Tag: MuKiKur

Bahnfahrt mit kleinen Kindern

Abenteuerreise: Bahn fahren mit drei kleinen Kindern

Zur Mutter-Kind-Kur ging es für uns mit der Deutschen Bahn hin und zurück. Ich fahre gerne Bahn – zumindest im Fernverkehr – im Nahverkehr meide ich sie eher. Deswegen lag es nahe, zumal der Traummann das Auto daheim auch ganz gut brauchen konnte.

Warum ich gerne weitere Strecken (auch mit Kindern) mit der Bahn fahre?
Keiner muss am Steuer sitzen und sich auf den Verkehr konzentrieren!Man kann lesen, schlafen, arbeiten, entspannten, Hörbuch hören,…

Wenn ich aus beruflichen Gründen (früher) unterwegs war, dann waren die drei Stunden Zugfahrt morgens der Kaffee zum wach werden und ruhiges, konzentriertes Arbeiten. Da habe ich mich auf Meetings vorbereitet, Konzepte überarbeitet, Kleinkram abgearbeitet oder auch ganz entspannt längere Texte verfasst.

Als Mama heute ist so eine Zugfahrt wie zur Blogfamilia dann auch nochmal purer Luxus, dass man drei Stunden ruhig irgendwo sitzen kann. Quatschen, lesen, was auch immer!!! (Damit mir da kein Kegelclub zwischenbrüllt, stehe ich dann übrigens auf Ruhebereich.) Mich stört dann übrigens auch kein Kinder-Chaos. Bin ich dann ja nicht für verantwortlich. Also kein Grund für Stress.

Mit Kindern habe ich dann die Möglichkeit zu spielen, vorzulesen, Streit zu schlichten, alles was mit den Händen am Lenkrad und dem Blick in Verkehr eher nicht so super läuft.

Aber dann bist du ja nicht so flexibel!

Klar, man ist von der Deutschen Bahn abhängig. Aber deren Unpünktlichkeit ist zumindest in der Regel im Nahverkehr schlimmer als im Fernverkehr. Und auch wenn man mit dem Auto ganz flexibel Pinkelstopps und Pausen machen kann:

Im Zug kann ich im Zweifelsfall im Viertelstundentakt mit den Zwillingen im Wechsel zum Klo latschen, OHNE dass ich deswegen Zeit verliere. Die Toiletten auf Raststätten und die Klos im Zug sind eh gleich besch***.


Aber nun zu unserem Abenteuer:

Bahnfahrt mit kleinen Kindern

Hinfahrt zur Mutter-Kind-Kur

Die Ausgangslage:

Die Fahrt: Sechs Stunden mit einem Umstieg

Die Personen: Zwei Erwachsene und drei Kleinkinder, denn auch der Traummann war ja mit dem Krümel eine Woche auf Fehmarn.

Das Gepäck: riesiger Wanderrucksack und Buggy mit Wickelrucksack für den einen Teil der Reisegruppe. Für die Kurenden gab es jeweils einen kleinen Rucksack und dazu zwei Koffer, von denen einer so klein war, dass er auf dem anderen mitrollen konnte. Also theoretisch nur ein Gepäckstück zum Ziehen.

Eigentlich lief alles gut. Der Zug war pünktlich und wir standen auch angemessen aufgeregt am Dortmunder Hauptbahnhof. Die Kinder finden es sowieso jedes Mal spannend, die Zwillinge achten mittlerweile ziemlich zuverlässig darauf, nicht verloren zu gehen und der Krümel war im Buggy festverschnallt. Ausnahmsweise wehrte er sich auch nicht dagegen, weil ja alles so spannend war!

Der erste Teil der Reise und ein 6er-Abteil für uns fünf alleine. Ein bisschen wie ein beengtes Wohnzimmer und zumindest ein klar umrissener Raum für das Gepäck und alle Personen. Das Chaos hatte einen Rahmen. Allerdings verlässt man ja auch hin und wieder das Abteil.

Und ZACK, da kam dann der Zugbegleiter über den Gang, der vorher schon sehr brummelig die Fahrkarten kontrolliert hatte und meinte monieren zu müssen, dass Kinder ja eigentlich nicht in die erste Klasse gehören. Ich war ziemlich baff, wir saßen schließlich nicht im Ruhebereich und die drei benahmen sich auch keinesfalls wie kleine Abrissbirnen.

Ich machte meinem Ärger Luft. Auf Twitter. Und es mag an dem Tweet gelegen haben oder daran, dass der Zugbegleiter nachgedacht hatte: kurz darauf tauchte er – plötzlich freundlich – im Abteil mit Kinderfahrkarten auf.

Den Umstieg hatten wir in Harburg und eine gute Stunde Zeit, die wir für ein Mittagessen im Bahnhof nutzten. Mit zwei Erwachsenen unproblamtisch.

Die restliche Strecke zog sich noch einmal. Die Kinder wurden zwar allseits freundlich empfangen, aber irgendwann wird so eine Reise lang. Unfassbar, wie oft ein Zug dann noch halten kann, bis man endlich sein Ziel erreicht hat!


unterwegs im Zug mit kleinen Kindern

Der Heimweg drei Wochen später

Die Fahrt: Sechs Stunden mit einem Umstieg

Die Personen: Eine Erwachsene und zwei kleine Kindern

Das Gepäck: Das Gepäck hatte sich irgendwie vermehrt. Zu den drei kleinen Rucksäcken für die drei Personen kamen bei den kleinen Personen zwei unhandliche Käscher obendrauf. Ich musste mir ja während der Kur noch eine Tasche kaufen, die nun den Rucksack ergänzte und auch sonst passte das Gepäck sowie der Proviant absolut nicht mehr in die vorherige Anzahl Gepäckstücke. Also noch um ein paar Beutel reicher! YEAH! Ich hatte ziemlich Bammel, dass ich das Gepäck nicht händeln könne.

Los ging es in Puttgarden. Auf dem Bahnsteig waren wir dann zwölf Mütter (mit ziemlich vielen Kindern) im gleichen Zug. Das brachte den unfassbaren Vorteil, dass wir die Kinder wie eine Herde zusammenhalten konnten und im Zug ausreichend Spielkameraden da waren. 

Der Umstieg in Hamburg Hauptbahnhof war meine größte Sorge. Den kenne ich zwar gut, aber er ist eben ziemlich groß. Und dass dann mit Kindern und übermäßig viel Gepäck?

Aber auch das ging gut. Wir hatten fast eine Stunde für den Umstieg, mussten mit sieben Müttern aus der Kur zum gleichen Gleis, fünf warteten auf den gleichen Zug. So konnten wir gemeinsam die Kinder und das Gepäck zusammenhalten, trotzdem in Ruhe Proviant einkaufen und gemeinsam den Zug besteigen. 

Eine Mama rein, die Kinder hinterher, das Gepäck reinreichen und gut. So klappte es.

Im Zug hatten wir dann reserviert und saßen allein im Abteil. Aber ich hatte einige Spiele in der Tasche, Bücher zum Lesen und es gab die Kinderfahrkarten mit entsprechendem Heften, sodass uns die Fahrt nicht zu lang wurde.

Ich würde es immer wieder so machen.

PIN it Baby!

Meine ultimativen Tipps zum Bahnfahren mit Kindern

  • So wenig Umstiege wie möglich. Lieber eine Stunde länger brauchen mit der ausgewählten Verbindung als zwei Umstiege mehr. Umsteigen kostet mit Gepäck und Kindern viele Nerven.
  • So wenig Gepäck wie möglich und idealerweise kompakt bzw handlich. Diese hässlichen Wanderrucksäcke sind super, weil man dann die Hände für die Kinder und sonstiges frei hat. Ansonsten auch einen Rollkoffer (meine Großen halten sich daran fest), aber bedenken, dass man nur eine begrenzte Anzahl Gepäckstücke ziehen, tragen, manövrieren kann.
  • Gerne einen Koffer vorschicken via Paketdienst. Das spart irre Nerven, geht aber nur bei längeren Aufenthalten oder guter Planung, denn das Gepäck braucht ungefähr zwei Tage länger als man selbst und muss daher entweder früher aufgegeben werden oder kommt später an.
  • Proviant und Spiele in einer gesonderten Tasche, an die man gut dran kommt. Proviant braucht man zum einen, weil Kinder schnell noch miesere Laune bekommen, wenn sie hungrig sind, als sie eh schon haben. Außerdem kann so eine Picknickpause auch wieder Zeit schinden. 😉 Im Zug kann man auch prima Reisespiele auspacken, Bücher vorlesen und alles machen, was im Auto gut geht: Malen, Hörbuch hören und sicherlich auch Tablet spielen oder Filme gucken.
  • Zu humanen Zeiten reisen. Ich möchte ungern spätabends noch übermüdete Kinder durch einen großen Bahnhof zerren. Also achte ich darauf, dass wir zu Tageszeiten reisen, in denen die Kinder nicht eh schon bescheidende Laune durch Übermüdung haben. 
  • Unbedingt Reservieren. Es hilft ungemein, wenn man wenigstens schon einmal ein sicheres Ziel und freie Plätze zum Ansteuern hat. In viele Zügen gibt es in der zweiten Klasse ein Kleinkindabteil; Abteile sind in meinen Augen eh praktischer mit Kindern und Chaos, weil begrenzter Raum. Darauf achten, dass man nicht im Ruhebereich bucht. 😉

Habt ihr noch weitere Tipps?

Eure Kersin

Kur-Tagebuch: Und jetzt? Alltag nach der Mutter-Kind-Kur

PLATSCH! Alltag. Wieder zurück! *wumms*

So eine Mutter-Kind-Kur hat ja eine begrenzte Dauer. Irgendwann ist sie zu Ende. Und im Idealfall sollte man aus dieser Kur etwas mitnehmen in den Alltag. Wie gut hat das denn bei uns geklappt?

Der Alltag kommt mit Vorschlaghammer

Mittwoch. Der Tag nach der Kur. Die Kinder sind im Kindergarten und bei der Tagesmutter und ich? Ich bin wieder zu Hause!

