von Seifenblasen und leisen Tönen #WiB 41/2017

Die letzten beiden Wochenenden war ich ziemlich einsam. Denn ich habe sie allein verbracht. Im Krankenhaus. Genauer gesagt in zwei verschiedenen Krankenhäusern. Was aber in Sachen Einsamkeit keinen rechten Unterschied macht.

„Mama, ich bin schrecklich fröhlich, dass du wieder zu Hause bist,“ steht da. Sagt die Prinzessin. Ich widerspreche nicht.

Wir gehen den Tag und das ganze Wochenende im Schneckentempo an. Und auf einmal geht es tatsächlich richtig ruhig und leise, beinahe gemütlich.

Gartencenter ist ja so ein Klassiker bei uns am Wochenende. Hier weihnachtet es schon. Nicht wirklich hübsch.

Aber wir finden noch ein wenig Herbst und nehmen ihn mit.

Auf dem Rückweg reicht meine Energie nicht mehr für den Supermarkt und ich warte im Auto.

Während Krümel und ich mittags geschlafen haben, hat der Traummann gebacken. Ein lieber Freund kommt spontan zu Besuch. Garten. Kinderlachen. Sonne. Goldener Oktober.

Sogar die Blumen haben einen Platz gefunden. Ich sitze auf der Terrasse und sauge einfach nur auf. Ich kann das heute einfach nicht kitschig finden.

Sonntag. Ein Vormittag mit Mama auf dem Sofa und Mama im Portrait. Ich trage Lippenstift. Auf dem Bild.

Wir haben am Vortrag Lauge für Seifenblasen angerührt. Hier findet ihr die Anleitung.

Manchmal ist das Leben kitschig. Entschuldigt.

Nach einem weiteren Mittagsschlaf ein weiterer Nachmittag auf einer sonnigen Terrasse sitzend. Nicht unsere, aber auch idyllisch.

Mehr Worte an einem anderen Tag.
Habt eine schöne Woche!

Eure Kerstin



Mehr Wochenende in Bildern findet ihr wie immer geborgen-wachsen.

Kerstin ist Mitte 30, seit Sommer 2013 Mutter von einem Zwillingspärchen. Der Sonnenschein, seine Zwillingsschwester die Prinzessin und das kleine Krümelchen (2015) halten sie gut auf Trab, wenn sie nicht gerade arbeitet, bastelt, backt, liest, im Netz rumwühlt,… Gerne macht sie auch alles gleichzeitig. Der beste Ehemann der Welt passt schon auf, dass das Chaos nicht ausartet.

2 comments

  1. Ich denke so oft an Dich und sende Dir in Gedanken etwas Kraft und gute Energie.
    Entschuldige Dich doch nicht für Kitsch – niemals. Wir könnten nichts mehr brauchen als Liebe, Kitsch und noch mehr Liebe auf dieser Welt.
    Liebe Grüße
    Julia

kommentieren

%d Bloggern gefällt das: