Geschwister: Was dabei auf der Strecke bleibt…

Kerstin —  1. April 2017 — 32 Kommentare

Geschwister sind etwas wunderbares. Mit Geschwistern im gleichen Alter kann man ganz toll spielen und es gibt noch ungefähr zweihundert andere Gründe, warum wir verdammt glücklich sind, drei so bezaubernde Kinder zu haben.

Aber man muss ganz ehrlich sagen, dass so ein enger Altersabstand seine ganz besonderen Herausforderungen mit sich bringt. Es stört mich nicht, dass ich morgens fast immer drei Kinder waschen und anziehen muss.  Ich schmiere Brote für drei. Ich ziehe drei Kindern die Schuhe an, wenn wir das Haus verlassen.

Es ist einfach nur semi effektiv, wenn ich Sonnenschein und Prinzessin schonmal in den Flur schicke, um sich fertig zu machen. Hätte ich drei Kinder im fiktiven Alter von 12 Jahren, 8 Jahren und einem Jahr, dann könnte ich davon ausgehen, dass der Achtjährige das eventuell alleine hinbekommt und der Zwölfjährige nach Laune im krassen Fall sogar seinem jüngsten Geschwisterchen in die Jacke hülfe. Eine wahnwitzige Vorstellung.

Bei uns ist das anders. Und das ist auch schön so. Irgendwie versuchen sich sogar unsere drei Kinder gegenseitig zu helfen. Das führt meist sehr effizient dazu, dass wir dreimal so lange brauchen, aber es ist herzig mit anzusehen. Und Eltern brauchen ja etwas fürs Herz. 😉

Ich ziehe mit meinen drei alleine los um den Kühlschrank zu füllen und auch einen Schuhkauf kriegen wir alleine hin. Ich bräuchte dann manchmal zwei Paar Augen und drei Paar Arme mehr, aber das sähe lächerlich außerirdisch aus und so kriege ich das auch mit den mir mitgegebenen Gliedmaßen hin. Aber wir haben so unsere Grenzen und manchmal frage ich mich, ob sie etwas verpassen?

Mutter-Kind-Turnen ist da so eine Sache. Die Gleichung ging bei uns noch nie auf. Mutter und Zwillinge bedeuten, dass Mutter in der Unterzahl ist. Ich brauchte also immer jemanden, der mit mir geht. Das funktionierte phasenweise. Phasenweise aber so, dass ich es lästig fand, abhängig zu sein. Seit der Krümel nun nicht mehr die Turnstunde im Maxi-Cosi verpennt und am liebsten mitturnen würde, bräuchte ich noch eine weitere Person, um diese Aktion zu wuppen. Ich habe Mutter-Kind-Turnen von der Liste unserer Aktivitäten schweren Herzens gestrichen.

Unsere Alternative heißt deswegen Fußball-Kindergarten. Das hat mit Fußball genau soviel zu tun, als dass es draußen auf einem Sportplatz stattfindet und überall Bälle herumfliegen. Der Rest ist Kindergarten. Der Sonnenschein liebt es und die Prinzessin überlegt noch. Sie mag es nicht so sehr, wenn Mama nicht mitmacht. Die läuft nämlich derweil am Rand des Sportplatzes ihre Runden hinter dem Krümel her. Oder wir laufen die Treppen an den Tribünen. Krümel hat sich in den Kopf gesetzt, dass Mutti Sport braucht. Ich bin anderer Meinung, aber mich fragt ja niemand.

Richtig ärgerlich ist die Sache mit dem Schwimmen. Das machen wir nämlich eigentlich gar nicht. Hier in der Gegend fand ich nur Kurse für Vater-Kind oder Mutter-Kind. Egal wie ich es drehe, wir bräuchten je nach Termin ein bis zwei dauerhafte Helfer. Also Helfer die wirklich jede Woche entweder mit einem Kind ins Wasser hüpfen oder den Krümel hüten. Wir müssten fest in den Terminplan dieser Helfer. Mag ich nicht. So müssen wir darauf warten, dass die Zwillinge alt genug werden, in einem Schwimmkurs zu gehen, bei dem sie quasi nur abgeliefert werden.

Derweil werden sie wasserscheu, denn ich gehe mit ihnen auch höchst selten einfach so in ein Schwimmbad. Allein? Allein mit allen drei traue ich mir das nicht zu. Auf einer wimmelnden Liegewiese meine drei Wirbelwinde im Blick halten? Nein. Nennt mich Angsthase, aber das mache ich nicht.

Somit sind wir keine fünf Mal im letzten Sommer im Freibad gewesen. Nach Feierabend des Traummanns oder wenn die Paten sich die Zwillinge geschnappt haben. Das große Wasser ist beiden suspekt. Sie kennen es ja nicht. Und ich stelle fest, dass es immer auch Nachteile gibt, bei all den Vorteilen. Denn mit drei so kleinen Kindern werden manche Selbstverständlichkeiten zu einer (organisatorischen oder nervlichen) Herausforderung.

Wie seht ihr das? Stelle ich mich da zu sehr an? Wie löst ihr das?

Eure Kerstin


P.S.: Interessanterweise liegt dieser Beitrag seit sieben Monaten unverändert in den Entwürfen und verlor keinerlei Aktualität. Ich müsste höchstens ergänzen, dass wir über den Winter sämtliche Aktivitäten eingefroren hatten und uns mittlerweile durchgerungen haben, einen Schwimmkurs für das Frühjahr zu buchen. Ein dritter Erwachsener als Betreuung für den Krümel wird noch gesucht. 😉

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Kerstin

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Kerstin ist Mitte 30, seit Sommer 2013 Mutter von einem Zwillingspärchen. Der Sonnenschein, seine Zwillingsschwester die Prinzessin und das kleine Krümelchen (2015) halten sie gut auf Trab, wenn sie nicht gerade arbeitet, bastelt, backt, liest, im Netz rumwühlt,… Gerne macht sie auch alles gleichzeitig. Der beste Ehemann der Welt passt schon auf, dass das Chaos nicht ausartet.

32 Antworten zu Geschwister: Was dabei auf der Strecke bleibt…

  1. 

    Schwimmen finde ich auch sehr schade,leider hier auch nicht machbar. Bei uns andersrum: große ist vier und Zwillinge 10 Monate. Großkind liebt das Schwimmbad-am liebsten tiefes Wasser,von Angst oder Vorsicht keine Spur-daher alleine mit allen drein keine Chance. mit der Großen damals als Einzelkind war babyschwimmen toll-die Zwillinge und die Große müssen jetzt meist drauf verzichten.Kinderturnen geht. Kleine Gruppe,viele Mütter, die gerne mal ein Baby halten und es egal ist, wenn die durch die Gegend krabbeln (wird aber auch schwieriger) Und eine Turnstunde, wo ich die Große nur abgeben muss-Überraschenderweise ist da ohne Mama mal kein Problem.geschwister sind toll-Schränken aber auch hier manchmal ein

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  2. 

    Kinderturnen kriegte ich letzten Sommer gut hin. Über Winter lassen wir -trotz gezahltem Mitgliedsbeitrag – das Turnen wegfallen, weil ich im Winter mich schlecht bewegen kann. Scheiß Erkrankung. Aber nun wo es wärmer wird, will ich es wieder versuchen – allein mit beiden. Hier gibt es ja keinen Krümel zusätzlich und die Trainerin hat meist ein Auge mit drauf, wenn ich drum bitte.
    Schwimmen? Waren wir in den ganze 2,5 Lebensjahren der Jungs noch nie. 😦 Entweder war immer einer krank oder ich saß allein da. Allein würde ich es mit den beiden auch NIE machen. Dann bin ich auch eine Angstmama.
    Ab 3 Jahren wird hier Kinder-Fun-Fußball angeboten, das werde ich mir dann definitiv ansehen.
    Du stellst Dich nicht zu sehr an. Es ist wie es ist.

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    • 

      Dann drücke ich euch die Daumen, dass es mit dem Turnen im Sommer wieder so gut klappt! Sicher wird es sogar eher einfacher als letzten Sommer!

      Fußball klappt in dieser Kleinkinder-Variante wirklich ganz gut, da man da zum Zuschauer degradiert wird. Echt entspannt. 😉

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  3. 

    Bei uns gibt es ab 3jahren Schwimmen ohne Eltern mit wenigen Kindern und zwei Schwimmtrainern. Dazu müssen die Kinder aber sicher im Wasser sein, d.h. nicht anfangen zu brüllen, wenn Mal Wasser ins Gesicht spritzt oder man untertaucht. Ich sitz dann mit Mini draussen und schau zu, während Maxi im Wasser tobt.

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  4. 

