Ein Wochenende mit ohne wirklich vielen Bildern im September ’16

Das mit diesen Wochenenden in Bildern ist nicht immer so leicht. Dazu muss man Vollblut-Bloggerin sein und das bin ich offensichtlich nicht immer so ganz. ūüėÄ Aber ich lasse euch gerne an unserem spektakul√§ren Wochenende teilhaben, auch wenn es streckenweise an Bildmaterial mangelt.

airport-koln-bonn

Gefr√ľhst√ľckt haben wir am Samstag selbstverst√§ndlich, aber da war ich noch nicht wach genug, um Bilder davon zu machen. Anschlie√üend gab es das ein oder andere im Haushalt zu erledigen.
Ihr stellt euch an dieser Stelle Fotos von Wäschebergen vor. Habt ihrs vor euren inneren Auge visualisiert? Ja?
Vielleicht hilft euch auch ein Blick um euch herum. Ja, genauso sah und sieht das dann bei uns aus.

Danach habe ich einen Kindersitz aus dem Auto raus und die beiden großen Kinder rein gepackt. Wir drei haben einen Abenteuertrip zum Flughafen gestartet.

airport-koln-bonn-besucherterrasse

Am Flughafen gibt es …. Trommelwirbel!!! … Flugzeuge zu bewundern!

Sonnenschein will auch fliegen. Mit einem Flugzeug. Alleine bitte. Und dann fährt er mit einem Airbus zum nächsten Containerschiff nach Berlin. Oder so ähnlich.

Die Zwillinge fanden es jedenfalls spannend.

airport-koln-bonn-mit-zwillingen

Wir hatten noch etwas Zeit totzuschlagen und Mutti hatte auch ein wenig die Orientierung verloren und so besichtigten wir sehr viele Treppen und Terrassen. Sehr viele.

airport-koln-bonn-warten

Der eigentlich Anlass unseres Ausflugs hatte n√§mlich Versp√§tung. Wir warteten im Ankunftsbereich auf meine Eltern, die vom Urlaub unversch√§mt erholt zur√ľckkamen.

Auf total niedliche Fotos im Café hatten die beiden aber trotz Wartezeit keine Lust.

blumchen-im-herbst

Der Ausflug war aber wohl ganz nach dem Geschmack der beiden und sie genossen auch die lange R√ľckfahrt mit ihren Gro√üeltern. Sonnenschein hat Opa erst einmal auf den letzten Stand der Dinge gebracht und eine Stunde lang Geschichten aus dem Kindergarten erz√§hlt.

Prinzessin nutzte die Zeit zum Mittagsschlaf. Im Auto kann man den ja ausnahmsweise mal doch machen.

Zu Hause (ohne meine mittlerweile abgesetzten Eltern) wollte ich die chaotische Idylle in unserem Garten fotografieren, denn man sah vor lauter Kinderspielutensilien und im sp√§tsommerlichen Wind wehenden Schl√ľppern auf der W√§scheleine kaum vom einen Ende des Miniatur-Grundst√ľcks bis zum anderen.

Aber meine ungef√§hr 80 Versuche scheiterten daran, dass immer ein bis drei nackte Kinder ins Bild sprangen. Naja, zwei Kinder sprangen und eines tapste, watschelte und st√ľrzte st√§ndig ins Motiv. So wurde aus dem malerischen Fotos nix und ein Symbolbild (s.o.) musste her.

laptop-und-stifte

Sonntag haben wir auch gefr√ľhst√ľckt. Sogar ziemlich entspannt, auch wenn die Nacht grausam war!!! Sehr!!! Und ich mich bei meinem Rotznasenbaby mit einer Erk√§ltung angesteckt hatte. Der Traummann hatte n√§mlich Mitleid mit mir und lies mich ein Weilchen ausschlafen.

Danach habe ich mich schweren Herzens zu meinen Eltern verkr√ľmmelt und einiges wegzuarbeiten. Mir war so gar nicht danach… mein Kopf wollte nicht denken m√ľssen… und au√üerdem wollte ich den Vormittag lieber mit meiner Familie verschluffen, aber die Vernunft… leider ist zu 120% sicher, dass ich auch diese Woche zu keiner einzigen ruhigen Minute zwischendurch kommen werde, um irgendwas sinnvolles am Rechner zu erledigen.

kinder-herbt-deko

Ich kam gleichzeitig mit der Familie meines Schwagers wieder zu Hause an. Kr√ľmel schlief noch und w√§hrend wir Erwachsenen im Stehen in der K√ľche Kaffee tranken, zogen die beiden Neffen mit den Zwillingen los.