Frisch erholt und entspannt. Ich habe unfassbar viele optimistische Pläne. Vor allem will ich so viele Dinge jetzt sofort angehen und sehr viele Dinge müssten nun dringend, weil sie liegen geblieben sind. Aber ich sage mir mantra-artig: Nicht alles gleich am ersten Tag!

Setze Prioritäten und hab Mut zur Lücke. Ich überlege mir tatsächlich, was mir wichtig ist und was ich wann erledigen möchte, beschließe die Wäsche heute am Tag eins danach zu ignorieren und mich auch sonst nicht zu überschlagen. Ja, ich bin produktiv, denn ich bin total moviert und habe Power. YEAH!

Und dann kommt die Keule. Es fühlt sich für mich zumindest so an, als am Donnerstagmorgen auf meinem Handy die Nachricht erscheint, dass die Tagesmutter ausfällt. Für eventuell Wochen. Sie ist gestürzt.

Es fühlt sich an wie eine Strafe für mein sorgloses und optimistisches Denken am Vortag. Es fühlt sich an wie die Bestätigung dafür, dass ich niemals nie einen Tag langsam machen kann, denn es könnte der letzte Tage für die nächsten Wochen sein, an dem ich produktiv sein kann. Ich heule, ich fluche, ich stammel, ich bin neben der Spur und kriege mich den ganzen Tag nicht mehr ein.

Ich sei pessimistisch, höre ich. Ich sähe alles so negativ. Und vermutlich ist es bezogen auf die schlichte Tatsache, dass die Betreuung des Krümels für eine unbestimmte Zeit ausfällt, eine absolute Überreaktion. Ich werde da ja nicht völlig allein durch müssen. Aber für mich fühlt es sich an dem Tag einfach furchtbar an. Alle meine Pläne sind über den Haufen geworfen. Der ganze Schwung ausgebremst. Die Hoffnung auf fröhlich, chaotischen ALLTAG, in dem ich mir meine Insel schaffen kann: mit einem Schlag weg.

Selbstverständlich arrangiere ich mich dann damit und da ich ein #Glückskind bin, bekomme ich viel Hilfe, damit ich zumindest ein bisschen was von meiner Agenda schaffe. Am Ende wird die Tagesmutter auch nicht mehr als zwei Wochen ausfallen, ich verweile nicht als heulendes Elend, aber ganz viel positive Energie war am Tag zwei nach der Kur mit einem Knall verraucht. *peng*

Die guten und sportlichen Vorsätze

Tja, der Plan war: Ich gehe laufen – also nicht dieses sportliche Gerenne und auch nicht das mit den albernen Stöcken – aber ich wollte schauen, dass ich zweimal die Woche durchaus eine Strecke laufe. Oder walke – wie man jetzt hochdeutsch sagt.

Ich wollte mich mal nach einer Yoga-Butze umsehen, denn ich fand das ja wirklich nett. Und ich kenne mich: alleine mit mir auf einer Matte wird das nichts. Denn da hat mein Schweinehündchen ein Wort mitzureden. Und der ist laut.

Ganz rein theoretisch, aber bei dem Gedanken habe ich mich schon selbst ausgelacht, würde ich auch hin und wieder ein paar Übungen für meine kaputte Bauchmuskulatur oder ramponierte Schulter machen.

Das Resultat bzw die Praxis der theoretischen Überlegungen könnte ich jetzt auf den Vorschlaghammer schieben. Kann ich auch zum Teil. Denn ganz viel Motivation war einfach ab Tag zwei bei mir weg und für das Ding mit dem Sport bräuchte ich sehr viel Motivation. Innerlich steht das bei den Prioritäten auf „du solltest“ oder auch irgendwo auf minus 10.

Wer jetzt nicht Intervallläufe macht sondern nur so ein bisschen was strammer spazieren gehen wollte, der sollte nicht nur zehn Minuten gehen. Und die Stunde, die ich dafür eingeplant hatte (SIE STAND TATSÄCHLICH IM KALENDER!!!!), war einfach echt nimma über. Die paar Stündchen, die ich mit Omas und Traummanns Hilfe mir für meine Dinge freischaufelte, reichten nicht für Sachen, die unterhalb der allerobersten Priorität standen. Klar tät mir das gut. Ja, wäre wirklich fein den Kopf eine Stunde frei zubekommen und ohne Handy durch die Felder zustapfen. Aber dann muss man mehr als sechs Stunden auf eine Woche für irgendwas Zeit haben oder die ToDo mit extrem dringenden Sachen vielleicht weniger als 20 Punkte beinhalten.

Bei den restlichen Vorsätzen denkt euch Augenrollen. Ich habe gerade (leider) andere Probleme. Ich bin voll damit ausgelastet, trotzdem noch ein paar meiner Wünsche/Pläne umzusetzen und versuche verzweifelt mir meinen Optimismus zu bewahren oder ihn mir wenigsten einzureden. Für sowas abwegiges wie Sport oder Beauty oder Gedöns habe ich keine Zeit.

