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Das habe ich wirklich gut gemacht! #momsrock

Die liebe Lucie Marshall ruft zur Blogparade… Viele sind diesem Aufruf bereits gefolgt. Es wurden sehr viele tolle Beiträge unter dem Titel bzw. Hashtag #momsrock veröffentlicht. In vielen dieser Beiträge habe ich mich wieder gefunden… Viele Blogger-Mamis schreiben darüber, dass es ihnen leichter fällt, selber Kritik an sich zu üben, sich einzureden, nicht genug zu tun, nicht geduldig genug zu sein usw. usf. Und genau darum geht es bei #momsrock. Es geht darum uns selber oder anderen Müttern einfach mal auf die Schulter zu klopfen und uns zu sagen, DAS habe ich wirklich gut gemacht!

Momsrock

Als Zwillingsmutter fragt man sich vermutlich automatisch, ob man beiden Kindern gleichermaßen gerecht wird, besonders, wenn einer krank ist. Hinzu kommt, dass ich meist alleine mit ihnen bin, da der Murmelpapa aus gesundheitlichen Gründen nicht mit uns lebt. Vollberufstätig bin ich zu dem auch noch und die Murmels gehen “Vollzeit“ in die Kita. Ihr merkt schon, an Futter für ein schlechtes Mama-Gewissen mangelt es mir nicht. Ich muss gestehen, meist habe ich es auch wirklich… aus den vorgenannten Gründen!

Oft frage ich mich aber auch selber, warum eigentlich? Ich habe das große Glück, Menschen in meinem Umfeld zu haben, die voll des Lobes für mich und für das, was ich in ihren Augen “leiste“, sind. Und trotzdem denke ich meist, dass es nicht reicht, dass alles zu wenig ist – Zeit, Geduld, Aufmerksamkeit.

Eine schwangere Freundin machte mir kürzlich das beste Kompliment überhaupt: “Ich hoffe, mein Wurm wird genau so toll, wie die Murmels!“

Besser geht es nicht! Also muss ich auch was richtig gemacht haben 🙂

Ich habe wundervolle, fröhliche und liebevolle Kinder! Sie lachen, weinen, streiten, trösten und vertragen!

Eigentlich denke ich oft, dass ich in Bezug auf die Murmels einiges gut und richtig gemacht habe. Dafür brauche ich auch nicht die lobende Worte anderer – auch wenn es total gut tut, so was zu hören 😉 Dafür reicht es, meine Murmels zu beobachten und zu erleben. Zu sehen, wie sie miteinander spielen, wie sie sich gegenseitig trösten, wie sie mit anderen Kindern besonders mit jüngeren umgehen, wie toll sie sich entwickeln, wie schnell sie lernen, was für tolle Lieder sie singen und Geschichten sie mit unter 3 Jahren bereits erzählen, wie viel Liebe und Lachen sie geben haben… ich bin so wahnsinnig stolz auf meine beiden kleinen Wunder und ich denke schon, dass ich meinen Anteil dazu “leiste“.

Ich denke aber auch, dass es nicht schadet, mich diesbezüglich permanent selber zu hinterfragen… nur muss ich lernen, dass aus Hinterfragen nicht Klein-Machen wird! Ich darf mich nicht Klein-Machen, nur weil man was nicht läuft, wie ich es gerne hätte oder meine Geduld leider mal nicht gereicht hat! Meine Kinder dürfen wissen, dass auch Mami Fehler macht oder mal nicht so gut drauf ist oder einfach mal müde und nörgelig ist.

Grundsätzlich denke ich schon, dass es genug Gründe gibt, stolz auf mich zu sein 😉 ich muss es nur erst lernen 🙂

Danke, liebe Lucie, für diese tolle Parade! Es tut gut, sich selber mal auf die Schulter zu klopfen 🙂

Mein Name ist Tanja. Ich bin alleinerziehende, getrennt lebende, berufstätige Mama eines fünfjährigen Zwillingspaares - meine Murmels. Auf Twitter findet Ihr mich unter @Murmelmum und hier im Blog hat die liebe Kerstin mir ein kleines Dauergast-Apartment eingerichtet :-)

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