Sie marschierten bis zum Spielplatz und kamen mit „Kastanien“ (aka Tannenzapfen) beladen zur√ľck. Sie bastelten Deko!!!

Aus diesen Kindern werden einmal ganz große Interior-Blogger.

krumel-im-wagen

Nachdem der J√ľngste ausgeschlafen hatte, zogen wir zum Pannekaukenfest in die Stadt. F√ľr Unwissende und Ortsfremde: Pannekauken k√∂nnte man mit Pfannekuchen √ľbersetzen und meint hier Reibekuchen. Dieser westf√§lischen K√∂stlichkeit ist in unserer kleinen Stadt ein eigenes Fest gewidmet, in der die ganze Innenstadt f√ľr den Autoverkehr gesperrt wird.

Unter permanenten Fettgeruch aus den zahlreichen Pfannen der √∂rtlichen Vereine stellen dann die ortsans√§ssigen Autoh√§user ihre Neuwagen auf die gesperrten Stra√üen und den Fu√üg√§ngern in den Weg. Die Gesch√§fte √∂ffnen und auf dem Marktplatz steht eine riesige B√ľhne zwischen unz√§hligen Fressbuden, auf der eine handvoll Menschen wahnsinnig schr√§g und unfassbar laut deutsche Schlager singt.

Menschenmassen schieben sich durch die Stra√üen und bewundern selbstgebasteltes und selbstgen√§htes und selbstverbrochenes an den St√§nden zwischen der dr√∂hnenden Schlagermusik und den B√§ssen von der B√ľhne am Nachbarplatz, auf der die Kleinstadttanzschule HipHop-Choreos auff√ľhrt.

Ich liebe ja Reibekuchen. <3 Und ich finde, man sollte diesen knusprig, fettigen Kartoffelpl√§tzchen weltweit huldigen. Aber w√§hrend ich so versuche meine Kinder im Auge zu behalten, niemanden mit dem Buggy umzufahren und alle paar Meter einen Bekannten zur√ľckgr√ľ√üe, vergesse ich das mit den Fotos total.

Tja… da habt ihr Pech gehabt. Ich √ľbrigens auch. Ich habe keine Pannekauken mit Apfelmus bekommen. ūüôĀ Irgendwie war es an den St√§nden immer sooo voll und keiner der mit mir marschierenden hatte Mu√üe so lange zu warten. Tzzz.

Die wollten lieber Wurst oder Pommes oder Eis oder… BANAUSEN!!!

Jetzt haben wir schon wieder Montag und die Woche ist pickepackevoll mit unz√§hligen Achwaswei√üich-Dingen. Kr√ľmel verk√ľndete heute fr√ľh stolz, dass der 15. Zahn nun auch durch sei. Wenn die letzten N√§chte m√∂glicherweise wirklich daran litten und ich grob nachrechne, wieviel da noch kommen kann und ausschlie√üe, dass ich einen Hai geboren habe, dann sehe ich das als Hoffnungsschimmer!!! Irgendwann werden wir schlafen k√∂nnen! Und ihr werdet dann vielleicht auch wieder etwas weniger konfuse Texte zu lesen bekommen. ūüėČ

Eure Kerstin

Kerstin ist Mitte 30, seit Sommer 2013 Mutter von einem Zwillingsp√§rchen. Der Sonnenschein, seine Zwillingsschwester die Prinzessin und das kleine Kr√ľmelchen (2015) halten sie gut auf Trab, wenn sie nicht gerade arbeitet, bastelt, backt, liest, im Netz rumw√ľhlt,‚Ķ Gerne macht sie auch alles gleichzeitig. Der beste Ehemann der Welt passt schon auf, dass das Chaos nicht ausartet.

0 comments

  1. Liebe Kerstin,
    Ich musste gerade herzhaft lachen, weil deine Beschreibung des Pannekaukenfestes es genau auf dem Punkt trifft und meine Meinung dazu wiederspiegelt!
    Dir und deinen Lieben eine schöne Woche!
    LG, Michaela

    1. Hallo Michaela!
      Da freue ich mich, dass jemand die Authentizit√§t meiner Beschreibung unserer lokalen Festivit√§ten verifiziert. ūüėČ
      Lieben Dank und euch auch eine tolle Woche!
      Kerstin

  2. Die Formulierung \“mit ohne\“ ist bei uns √ľbrigens grad sehr angesagt. Mein Kleiner will eigentlich alles mitohne. Pommes mit ohne Ketchup, Nudeln mit ohne Kleckern, ins Bett gehen mit ohne Schlafen… yep vora llem letzteres. Jetzt grad. Arg.

kommentieren

%d Bloggern gefällt das: