Danke.

Kerstin —  23. März 2017 — 3 Kommentare

Dieser Winter hat einige Erfahrungen mit sich gebracht, auf die ich gerne verzichtet hätte. Aber wenn man es positiv sehen will, dann hat er mir/uns auch gezeigt, wie stark wir sind. Nicht, dass ich das unbedingt für nötig erachtet hätte, uns derartig auf die Probe zu stellen.

Er brachte aber auch noch die wundervolle Erfahrung mit sich, dass wir umgeben sind von tollen Freunden und vielen, vielen Menschen, die an uns denken. Nachbarn reichten Weihnachten kleine, süße Teller und Geschenke rein als bei uns das Chaos ausbrach. Freundinnen standen mit einem riesigen Fress- und Genesungskorb vor der Tür als die Seuche bei uns kein Ende finden wollte.

Wir hatten Hilfe. Unter unseren Freunden und Verwandten gibt es viele tatkräftige Menschen, die die Ansteckung nicht fürchteten. Oder vielleicht doch, aber unsere Not höher einschätzten. Da war der Patenonkel, der Weihnachten mit seiner Familie sausen ließ, um mit dem Sonnenschein den Tag zu verbringen, während der Rest der Familie krank war.  Da war die Patentante, die mir eine furchtbare Nacht lang Unterstützung war. Da war der andere Patenonkel, der nachts bei uns schlief, damit ich mit meiner Lungenentzündung nicht allein die kranken Kids versorgen musste. Continue Reading…

Mama, ich muss mal!

Kerstin —  20. März 2017 — 12 Kommentare

„Es wird nicht einfacher, es wird nur anders.“

Eine dieser ominösen Eltern-Weisheiten, die man gerne als Antwort auf die Frage bekommt, wann denn bitte endlich alles etwas einfacher würde!

Da hofft man darauf, dass die Kinder irgendwann endlich mal durchschlafen oder morgens länger schlafen würden. Man fiebert dem Augenblick entgegen, an dem man nicht mehr widerspenstige Kleinkinder anziehen muss und die Kinder das selbständig erledigen.

Angeblich kriegt man aber dann seine Kinder irgendwann gar nicht mehr bzw erst zum Mittagsessen aus den Federn (was meinem Schlafrhythmus im Übrigen sehr entgegen käme) und würde täglich mit der Kleiderwahl seiner Nachkommen hadern, sich in Stil- und Mode-Debatten verheddern. Angeblich.

Tatsächlich bringt aber jedes Alter (der Kinder) neue Herausforderungen für uns Eltern mit sich. Wir müssen unsere Strategien überdenken und kommen aus dem Takt. Achtung, es folgt ein Beispiel aus dem Alltag einer erprobten und erfahrenen Mutter. Mir. Continue Reading…

Frus­t­ra­ti­ons­to­le­ranz, die: Fähigkeit, frustrierende Erlebnisse längere Zeit auszuhalten (sagt der Duden)


Ich behaupte jetzt mal ganz vermessen von mir, dass ich ziemlich viel ab kann; relativ viel aushalte, bevor ich meinen Humor verliere. Die Kinder brachten mir noch eine große zusätzliche Portion Gelassenheit und so bleibe ich meist entspannt; flüchte mich notfalls in fiesen Galgenhumor.

Dies ist die Geschichte von den Grenzen meiner Frustrationstoleranz. Continue Reading…

Gedankenstau

Kerstin —  15. März 2017 — 2 Kommentare

Natürlich muss ich nicht bloggen, wenn ich nicht will. Ich muss mir keinen Stress machen, wenn ich keine Zeit finde zu schreiben. Klar.

In den letzten Wochen waren viele Dinge sehr viel wichtiger als das Blog. Also habe ich nicht geschrieben. So weit, so einfach.

Doch das ist nur eine Seite der Wahrheit.

Mein Kopf erzählt mir weiterhin Geschichten, die niedergeschrieben werden wollen. Ich erlebe weiter Dinge, bei denen ich denke: das musst du aufschreiben. Nachts liege ich wach und mein Kopf schreibt ganze Blogbeiträge. Ich komme nicht dazu, sie am Tag zu verschriftlichen.

Die meisten von ihnen scheinen mir auch zu trivial. Am Morgen verdrängen ganz andere reale Sorgen diese Ideen. Manche erscheinen mir bei Tageslicht zu düster und übertrieben. Doch die meisten würde ich gerne erzählen. Continue Reading…

Der lange Winter scheint besiegt. Er wird noch lange nachwirken und es dauert, bis das vitale Leben und die Leichtigkeit zurückkehrt, aber er ist bereits verlockend optimistisch.

Unseren ersten Sonntag im Frühling habe ich heute in 12 Bildern festgehalten. Ist ja schließlich der 12. des Monats und da hat sowas Tradition. 😉

12 Bilder und 12 Tweets

War es offiziell Vollmond? Ich weiß es nicht. Aber nach einer bescheidenen Nacht bewundere ich ab 5 Uhr mit Krümel „Da! Da! Mama! Da!“ aka den Mond am Nachthimmel.

Nach 6 Uhr ist es zwar deutlicher heller im Wohnzimmer, ich bin aber immer noch nicht motiviert. Der Krümel räumt derweil fröhlich Schränke aus. Continue Reading…

Was wäre, wenn ich einfach streiken würde?

Wenn ich einfach an diesem heutigen Weltfrauentag in den Ausstand träte?

Mir so eine Frage zu stellen in der aktuellen Phase, ist fies. Oft genug wünsche ich mich derzeit einfach mal weg in ein paradiesisches Parallel-Universum. Aber ich versuche sie zu beantworten. Ganz viele Texte über einen Tag ohne Frauen werden im Blog des Feministischen Netzwerks gesammelt.


Was wäre ohne mich? Im bezahlten Job?

Ob ich arbeiten würde oder nicht, da bin ich mal ganz ehrlich, würde vermutlich keinen Unterschied machen. Diese Tatsache ist frustrierend, aber wahr.

Ich bin selbstständig und es gäbe keinen Arbeitergeber, keine Kollegen oder Mitarbeiter, die mich vermissen würden. Es gab Zeiten, in denen hätten mich Auftraggeber vermisst. Hätten auch etwas größere Probleme gehabt, mich (genauer gesagt: meine Arbeitsleistung) schnell zu ersetzten. Da hätte auch durchaus schon ein Tag für größere Turbulenzen gesorgt. Aber diese Zeiten sind vorbei.

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Es ist wieder so weit, Freitag… Zeit also für die #Freitagslieblinge der wundervollen Anna ❤ (da Anna ihre Lieblinge noch nicht veröffentlicht hat, führt der Link diesmal nur zu ihrer Startseite)

Das vergangene Wochenende war geprägt von „viel zu viel“ von allem. Ich hätte Sonntag Abend gerne auf Neustart gedrückt… stattdessen starteten wir in die Geburtstagswoche!  Ein trubeliges Wochenende endete und eine trubelige Woche startete. Und ich bin müde!

Aber nun zu meinen Lieblingen! Continue Reading…