    Liebe Kerstin! Mir geht’s genauso. Könnt exakt so wie du es geschrieben hast von mir stammen. Glg B.

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  5. 

    Genau so. Und ich muss ehrlich sagen, dass ich selbst einkaufen allein mit allen dreien wirklich vermeide. Außer wenns echt so ein Mini-Spontaneinkauf mit 3 Ü-Eiern ist. Und in Ermangelung an Omas, Opas oder sonstigen erwachsenen Personen in der Nähe siehts mit Extra-Aktivitäten auch eher mau aus. Gott sei Dank ist aber mein Mann nachmittags ab 16 Uhr meistens da. Gott sei Dank. Da ist wenigstens der Spielplatz relativ entspannt. Wir versuchen bald mal Kinderturnen, mal sehen wie das mit 2 Erwachsenen und 3 Mini-Rabauken klappt.

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    • 

      Spielplatz geht bei uns erst seit einem guten halben Jahr recht entspannt. Die Zwillinge spielen dort ohne mich und ich muss nur den Krümel jagen. Außer einer muss aufs Klo. Dann habe ich ein Problem. 😉
      LG

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  6. 

    Ja, alles geht nicht. Es wird aber auch wieder besser. Den Schwimmkurs mit K2 (damals 4 Jahre) haben wir abgebrochen, sie hatte keinen Spaß daran. Sie hat dann viel später Schwimmen gelernt (mit 6, glaube ich), aber das ging dann innerhalb von ein paar Tagen. Inzwischen kamen nämlich K3 und K4 mit nur 14 Monaten Abstand auf die Welt, da hab ich auch versucht, uns möglichst keinen Stress zu machen. Jetzt sind die beiden 4 und 5, ich gebe sie beim Schwimmkurs ab und kann 30min lang ungestört meine Bahnen ziehen. Wenn K1 und K2 auch dabei sind, sind sie selbständig. Und danach planschen wie zusammen. Es macht inzwischen richtig Spaß und ist ganz einfach geworden. Ich hab selbst gestaunt!

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    • 

      Das klingt toll!
      Ich hoffe auch, dass es bald in der Beziehung viel einfacher wird. Ich denke nur immer, mir wäre wohler, sie wären sichere Schwimmer. Aber wann sollten sie es lernen. 😉
      Dabei ist es wirklich noch früh und sie sehr klein.
      Danke.

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  7. 

    Liebe Kerstin,
    ich hab nur eins, ich kann es mir nicht vorstellen mit 3. Aber meine Schwägerin hat 3, genauso wie ihr. Also: Hut ab!
    Mit mehr als einer Person gilt es immer: Gut organisieren 😉

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  8. 

    Liebe Kerstin. Ich lese Deine Berichte aus dem,, Zwillingsland“ SOOOO gerne 🙂 Deine Erzaehlungen aus Eurem Alltag geben Mir viel Kraft und oft auch ein fettes Laecheln auf die Lippen:) 🙂 Danke!!!

    Meine persoenliche Meinung ist wie folgt.. Ich habe mir immer Zwillinge gewunscht und es ist wunderbar Zwillismama zu sein 🙂 aber manche Sachen gehen einfach nicht, wie z. B spontan Schwimmen gehen mit Freundinnen die nur ein Kind haben.. Oder mit wenig Zeit in der Frueh mit Zwillis (also mit meinen) Treppenlaufen ueben.. Oder oder oder:) Das find Ich mega doof und frustrierend.. Aber Wenn diese 5Minuten Dann vorbei sind, denke Ich mir wieder.. Wir sind die Koeniginnen:) wir Zwillingsmamas sind die tollsten.. Was wir alles leisten 🙂 Dann ist s auch nicht schlimm wenn das Schwimmen erst spaeter dominant gepflegt wird:)
    Und Ich denke dann immer an meine wahren Heldinnen des All tags, die Drillings-oder Vierlingsmamas:) 🙂 🙂 🙂
    Aber Respekt auch an Dich Kerstin mit Kruemel und an alle anderen von Euch mit einem Geschwisterkind.
    In diesem Sinne liebe Gruesse und good Energy aus München

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    • 

      Lieben Dank, Tina.
      Ach ich glaube auch, dass die positiven Aspekte überwiegen. Trotzdem darf man halt nicht verschweigen, dass manches mit zwei oder drei Minis echt schwierig oder unmöglich ist. Ich habe übrigens auch extrem Respekt vor Drillingen. 😮 oder Vierlinge! Uiuiuiui
      LG

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  9. 

