erfolgreich. Krümel räumt aber sehr erfolgreich Papas Kleiderschrank aus und die Wäschestapel um. Ich gebe irgendwann auf.

17:30 Uhr // Krümel ist verschwunden. Er hat vor einer Weile schon beschlossen lieber unten bei Papa die Arbeitsplatte der Küche abzuräumen. Ich tapse ihm hinterher und lege ein Piccolöchen für mich auf Eis, dass ich aus einem Paket von Tanja fische. <3

Jetzt liegt überall Glitzerstaub.

18:00 Uhr // Die Familie versammelt sich am Tisch. Es gibt Nudeln mit Zucchini aus dem Garten einer Freundin und Pesto (auch von ihr). Das findet Sonnenschein doof. Nudeln seien sehr doof. Eine Zumutung. Er wolle Milchreis.

Den Rest vom Paprikareis vom Vortag findet er aber auch annehmbar. Na denn…

18:15 Uhr // Das Pinzesschen führt mittlerweile intensive Gespräche mit imaginären Spielpartnern, die Teller sind leer gefuttert und unterm Tisch liegt eine beachtliche Menge Nudeln.

Krümel setzt sich dazu und isst vom Boden weiter. Ich versuche das mit dem Handfeger zu beenden. Wir räumen auf.

18:50 Uhr // Sandmännchen!!!

19:00 Uhr // Fernseher aus und ab nach oben. Ich muss endlich mal wieder duschen. Ein Sohn feuert mich dabei an, der andere räumt währenddessen die Kosmetika vom Regal.

Die Kinder machen sich bettfein bzw wir versuchen die Kinder bettfein zu machen, während diese auf unserem Bett Trampolin springen.

19:30 Uhr // Es gibt Gute-Nacht-Geschichten. Eine für den Krümel und eine für die Zwillinge, die im Anschluss selber noch ausgiebig „lesen“ wollen.

Ein wenig kuscheln und Licht löschen.

20:10 Uhr // Es kehrt Ruhe ein im Haus und ich fische den Piccolo aus dem Eisfach. Kurz bevor ich ihn vermutlich lutschen könnte.

Ich plumpse mit meinem Sektmischgetränkeis auf das Sofa und fluche. Ich habe #wmdedgt vergessen! -.-

Und vor allem habe ich den Laptop auf dem Dachboden „vergessen“ und muss ihn nun noch extra holen. Es kostet mich unwesentlich Überwindung, doch noch die Treppen wieder hoch- und dann wieder runter zu marschieren, aber ich hatte den Text schon angefangen und so gute Vorsätze!

Ich mag #wmdedgt nämlich selber sehr gerne und bei manchen alten Beiträgen darin, musste ich selber neulich sehr lachen beim Nachlesen. Manchmal ist unser Leben schon irgendwie irrwitzig. Zumindest wenn man es mit Abstand liest. 😉

Auf einen hoffentlich bald wieder sehr lebendigen, fröhlich-bunten und immer ehrlich-chaotischen Blog! Prost!

Eure Kerstin


Anmerkung: Tatsächlich meint „arbeiten“ in den letzten Wochen meist, dass ich am Blog arbeite oder mich mit den kümmerlichen Resten meiner Selbstständigkeit befasse, auf dass ich irgendwann auch mal wieder Aufträge annehmen kann. Das mit der Freiberuflichkeit hat ja bekanntlich ziemlich gelitten unter dem letzten Monaten.

Was machst du eigentlich den ganzen Tag, Kerstin? 06/2017

#wmdedgT bedeutet: „Was machst du eigentlich den ganzen Tag?„ Frau Brüllen will genau das nämlich wissen und ich gestehe, diese Blogkategorie wirklich aufrichtig zu lieben.Also gibt es den heutigen Pfingstmontag für euch im Protokoll:

5:30 Uhr // Der Mann steht neben mir. Streckt mir griesgrämig aus blutunterlaufenden Augen blinzelnd Krümelchen entgegen. Krümel quietscht begeistert. Ich nicht ganz so.

Ich floh in der Nacht auf das Sofa, um wenigstens ein paar Stunden Schlaf zu finden und bereue diese Entscheidung gerade. Damit habe ich die Frühschicht im Grauen des grauenhaften Morgengrauens ergattert. Mäh. Mag nicht!

6:00 Uhr // Klein-Krümelkind hat seine zweite Nuckel-Flasche Wasser leer gezogen, die er sich morgens gerne zum Kuscheln gönnt, und stellt klug fest „AJE!“ Er scheint auch nicht zwingend direkt noch mehr zu wollen. Schade.

Er springt vom Sofa und schaltet in wilden Aktivitätswahn um.

6:30 Uhr // Nach einigen halsbrecherischen Runden mit dem Puppenwagen durchs Wohnzimmer, dem Leerräumen der Autokiste und des Vorratsschranks erklärt der Krümel, dass er Hunger habe. „NANE!“ Also pelle ich eine krumme, gelbe Südfrucht und der Herr lässt sich neben mir auf dem Sofa nieder. Ich schalte den Fernseher an. Jamie Oliver kocht und Krümel mampft.

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