Das Krümelchen

Wie hat es eigentlich das kleine Krümelchen verkraftet, dass die Rabenmutter ihn alleingelassen hat? ALLEINE! Bei seinem Papa, den Omas, Patentante,… zu Hause in seiner gewohnten Umgebung.

Tja nun, wenn ich Ahnung von so Zeugs hätte, könnte ich irgendwas von sicher gebundenes Kind schreiben. Aber das habe ich nicht. Tatsache ist: Er hat es gut verkraftet und Mama vermutlich weniger schmerzhaft vermisst als sie ihn.

Ja, während der Kur hat er nach mir gefragt. Auch immer wieder und auch täglich. Aber nicht weinend. „Wo ist meine Mama? Meine Mama ist in Kur. Mama kommt wieder.“ Er hat sich riesig gefreut, mich wieder zusehen und seine Geschwister, klebte aber nicht einmal am ersten Abend an mir. Dabei hatte ich so Nachholbedarf in Sachen Krümelknuddeln.

Schon am nächsten Morgen hat er mich bei der Tagesmutter nach zwei Minuten rausgeworfen. „Mama, geh!“ Dabei hatten wir uns noch über die Kur unterhalten wollen. Doch bei der Tagesmutter ist Mama nicht vorgesehen, die hat zu gehen. Zügig bitte.

Aber es ist nicht, als wäre nichts gewesen. Mir ist mit Erschrecken aufgefallen, was für einen Sprachsprung er gemacht hat, Plötzlich sind alle Pronomen da und die ganze Palette Hilfsverben wird gerne und korrekt angewendet. Das wäre mir so nie aufgefallen. Wie lang so zwei Wochen in der Entwicklung eines Kleindkinds sind (WEHMUT!)

Ich darf aktuell auch nicht ohne ihn das Haus verlassen. Zum Einkaufen oder was auch immer: Niemals nie ohne Krümel. Dann weint er bitterlich. Mama darf nicht ohne Krümel gehen. Ihn bei Oma lassen. Bei der Tagesmutter. Alles kein Ding. Aber nicht ohne ihn das Haus verlassen. Auf gar keinen Fall.

Naja, außer die Patentante ist da und macht Babysitter. Das ist dann halt cooler als Mama daheim. 😉

Freundschaft: Die anderen Mütter

Der Punkt hinterlässt bei mir Wehmut. Während der Kur habe ich es einfach genossen, dass da viele nette Frauen waren, um eine gute Zeit miteinander zu verbringen. Ein Kaffee und ein Plausch. Gemeinsam auf der Bank am Spielplatz sitzen. Bei manchen auch echt ganz plötzlich aus dem Nichts sehr tiefgehende, ehrliche Gespräche.

Das ganze für mich immer mit dem Gefühl, dass man nur eine kurze Zeit gemeinsam verbringt. Eine schöne Zeit. Eine Zeit des Luftholens von den ganzen Problemen, die zu Hause auf uns alle warteten. Und das waren viele, viele unterschiedliche und oft sehr heftige. Die Gespräche ergaben sich, man musste sich nicht vollständig erklären und mir eicht es für gute Gespräche, wenn man das Gespräch gut führt. Es gab so wunderbare Momente, in denen es um tiefe Gefühle ging, es aber unwichtig war, wo man herkommt, welche Geschichte diese Gefühle haben, denn keiner teilte die eigene Vergangenheit. Die muss man übrigens auch nicht erklären, um im JETZT ein Gefühl zu verstehen. Und am Ende teilen wir auch alle nicht die Zukunft. Es ging um das JETZT. Um das Gespräch jetzt und die gemeinsame Zeit jetzt.

Mich hat das eigentlich auch sehr befreit, doch nun denke ich oft an diese Frauen, mit denen ich diese Zeit geteilt habe. Ich habe von mir aus nicht wild meine Telefonnummer verteilt, sie nur gegeben, wenn mich jemand danach fragte. Jetzt habe ich bei der ein oder anderen eine theoretische Kontaktmöglichkeit, bei sehr vielen nicht. Das ist schade.

Doch auch bei denen, bei denen ich mich melden könnte (also rein technisch, weil ich die Nummer habe), habe ich mich noch nicht gemeldet. Wir sind alle zurück in unserem Alltag. Mit unseren Sorgen. Problemen. Kindern. Glück. Alltag. Freunden und Familie. Wir sind weit weg voneinander und unsere Leben weit weg.

Zudem fällt es mir teilweise sowieso schon schwer, Bekanntschaften ausreichend zu pflegen. Das klingt komisch, aber mittlerweile habe ich das Glück sehr, sehr viele liebe Menschen zu kenne, von denen ich erstaunlich viele Freunde nennen würde. Aber all diesen lieben Menschen die Aufmerksamkeit zu schenken, die sie verdienen würden, fällt mir bei begrenzter Zeit und Energie schwer. So viele bei denen ich seit Wochen oder gar Monaten denke, du solltest mal wieder anrufen, schreiben, vorbeischauen. Bei so vielen bedauere ich es, sie so lange nicht gesehen zu haben.

Jetzt sind es einige mehr. Einige mehr, bei denen ich es schade finde, dass unsere gemeinsame intensive Zeit vorbei ist. Ja, da ist vermissen.

Hat es dir denn gut getan?

Ja. Ja, es tat gut raus zu sein. Es tat gut von den vielen Aufgaben des Alltags befreit zu sein. Es ist erstaunlich wieviel es dann doch ausmacht, dass man eben nicht täglich mehrere Mahlzeiten einkaufen, zubereiten und die Küche im Anschluss wieder saubermachen muss. Es ist irre, welch Unterschied es macht, dass man nur abends mal eben den Sand zusammenfegt oder mal eine Maschine Wäsche wäscht (Nein, ich hatte nicht genug Kleidung für drei Wochen mit und habe es auch gar nicht versucht, sondern gewaschen.) Das bisschen Haushalt ist ganz schön viel.

Es tut gut, aus dem Alltag raus zu sein, auch über den Haushalt hinaus. Es tut gut, wenn sich ein ganzes Programm um dich bzw dein Wohlbefinden dreht. Ob es nun Massagen und Gespräche oder lustiges Spazieren gehen mit albernen Stöcken am Strand ist. Es hilft tatsächlich, wenn einem jemand immer wieder die Selbstverständlichkeiten predigt, dass man auf sich achten solle und sich selbst was Gutes tun muss. Wenn die Möglichkeiten dafür auch einfach da sind. Und die Zeit.

Es tut gut, am Meer zu sein. Am Strand. Sich es einfach nur gut gehen zu lassen. Einfach im Moment zu sein. Eine schöne Zeit zu verbringen.

Ich habe anfangs in einem Gruppengespräch gesagt, dass mir meine Gelassenheit in den letzten Jahren abhanden gekommen ist. Gelassenheit im Umgang mit den Kindern. Meine Geduld und meine Ruhe. Auch wenn viele da dann irritiert aufschauten, weil sie mich auch in der Kur für so entspannt im Umgang mit den Kindern empfanden. Ich selbst weiß, wie sehr ich das eben nicht mehr bin/war. Bzw wie es noch vor zwei Jahren aussah. Wieviel schneller ich nun laut werde oder ungeduldig, barsche Dinge sage, die ich nicht sagen will, den Lärm einfach nicht ertrage gerade. Wie sehr mir das oft leid tut.

Diese Gelassenheit kam nicht auf Knopfdruck zurück, aber mich hat die Kur dort ein großes Stück wieder hingebracht. Ich bin nicht die Kerstin oder die Mutter, die ich vor zwei Jahren war. Denn es sind zwei Jahre vergangen. Die schwer waren. Aber ich habe gespürt, dass diese Kerstin heute, noch die Gelassenheit haben kann. Zumindest ein gutes Stück davon. Nicht immer. Unbedingt. Aber es geht noch und ich kann dahin zurückfinden. WENN ich auch viel auf mich selbst achte, denn da liegt der Schlüssel. Bewusste Zeit für mich bringt die Ruhe im Umgang mit den drei Chaoten.

(Auch einer der Punkte, warum mich der Vorschlaghammer an Tag zwei danach so heftig traf.)

Ansonsten hat es mir aber bezogen auf meine tatsächlich ja immer noch präsenten gesundheitlichen Phänomene bzw Symptome nicht geholfen. Die hat es schlicht nicht tangiert. Mag der Stress nachlassen, die Taubheitsgefühle in den Gliedmaßen nehmen sich davon nichts an. Mein rechtes Auge will auch ganz entspannt immer noch nicht wieder wirklich so wie es sollte. Es hat mir nur geholfen, dass ich aktuell weder panisch bin, noch es krampfhaft versuche einfach wegzuignorieren. Ich werde einfach weiter versuchen herauszufinden, was da bei mir nicht stimmt.

Eure Kerstin

IPINTEREST: ch freue mich, wenn ihr diesen Beitrag pinnt. 🙂
Vor einem Strandcafé auf Fehmarn

Kur-Tagebuch: Die dritte Woche

Nachdem mich die ersten Tage der Mutter-Kind-Kur fast erschlagen haben und wir uns zu dritt dann in der zweiten Woche akklimatisiert haben, folgte natürlich auch noch eine dritte Woche in der Südstrandklinik auf Fehmarn.

Sonnenuntergang auf Fehmarn - Mutter Kind Kur

Sommer, Sonne, Strand

Eine Kur ist kein Urlaub! Aber wenn sich das Wetter alle Mühe gibt und der Strand direkt vor der Kliniktür liegt, kann es sich doch ein wenig so anfühlen. Wir haben in Woche drei richtig Glück mit dem Wetter.

Ok, der Rest der Republik hat Hochsommer im April, aber wir haben immerhin Sonne! Und der Wind hat nachgelassen. Jeden Nachmittag spuckt die Kurklinik ihre Bewohner aus und eine lustige Schar Kinder mit Sandspielzeug ergießt sich an den Strand. Meine beiden natürlich ganz vorne weg.