    Da reichen schon 2 Kinder im Abstand von 18 Monaten und eine 5jährige!

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  10. 

    Ich find die Idee des Artikels super – Ich frag mich schon lange wie andere das machen und wir haben nur Zwillinge. Danke für den Einblick 😊

    Mein Mann und ich schaffen es ein bis zwei Mal im Monat mit den Zwillingen ins Hallen- oder Freibad. Unsere sind nun 2.5 Jahre ziemlich aktiv, einen davon könbte man auch wild nennen. Alleine würde ich nie mit den beiden ins Hallenbad, da würd ich nur am Tad drehen 😂

    Wir hatten bisher nur den Baby-Schwimmkurs und das ging gut. Weil mein Mann unregelnässig arbeitet und sich das auch kurzfristig ändern kann, hatte ich für jeden Termin eine Person stand-bye, die dann eingesprungen ist. Pate, Patin und eine Freundin. So war nicht 1 Person jede Woche von uns fix gebucht, sondern nur alle 3 Wochen. Das würde ich wohl wieder so machen.

    Mutter-Kind-Turnen würde mich auch sehr reizen, aver ich arbeite an genau den zsei Tagen an denen es in unserer Region stattfindet. Da wäre ich aber auch sehr gespannt wie das klappen würde *hihi*

    Aber wir haben ja nur 2 Kids… Ich bewundere Euch, wie ihr das mit 3 so Kleinen macht!

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    • 

      Babyschwimmen haben wir damals auch gemacht mit den Zwillingen! Aber wir hatten den Luxus, dass mein Mann am WE definitiv immer frei hatte und wir zusammen gehen konnten.
      Beim Krümel hatte ich es mir gespart, weil ich das bei den Zwillis auch gar nicht sooo toll fand.
      LG

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  11. 

    Manche Aktivitäten gehen wirklich nicht.
    Meine sind jetzt 12, 7, 5 und 5 und esbwird immer besser und leichter.
    Schwimmen ist echt ein Thema für sich. Das mache ich alleine seit der mittlere sicher mit Schwimmflügeln unterwegs ist und ich mich auf die Zwerginnen konzentrieren konnte.
    Kinderturnen war immer bissl stressig aber toll, da es immer selbstverständlich war das jeder auch auf die Kinder der anderen mit achtet. Wir leben in einem kleinen Dorf und die meisten waren mit 1,2 oder 3 Kindern dort.
    Was aber echt auf der Strecke blieb waren bzw sind Ausflüge mit dem Rad oder Wandern/Bergtouren. Auch das intensive Spiel und das individuelle zuhören konnte ich nicht so betreiben mit den Kids wie beim ersten.
    Jetzt kommen die „Kleinen“ bald in die Schule und die nächste Herausforderung wird es sein alle morgens zeitig aus dem Bett/Haus zu kriegen und arbeiten zu gehen. Das hab ich leider bislang mit der Meute und Haushalt nicht hinbekommen.
    Ach ja, einkaufen mit 2 maxicosi Babys und einem 2 jährigen und einem 6 jährigen ist für Mama wie ein Großausflug gewesen und anstrengend, aber ich bin verdammt stolz auf mich das alles gewuppt zu haben und da dürfen andere Dinge schon auch mal eher schludern. 😉

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    • 

      Du kannst auch echt stolz auf dich sein! 🙂

      Mit Radfahren sprichst du auch so ein Thema an, bei dem mir schwermütig wird. 😦 Wir haben keinen Anhänger, weil der alleine ja schon nicht ausreichen würde. Ich bin in den letzten vier Jahren einmal Rad gefahren. Und es tat einfach nur weh, weil ich es eigentlich gerne häufiger machen würde. Aber ein Lastenrad ist halt unfassbar teuer und gerade nicht drin.

      LG

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  12. 

    Hallo Kerstin, ich finde nicht, dass Du Dich anstellst. Allerhöchstens machst Du Dir vielleicht selbst ein bisschen zu viel Druck 😉 Ich habe zwei Jungs, die jetzt 6 Jahre alt sind (und sich übrigens wunderbar alleine anziehen können – es gibt also Licht am Ende des Tunnels!). Alleine mit ihnen im Freibad war ich auch nie, aber seit letztem Jahr können sie schwimmen. Da waren sie 5 Jahre alt. Deine Zwillinge sind doch viel kleiner, oder? Alles zu seiner Zeit… Kein Stress. Viele Grüße, Steffi

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  13. 

