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Zwischen den Jahren…

Zwischen den JahrenDies ist kein Jahresrückblick! Dies ein bzw. mein Innehalten!

Eigentlich musste ich in dieser Zeit immer arbeiten. Erst seit die Murmels da sind, bin ich mangels Betreuung in dieser Zeit zu Hause. Aber auch jetzt muss ich erreichbar sein und gegebenenfalls Home Office machen.

Und dennoch, auch ich hatte stets das Gefühl, die Zeit läuft zwischen den Jahren etwas langsamer und man hält inne und blickt zurück auf das vergangene Jahr, riskiert vielleicht einen Blick auf das neue Jahr. Was hat uns das zurückliegende Jahr gegeben, was hält das neue für uns bereit?

Der Blick auf das kommende Jahr ist Utopie… Was wünschen wir uns? Wie stellen wir uns bestimmte Dinge vor? Was haben wir für Hoffnungen und Erwartungen?

Das zurückliegende Jahr ist da schon wesentlich konkreter! Was ist von unseren Wünschen, Hoffnungen, Erwartungen geblieben? Haben sie sich vielleicht im Laufe des Jahres verändert oder konkretisiert? Was haben wir Schönes erlebt? Was war traurig oder gar schlimm? Inwiefern hat uns das Jahr geprägt? Was haben wir gelernt bzw. an Erfahrungen und Lehren mitgenommen?

Das klingt bislang alles sehr auf den kleinen eigenen Mikrokosmos bezogen. Es bezieht sich für mich aber auf alles! Natürlich auf meine Familie, Freunde, Arbeit… auf Dinge, die vor meiner Nase passieren. Aber auch auf das „Große und Ganze“. Auf das was in unserer Region passiert, in unserem Land und in unserer Welt.

Es passieren so wahnsinnig viele Dinge, die mich wütend machen, die mir Angst machen, die mich an der Menschheit und unseren Mitmenschen zweifeln und verzweifeln lassen! Ich will gar nicht erst anfangen, Einzelnes zu benennen. Die Liste wäre schier endlos und dennoch unvollständig.

Manchmal frage ich mich, ist die Welt schlimmer bzw. gefährlicher geworden? Liegt es an einer stärkeren Medienpräsenz?  Bekommen wir viel mehr mit, von dem was auf der Welt passiert? Bin ich vielleicht empfindlicher in meiner Wahrnehmung geworden? Wenn ja, warum? Ist es das Alter? Liegt es daran, dass ich Mama geworden bin? Hat mich das weicher und sensibler – somit auch verletzlicher – gemacht?

Viele Fragen! Die Antwort ist vermutlich die Quersumme aus allem!

Es passieren aber auch wahnsinnig schöne Dinge! Dinge die mich Hoffen, Lächeln und auch Träumen lassen.

Ich schreibe all dies, während ich zwei kleinen Wundern beim Spielen und auch beim Streiten und Vertragen zuschaue. Zwischendurch muss ich mir Dinge anschauen, die die Murmels mir unbedingt zeigen wollen, ich muss und will Loben, Trösten, Schlichten oder auch mal Schimpfen.

Wir hatten ein schönes Jahr – manchmal anstrengend, manchmal schwierig, manchmal auch traurig. Wir haben gelacht und geweint. Wir haben uns gefreut und auch getrauert. Wir haben viel gelernt… nicht nur die Murmels, sondern auch ich – als Mama, als Mensch!

Kinder sind so wahnsinnig perfekte kleine Wunder!

Ich wünsche Euch allen, dass Ihr mit einem Lächeln auf das vergangene Jahr zurück blicken könnt und dass Ihr Euch mit einem Lächeln auf das neue Jahr einlassen könnt.

Ich wünsche Euch viele schöne Momente im neuen Jahr!

Ich freue mich schon jetzt darauf, von Euch und Euren Erlebnissen und Gedanken zu lesen!

Viele liebe Grüße

Eure Tanja, Murmelmama

Mein Name ist Tanja. Ich bin alleinerziehende, getrennt lebende, berufstätige Mama eines fünfjährigen Zwillingspaares - meine Murmels. Auf Twitter findet Ihr mich unter @Murmelmum und hier im Blog hat die liebe Kerstin mir ein kleines Dauergast-Apartment eingerichtet :-)

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