Am liebsten würden sich die beiden im Badeanzug in die Ostsee stürzen, aber während ich ihnen so in Sweatjacke am Strand folge, finde ich die Idee nur so semi-super. Es ist frisch. Nicht kalt, aber eben auch nicht warm.

Strand auf Fehmarn

Unsere Strandausflüge sind für mich auch eher Strandspaziergänge. Während der eine Trupp Mamas mit Picknickdecken bewaffnet direkt vor der Tür der Klinik am Strand positioniert ist und der andere Teil ein Stückchen weiter an der Strandbar in Liegestühlen oder Strandkörben fläzt, bin ich permanent in Bewegung.

Erste Amtshandlung ist jeden Nachmittag der Marsch zur Strandbar: EIS! Und dann fliegen die Schuhe von den Füßen, die Socken hinterher und ab dem dritten Nachmittag bin ich dann so klug, den Zwillingen gleich kurze Hosen anzuziehen, denn es geht rein ins Wasser!


Natürlich hatte ich keine kurzen Hosen eingepackt und so rennen beide eine ganze Woche lang nachmittags mit ihren Trikothosen rum, denn Sportsachen hatte ich dabei.


Dann kneipen die Zwillinge ausgiebig: rennen unentwegt den Strand mit den Beinen in der Ostsee von links nach rechts und wieder von rechts nach links. Ich folge ihnen die nächsten zwei Stunden parallel mit dem Rucksack auf dem Rücken auf dem Trockenen und mache Strandspaziergang.

Dadurch wechseln meine Gesprächspartner im 5-Minutentakt, denn überall sind die anderen aus der Klinik und ja, irgendwie ist immer einer da für einen Smalltalk, aber der bleibt bei mir immer sehr small. Ich muss den Zwillingen folgen. Ich stehe also hier am Strandkorb für zehn Minuten und dort neben der Picknickdecke und laufe den Strand hoch und wieder runter. Immer den Zwillingen hinterher.

Vor einem Strandcafé auf Fehmarn

Freundschaften & Kindergarten

Die fühle sich pudelwohl am Meer. Sei besser als zu Hause. Weil eben wegen Meer. Und überall sind Freunde. Sonnenschein lädt die halbe Kur-Klinik zu seinem Geburtstag im Juli ein.

Nur Kindergarten findet er dann trotzdem zunehmend blöder. Während die Prinzessin jeden Morgen sich richtig darauf freut, mag Sonnenschein nicht. Es gibt keine Tränen, aber jeden Morgen kommt ein klares „Ich will nicht in den Kindergarten. Der ist blöd.“

Warum genau er blöd sein soll, erfahre ich nicht. Wenn wir da vor der Tür stehen, ist auch wieder alles gut. Aber eines Tages mache ich einen kapitalen Fehler:

Ich kann mein Glück kaum fassen, dass bei der Wasser-Gymnastik für Kinder, für die Prinzessin eh eingetragen ist, ein weiterer Platz an diesem Tag frei ist. Sonnenschein kann mit! Super!

Also hole ich nach meinen ersten Terminen des Tages beide zusammen vom Kindergarten und wir gehen Schwimmen. Sie finden den Kurs klasse und haben richtig Spaß. Wir gehen noch gemeinsam Mittagessen und dann sollen beide wieder in ihre Gruppe. Mama hat noch eine Anwendung. Sonnenschein will nicht. So richtig absolut gar nicht. So richtig super dolle nicht.

Und ich merke mir, dass ich die Kinder kein weiteres Mal vorzeitig aus dem Kindergarten hole, wenn ich im Anschluss noch Anwendungen habe. Bei anderen klappt es super, die Kinder zwischendurch zu holen und wieder zu bringen. Mit Sonnenschein geht das nicht. Er ist nachhaltig sauer auf mich.

Also die Kinder nur noch für freiwillige Sportangebote eintragen, wenn ich danach keine eigenen Anwendungen mehr habe! *notiert* Man lernt ja nie aus.

Kaffee am Strand mit mir - Mutter Kind Kur

sportlich, sportlich

Überhaupt wachse ich über mich selbst sportlich hinaus. Amüsanterweise kann ich sogar ganz gut mithalten und bin gar nicht so unfassbar unsportlich, wie ich dachte.

Ich trage mich fast jeden Morgen für die frühe Runde Nordic Walking ein und es tut gut! Allerdings stellen wir auch gemeinsam (andere Mutti und ich) fest, dass das einen Haken hat. Ich kann mir ums Verrecken nicht vorstellen, zu Hause mit solchen Stöcken durch die Landschaft zu latschen. Echt nicht. Auf gar keinen Fall.

Yoga kann ich mir dafür eher vorstellen. Das gefällt mir tatsächlich. Ich bin selbst ein wenig von mir überrascht. Aber da kann man ja auch ohne Publikum albern aussehen. Mal schauen, ob sich davon was in den Alltag zu Hause retten lässt.

Die anderen

Ich würde gar nicht behaupten, dass tiefe Freundschaften entstehen, aber manche Mamas sind mir echt sehr sympathisch. Eine wächst mir sogar sehr ans Herz.

Viele sind einfach super nett, man teilt Sorgen oder einfach eine schöne Zeit bei einem Kaffee, ohne dass man das Gefühl hat, man müsse sich für immer verbrüdern. Es geht gemeinsam an den Strand, auf den Spielplatz und abends sogar zum Sonnenuntergang mit Kindern und Bollerwagen in eine wunderhübsche Bar am Binnensee. Herrlich. <3

Erstaunlicherweise bekomme ich sogar meine Zwillinge nach Sonnenuntergang die lange Strecke zur Kurklinik ohne Heulen und Jammern zurück. Sind ja genug andere da.

Meereszentrum Fehmarn

Ein Ende auf Raten

Das Ende der Kur wirft die Schatten schon weit vor das Wochenende. Listen hängen aus, in die man eintragen muss, zu welchem Bahnhof man gebracht werden muss und wann. Man muss die Koffer anmelden, die verschickt werden sollen und es tauchen immer mehr Väter auf, die wohl das letzte Wochenende mit ihren Familien gemeinsam hier verbringen werden.

Der Speisesaal wird aber nicht voller, denn zum Abschlussbuffet, was gar nicht am letzten Abend, sondern am letzten Freitag der Kur stattfindet und unter dem Motto „50 Sorten Fast Food in Häppchengröße“ steht, sind die ersten schon abgereist. Wir bleiben und freuen uns auf das Wochenende. Zumindest ein bisschen, denn ich habe Angst vor dem Krümelweh. Das nimmt stetig zu.

Wir versuchen viel zu unternehmen. Ich trage uns für Bastelangebote und einen Ausflug ins Meereszentrum ein, wir fahren von Puttgarden mit der Fähre nach Rødby und dann ist da ja auch noch der Strand. Die nette Gesellschaft der anderen macht es leichter. Ich werde fast wehmütig, sie alle bald so gar nicht mehr zu sehen.

Ja, es gibt hier auch Personen, mit denen ich vermutlich nicht wirklich gut klar käme, aber es bleibt bei einer Ahnung meinerseits, denn diesen Menschen begegne ich nur manchmal im Aufzug oder ähnlichen zeitlich sehr begrenzten Momenten. Die sind alle kurz genug, dass es bei einer Ahnung von Antipathie bleiben kann. Ich bin dankbar.

Hin und wieder spricht mich jemand aufs Blog an. Vor allen den ersten Beitrag. Und nachdem ich beim ersten Mal völlig irritiert und unhöflich geflüchtet bin, versuche ich mir eine Reaktion für „Scheiße, das liest tatsächlich jemand, der dir im realen Leben begegnen kann“ bereitzulegen. Die Reaktionen sind nämlich durchaus sehr positiv. Der Beitrag sei treffend und gut gewesen. Vermutlich sagt einem im realen Leben auch weit seltener jemand direkt ins Gesicht, dass man Bullshit geschrieben hat. Aber ich freue mich.

Final Countdown

Sonntagabend habe ich noch nichts gepackt und beginne langsam nervös zu werden. Als ich Montag zwischen den Abschlussgesprächen versuche zu packen, werde ich leicht panisch. Das Gepäck hat sich dramatisch vermehrt! Ob es an den zwanzig Kilo Sand liegt, der sich in jeder Falte jedes Kleidungsstücks angesammelt hat?

Da gehe ich lieber Kaffee trinken mit meiner wundervollen Kur-Bekanntschaft, die ich vermutlich wirklich sehr vermissen werde. Es gibt auch noch ein tränenreiches Abschieds-Kaffee-Trinken im Speisesaal, bei denen die einzelnen Kinder-Gruppen irgendwas vorführen oder singen, was keiner versteht und zwischen den ganzen Handykameras und Tränenschleiern auch niemand sieht. Aber alle sind gerührt. Ich heule Rotz und Wasser, während ich Sonnenschein auf den Schultern und Prinzessin auf der Hüfte trage, zu den Klängen von „Geiles Leben“, das der Kids-Club (die Gruppe der ältesten Kindern) vorträgt.

Zum Abendessen ist der Speisesaal dann wirklich ziemlich leer. Viele sind nun aber so wirklich los! Ich packe, als die Zwillinge schlafen. Und jetzt werde ich richtig panisch!

Einen riesigen Koffer stelle ich vor die Tür, damit die Haustechnik diesen verschicken möge, aber es bleibt viel zu viel über. Ich stehe da mit zwei überfüllten Koffern, einer Tasche und drei Rucksäcken und muss den nächsten Beutel klar machen. Die beiden Käscher, die die Zwillinge unbedingt ihr eigen nennen wollten, passen in KEIN Gepäckstück.

Das kann heiter werden. Denn auch wenn die Zwillis Rucksäcke und Käscher selber tragen müssen, sind das rein rechnerisch echt mehr Gepäckstücke als ich Arme, Schulter oder Rücken habe!!! UND DAS MIT DER BAHN UND AM HAUPTBAHNHOF EINER MILLIONENSTADT!!! *aaaaaaaaghhhhhhh*

Aber das ist dann eine andere Geschichte. Die Rückfahrt…

Erstmal darf ich euch den Umstand verraten, dass wir heile und vollzählig daheim angekommen sind.