    Ich verstehe dich gut. Meine beiden sind 16 Monate auseinander. Schwimmen und turnen lösen wir mit Hilfe von Papa und Oma. Schwimmen ist zum Beispiel am Wochenende. Für mich ist das auch qualli Time mit dem jeweiligen Kind. Klar ist es auch nervig wenn man viel auf Hilfe angewiesen ist, aber das ist ja kein Zustand für die Ewigkeit 🙂

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  14. 

    Ich kann gut verstehen, dass es gerade enorm anstrengend ist mit drei so kleinen Kindern. Meine ersten zwei waren auch so dicht beieinander, die zwei anderen kamen bewusst mit je fast 5 Jahren Abstand.
    Die ein oder andere Aktivität mag bei euch vielleicht erst mal auf Eis liegen, aber deine Kinder haben ihre Geschwister – das ist besser als alle Förderangebote. ☺ Sie lernen so viel von- und miteinander. Da brauchst du gar kein schlechtes Gewissen zu haben.

    Der große Altersabstand ist übrigens auch nicht das Optimum: Es war der Horror, als ich mit meinem Ältesten für seine Abschlussprüfungen lernen wollte und ein quirliger Zweijähriger alles sabotierte. Und es ist enorm schwer Aktivitäten zu finden, die alle Kinder interessieren.
    Meiner Erfahrung nach wird es physisch wesentlich einfacher mit den Jahren. Man kann endlich wieder genug schlafen und muss nicht mehr so viel umherrennen. Allerdings warten dann andere Herausforderungen. Mit vielen Kindern wird es definitiv nie langweilig. ;o)

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  15. 

    Hallo Kerstin,
    Wie sooft sprichst du mir aus der Seele! Wie gern würde ich spontan schwimmen gehen, aber mit 4 Kindern unmöglich! Letztes Jahr waren wir nur 1 Mal schwimmen. Zu dritt mit vier Kindern. Die Große ist fast 11, die mittlere 3,5 und die Zwillinge 1. Ich habe keine Kurse besucht, dafür war einfach keine Zeit. Schlafen, füttern, kochen, Kindergartenkind holen, Schulkind kommt, Hausaufgaben ..Dazwischen wickeln, füttern, trösten, spielen, ausfragen…Ja wann denn?? Spielplatz ist Kamikaze! Im Augenblick klettern sie alles hoch, nix ist mehr sicher, dauernd fliegt was auf den Boden..Hilfe! Mal kurz ins Einkaufszentrum? Lieber nicht! Die kleinen wollen nicht mehr im Wagen sitzen, die mittlere will die tolle rutsche rutschen..Mit allen Kindern fahre ich nur noch alleine wohin, wo ich weiß, dass ich auch Mal durchatmen und keine Schreckmomente hab.. ich vermisse auch sehr das Vorlesen..In aller Ruhe Mal ein Spiel spielen..Mit der großen Mal was cooles machen. Für sie hatte ich 7 Jahre endlos viel Zeit, jetzt habe ich für kein Kind mehr so richtig viel Zeit, zumal sie dauernd krank sind seit Oktober. Es ist schwierig, vor allem den großen gerecht zu werden..Die Kleinen haben eben Vorrang. Das tut mir manchmal sehr leid. Ich hoffe, in 1-2 Jahren wird es einfacher. Zumindest was vorlesen und in Ruhe essen angeht..Aber für schwimmen sehe ich noch kein Land. Ach ja, dein Fahrradproblem : wir haben die Zwillinge im Hänger und die mittlere im Fahrradsitz. Das kann doch bei euch auch gehen oder? Umgekehrt halt😀

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    • 

      Im Urlaub haben wir das tatsächlich so mit dem Fahrrad gemacht. Aber alleine wäre mir das persönlich zu viel.
      Vorlesen kommt hier auch aktuell zu kurz. Schade.
      Aber unterm Strich gewinnen sie viel mehr durch ihre Geschwister, als sie verzichten müssen. Davon bin ich überzeugt!

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Trackbacks und Pingbacks:

  1. behind the scenes: Wochenende in Bildern « Chaos² – Familienwahnsinn im Doppelpack - April 2, 2017

    […] setze mich ins Büro und blogge so vor mich hin. Auch nicht wirklich fotogen. Es mangelt mir an […]

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