Kerstin mit Kaffeetasse im Fokus

Mama im Fokus: Warum es so wichtig ist, auf sich selbst zu achten

Mütter* sind ganz besondere Wesen. Mütter sind selbstlos und rotieren um den Nachwuchs. Sie widmen ihnen ihr ganzes Tun, dem Wohle und Glück ihren Kindern. Oder so ähnlich. Blah… Es gibt herrlich verklärte Bilder von der perfekten, fürsorgenden Mutter.

Aber das funktioniert so nicht. Zumindest nicht auf Dauer. Irgendwann geht das nicht mehr gut, wenn Mutti nur an andere denkt, deswegen:

Liebe Mama,
du gehörst in den Fokus. In den Fokus deiner Aufmerksamkeit. Deine Bedürfnisse sind wichtig. Sehr.
Achte auf dich, sorge für dich. Nur wenn du gut für dich sorgst, kannst du gut für andere sorgen. Ich bin mir das sicher, denn ich habe es selbst ausgiebig ausprobiert.
Deine Kerstin

Ich im Fokus

Ich habe mich in den Fokus gerückt. Da war ich viel zu lange nicht mehr und das hat keinem geholfen. Da war die Mutter-Kind-Kur nur ein kleiner Schritt auf dem Wege.

Ich setze den Fokus:

Fokus auf all das, was meinem Körper gut tut. Schlaf wäre da ein gutes Beispiel und bei uns geht der Schlaf des einen, dann gerne zu Lasten anderer. Denn ausreichend Schlaf gibt es hier nur, wenn Krümel auswärts schläft (sehr selten) oder eben einer der beiden Elternteile seinen Schlaf zugunsten des anderen „opfert“. Aber wir wissen alle, dass dazu noch mehr gehört: Die Ernährung, die Bewegung, das achten auf Signale, rechtzeitige Ruhepausen und soviel mehr.

Nur wenn mein Körper gesund ist, wenn mein Körper Kraft hat, kann ich mit ganzer Kraft für meine Kinder und meine Familie da sein. Wenn ich permanent am Rande der körperlichen Erschöpfung stehe, wenn ich einfach immer weiter funktioniere, weil ich ja vermeintlich muss, dann kann das nicht nur im totalen Zusammenbruch enden. Schon weit vorher macht die Erschöpfung mürbe.

Fokus auf all das, was glücklich macht und die Seele schmeichelt. Und wenn das Ruhe bedeutet oder Aktivitäten ohne Familie. Bei mir ist es das Schreiben, manchmal ist es das Nähen. Es kann ein Kaffee mit mir allein am Strand sein, wie ich es oft während der Kur gemacht habe. Es kann der Kaffeeklatsch mit Freunden sein und bei anderen ist es der Abend mit Tanz und Musik. Es kann super leckeres Essen sein (das die Kinder vielleicht nicht sooo gerne mögen.) Was auch immer es ist, was kleine Glücksmomente beschert, es bringt Ausgeglichenheit. Es motiviert, macht gute Laune.

Fokus auf all das, was meinem guten Körpergefühl dient. Ich muss mich in meinem Körper wohlfühlen. Ich muss mein Spiegelbild mögen. Das gelingt niemals wirklich allumfassend (zumindest kenne ich niemandem persönlich, der das ernsthaft in allen Aspekten bejahen kann), aber einiges hilft dann doch. Ich bin nicht gerade Beauty-verrückt und hasse diese ewig langen Friseurbesuche. Aber es gibt Zeiten, da mag ich mich mehr mit Make-Up. Es gibt Zeiten, da muss ich dringend zum Friseur, weil ich mein Spiegelbild gruselig finde. Ich nehme mir die Zeit für Maniküre und Pediküre, weil ich mich sonst echt unwohl fühle. Es mögen Äußerlichkeiten sein und bei anderen würde vielleicht noch viel mehr dazu gehören, aber es hilft, sich zu mögen.

Und nur wer sich wirklich selbst mag und wohlfühlt, kann glücklich sein. Ich habe sogar einmal gelesen, dass man sich selbst lieben können muss, um andere lieben zu können. Ob das wahr ist, weiß ich nicht. Aber ich kann von mir selbst behaupten, dass ich ziemlich übel drauf bin, wenn ich mich selbst gerade furchtbar finde. Das hilft dann nicht beim gern haben.

Warum es als Mama ganz wichtig ist, auf dich selbst zu achten!
Ich freue mich, wenn du dir diesen Beitrag pinnst.

Achte auf dich, damit du auf andere achten kannst

Wenn ich nicht auf mich achte, dann kann ich keine geduldige, lustige, fröhliche, energiegeladene Mutter für meine Kinder sein. Dann bin ich erschöpft, reizbar, müde, frustriert. Dann bin ich die BLÖDE MAMA! Für mich ergibt sich daraus die ganz logische Konsequenz, dass gerade Eltern ganz bewusst auf sich selbst und ihre eigenen Bedürfnisse achten müssen, auch wenn sie scheinbar das ein oder andere Mal sehr egoistisch wirken. Am Ende ist diese Selbstfürsorge auch ein Gewinn für die ganze Familie. Im doppelten Sinne:

Wir geben unseren Kindern die gut gelaunten und gesunden Eltern, die wir ihnen doch auch wünschen würden. Wir zeigen ihnen aber auch ganz nebenbei, dass es gut und richtig ist, auf sich selbst zu achten. Sie können von uns lernen, auf sich selbst zu achten, die eigenen Grenzen zu kennen, sich bewusst etwas Gutes zu tun und dass das nicht im Gegensatz zum Wohl der anderen stehen muss.

Übrigens gehört für mich zum Fokus auf meine Bedürfnisse auch der Fokus auf die Partnerschaft. <3 Ich brauche auch niemandem dazu lange Vorträge halten, wie wichtig die Beziehung der Eltern untereinander ist für das Glück der Familie. Dummerweise ist ja auch so eine Ehe/Beziehung/Partnerschaft, etwas was an Lieblosigkeit und Missachtung eingehen kann.

Also Fokus auf die Liebe. <3
Fokus auf euch!

Eure total fokussierte Kerstin


*Liebe Väter, ihr seid mitgemeint. Aber ich habe mir herausgenommen, ganz plakativ nur über Mütter zu schreiben. Achtet trotzdem auf euch! Ihr seid wichtig und verdient Beachtung und Zuwendung von euch.

Kerstin ist Mitte 30, seit Sommer 2013 Mutter von einem Zwillingspärchen. Der Sonnenschein, seine Zwillingsschwester die Prinzessin und das kleine Krümelchen (2015) halten sie gut auf Trab, wenn sie nicht gerade arbeitet, bastelt, backt, liest, im Netz rumwühlt,… Gerne macht sie auch alles gleichzeitig. Der beste Ehemann der Welt passt schon auf, dass das Chaos nicht ausartet.

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