Eure total erholte Kerstin

PIN IT BABY! 😉
SERIE zur Mutter-Kind-Kur

SERIE: Das Abenteuer Mutter-Kind-Kur

Ich werde es wagen. 
Wir machen eine Mutter-Kind-Kur.
Der Weg dahin war lang.

Es hat drei Anläufe gebraucht

Das erste Mal hatte ich den flüchtigen Gedanken im zweiten Winter mit den Zwillingen. Wir steckten in Dauerinfekten, die Zwillinge schliefen besch*** und ich war so unendlich müde. Da denkt man über viele Lösungen nach, zwischendurch kam mir der Gedanke einer Kur, doch der Kinderarzt riet ab: Die Zwillinge seien zu klein, da wäre eine Betreuung während der Kur schwierig. Ich hätte die Omas nicht dabei, die immer mal helfen, vermutlich den Vater nicht einmal. Dann die anfälligen Eineinhalbjährigen zwischen vielen anderen Kindern, was wahrscheinlich das Immunsystem so richtig fordern würde. Am Ende wäre ich erschöpfter als vorher. Ich verwarf den Gedanken schnell wieder.

Das zweite Mal dachte ich im letzten Winter intensiv darüber nach. Prinzessin würde eine Luftkur vielleicht helfen?

Aber ich war selber so erschöpft und konnte mir nicht vorstellen, mit allen drei Kindern alleine zu fahren. Krümel der mies schläft und kaum bis gar nicht fremdzubetreuen ist. Die geschwächte Prinzessin… und vom Urlaub des Traummanns war schon im Frühjahr dank der Ausnahmesituationen kaum noch soviel übrig, dass er drei Wochen hätte nehmen können, um als Begleitperson mitzufahren. Wir ließen uns beraten bei einer Kur-Beratung im Familienzentrum.

Und wieder nix

Doch es gab keine echte Lösung. Man riet uns davon ab. Eine Familienkur für alle fünf Mitglieder hätte die Kasse nicht bezahlt, möglich sei das erst ab vier Kindern. Einzige denkbare Variante wäre gewesen, dass der Traummann eine Kur für sich und alle drei Kinder beantragt, mich als Begleitperson mitnimmt. Doch da sprachen dann auch wieder viele Zweifel gegen, am Ende fuhren wir in den Urlaub und verwarfen das Kur-Gedöns.

Jetzt wurde ich im Herbst ziemlich krank. Man riet mir von allen Seiten zur Kur. Idealerweise ohne Kinder. Da sträubt sich alles in mir gegen und Prinzessin bräuchte die Kur auch dringend. Also haben wir gegrübelt und gegrübelt, am Ende beantragte ich eine Kur für mich und die Zwillinge.

Mutter-Kind-Kur zu dritt

Für mich war klar, dass ich Prinzessin zur Kur mitnehme, denn es tut ihr hoffentlich gut. Ich kann Sonnenschein nicht von mir oder seiner Zwillingsschwester trennen. Er fühlt sich ohne Prinzessin nicht wohl und litt auch unter ihren und meinen Krankenhausaufenthalten sehr.  Wird schon passen, denn beide sind nun vier Jahre alt und seit eineinhalb Jahren gut im Kindergarten angekommen.

Krümel aber steht weiter nicht sonderlich auf spontane Betreuung durch Fremde. So gar nicht. Seine Tagesmutter findet er mittlerweile ok, aber ihn einzugewöhnen würde länger als jede Kur dauern. Zumal U3-Kinder während einer Kur in vielen Häusern nur kurzzeitig betreut werden während der Anwendungen der Mutter. Das Energiebündel wäre also meist bei mir. Und schläft nachts nicht.

Zu Hause wäre er bei Papa, von dem eine Trennung genauso blöd wäre wie von mir. Er hätte seine gewohnte Tagesmutter und die Omas, die Patentante, seine gewohnte Umgebung. Die Entscheidung fiel nicht leicht, aber sie scheint uns die richtige.

Mama mit Zwillingen auf Abenteuer und Papa mit Krümel daheim.

Bald geht es los!

Kurz nach Ostern ist es soweit: Wir fahren zur Ostsee. Das ist schon sehr bald und so langsam dämmert es auch mir, dass ich mich vorbereiten muss. Ich fange dann mal gleich schreibenderweise an und blogge drüber. Ich plane eine lose Serie über das Thema. Zum einen werde ich selbst über unsere Erfahrungen schreiben, ungefragt Tipps verteilen (nein, das würde ich nie!), habe aber auch schon viele Leserinnen um ihre Erfahrungen gebeten und werde diese als Gastbeiträge teilen.

Ein Pinterest-Board, um mir selbst ein paar Berichte zu sammeln, habe ich schon angelegt. Vielleicht habt ihr Lust zu folgen?

Hier findet ihr Erfahrungsberichte anderer Bloggerinnen:

Ich würde mich freuen, wenn ihr mich auf weitere interessante Texte zum Thema hinweisen würdet.

Danke! <3 Eure Kerstin

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