Wenn meine Kinder Medien nutzen, sehe ich hin. #medienmomente

Kerstin —  15. April 2017 — 3 Kommentare

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Das Geständnis vorweg: Ich bin selbst extrem medienaffin. Ich nutze die analogen und digitalen Medien sehr intensiv und auch sehr oft. Manchmal vielleicht sogar zu oft.

Unsere Kinder wachsen in einem Zeitalter auf, das ihnen eine hohe Medienkompetenz abverlangt. Medien sind allgegenwärtig und Teil unseres Alltags. Auch hier in unserer Familie. Ich bin damit aufgewachsen, dass meine Eltern morgens die Tageszeitung durchgeblättert und am Wochenende sogar ausführlich gelesen haben. Abends lief die Tagesschau.

Wir haben keine Tageszeitung mehr abonniert und ich komme morgens früh auch nur zu einem ganz kurzen Blick auf das Handy, ob eine ganz wichtige private Nachricht eingegangen ist. Alles andere lassen unsere morgendlichen Szenarien nicht zu. 😉

Aber im Laufe des Tages, sehe ich vermutlich oft genug auf mein Telefon. Selbst der Krümel weiß schon, dass dieses Teil spannend ist. Er ahnt aber noch nicht, warum.

Die Zwillinge wissen hingegen ganz genau, dass man an Handy oder Tablet Videos ansehen kann oder sogar mit der Maus spielen kann. Ja, ich habe eine Maus-App auf meinem Handy. Und seit neustem auch die SCHAU-Hin!-App, die Eltern mit ganz konkreten Tipps bei der Vermittlung von Medienkompetenz helfen soll.

In der App findet man sehr kompakt zahlreiche Informationsangebote zur Mediennutzung von und vor allem mit Kindern; denn gerade kleine Kinder sollten Medien nicht allein nutzen. Die Zwillinge dürfen schon seit längerer Zeit abends fernsehen. Hier gibt es traditionell immer den „Sandmann“, manchmal schalten wir den Fernseher auch schon früher ein und sehen vorher eine Folge „Lauras Stern“ oder ähnliches.

Hin und wieder gibt es auch an einem verregneten Sonntagvormittag oder für das kranke Kind die ein oder andere Folge einer ausgesuchten Serie. Einer von uns sitzt immer dabei und man glaubt gar nicht, wieviele Fragen Dreijährige zu den Inhalten haben! Da können zwanzig Minuten fernsehen für einen Erwachsenen fast anstrengend sein. 😉

Apps nutzen unsere Kinder bisher wenige und sehr, sehr selten. Wenn, dann sitze ich aber immer daneben und einer der Zwillinge darf spielen. Ich bin dann auch meist der Schiedsrichter, wann das Tablet an den Zwilling weitergereicht werden muss.

In der SCHAU-HIN!-App habe ich nun einige App-Empfehlungen gesehen, die wir sicher auch mal ausprobieren werden. Ich lade mir neue Apps dann grundsätzlich erstmal in einem ruhigen Moment alleine herunter und sehe sie mir selber an, bevor ich sie gemeinsam mit den Kindern entdecke.

Fernseh-Tipps gibt es in der App auch, aktuell aber eher sehr wenige. Dafür kann man ein Medienquiz machen, bei dem ich hoffnungslos versagt habe. Man merkt direkt, dass wir in Sachen kindlicher Mediennutzung noch am Anfang stehen und ich kaum Erfahrungen bei den aktuellen Angeboten habe. Da kann mir die App dann sicher in Zukunft bei helfen.

Ich bin übrigens laut dem Elterntest ein Medienpragmatiker, der die Medien zwar intensiv, aber bewusst und sehr informiert nutzt. In dem Ergebnis kann ich mich tatsächlich wiederfinden. Ich hoffe, dass wir unseren drei Kindern ebenfalls einen ganz bewussten Umgang mit den digitalen Medien beibringen können.

Eure Kerstin

Bildrechte: SCHAU-HIN! Was Dein Kind mit Medien macht


Dieser Beitrag wurde von SCHAU HIN! Was Dein Kind mit Medien macht unterstützt. Dabei handelt es sich um eine gemeinsame Initiative des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend, der beiden öffentlich-rechtlichen Rundfunkanstalten ARD und ZDF sowie der Programmzeitschrift TV SPIELFILM.

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Kerstin

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Kerstin ist Mitte 30, seit Sommer 2013 Mutter von einem Zwillingspärchen. Der Sonnenschein, seine Zwillingsschwester die Prinzessin und das kleine Krümelchen (2015) halten sie gut auf Trab, wenn sie nicht gerade arbeitet, bastelt, backt, liest, im Netz rumwühlt,… Gerne macht sie auch alles gleichzeitig. Der beste Ehemann der Welt passt schon auf, dass das Chaos nicht ausartet.

3 Antworten zu Wenn meine Kinder Medien nutzen, sehe ich hin. #medienmomente

  1. 

    Mein Mann und ich haben weder Smartphone noch Tablet…wir achten darauf, dass die Kinder nicht zu sehr schauen, wenn wir nebenbei arbeiten (oder rumdaddeln) … aber zumindest die Große hat ganz schnell mitgekriegt (bei Verwandten), wie spaßig und toll diese Geräte doch sind….
    Ich finde es sehr wichtig, darauf zu achten, was dein Kind im Netz tut und mit was es konfrontiert wird. Mag man mich für spießig halten, aber wir können über Smartphones und eigene Computer reden, wenn sie aus der Grundschule raus sind.

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  2. 

    Den Test musste ich jetzt auch gleich mal machen – bin Typ Medienentdecker. Die Umschreibung trifft es so ziemlich.

    Die App werde ich mir wohl mal näher ansehen.

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  3. 

    Ich denke das ist wie mit den Süßigkeiten. Kontrolliert und in Maßen. Die Kinder sollten natürlich lernen mit den neuen Medien umzugehen. Ich bin immer wieder fasziniert, wie intuitiv die kleinen das machen. Von kompletten Verboten, wie manche das machen halte ich nicht viel. Solange nicht zu viel konsumiert wird und die kleinen auch noch genügend reale Beschäftigung und Action haben ist alles im grünen Bereich

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