Archive für Advent

Kluges Zeitmanagement und knallharte Prioritäten! So machen das die Profis!

Die managen ihre kleinen und großen Unternehmen, delegieren gekonnt Aufgaben, verhandeln als Kommunikationsprofis geschickt und behalten in Krisensituationen einen klaren Kopf. Das sind unsere Führungspersönlichkeiten! Unsere Mütter der Nation!

Also zumindest kommt der Vergleich von Müttern mit den Managern kleiner Familienunternehmen immer gut an. (Wer fing denn eigentlich damit an? Die mit den Staubsaugern?) Er ist auch gar nicht so falsch.

Ok, ich halte mein Zeitmanagement für ausbaufähig, es will kaum jemand erledigen, was ich so delegiere, und möglicherweise ist das mit dem klaren Kopf dank aktuellem Schlafmangelpegel selbst in völlig total krisenfreien Zeiten eine Utopie, aber der Rest? Passt schon, oder?

Die Sache mit den Prioritäten

Also nu ist es ja so, dass man als Eltern immer auf Lücke arbeitet. Würde man alle Dinge aufschreiben, die man dringend erledigen muss, relativ dringend erledigen sollte, gerne mal endlich erledigt hätte, schon ewig vor sich herschiebt, unbedingt eigentlich seit Wochen mal wieder gerne tun würde, schon ewig nicht mehr dazu gekommen ist zu machen und in einer ruhigen Minute sich mal gönnen würde, … Weiterlesen…

Hallo! Kennt ihr mich noch? 😉

Ich bin es tatsächlich mal wieder und eigentlich wollte ich ein Wochenende in Bildern für euch verbloggen. Aber dann war mir am Sonntag nicht danach und auch gestern nicht und am Ende würde eine Bildergeschichte diesem Wochenende mit wunderbaren Menschen nicht gerecht. Also lassen wir das besser sein und versuchen es anders:

Ein verhindertes Wochenende in Bildern

Da wäre zum einen dieser Mann in meinem Leben, den ich schon ewig kenne und seit einigen Jahren meinen Mann nennen darf. Dieser Umstand ist echtes Glück.

Das zeigt sich umso mehr, wenn man Eltern geworden ist und jeden Morgen ein bisschen weniger taufrisch aussieht, um im Laufe des Tages den Zustand eines müden Häufchen Elends zu erreichen. Dann stellt sich dieser Traummann mit mir gemeinsam in die Küche, um bei kiloweiser Produktion von gebrannten Mandeln mit einem Glas Rotwein und tollen Gesprächen einen schönen Auftakt ins Wochenende zu zelebrieren.

Genau diese Mandeln hat er dann am Samstag mit seinen drei Kindern zum Stand des Kindergartens auf dem Weihnachtsmarkt gebracht. Ohne mich. Denn ich hatte anderes zu tun, aber da brechen wir gerade die Chronologie des Wochenendes.

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Oh Tannenbaum! Oh Tannenbaum!

Hier hat sich der Alltag kurz vor dem Jahres-Finale etwas beruhigt. Der Krümel hat zwar Phase, aber die Zwillinge haben ihre geliebte Tagesmutter wieder und ich konnte entsprechend auch das ein oder andere noch erledigen in der Woche. Den Rest schaffe ich auch noch in den nächsten Tagen.

Nur ob es Weihnachtskarten dieses Jahr von uns geben wird, ist fraglich. 😦 Das finde ich selber sehr traurig, denn ich habe immer gerne diese analogen Weihnachtsgrüße verschickt und bekomme sie doch auch so gerne. ❤ Aber die Frage ist wirklich, ob man sichfür diese lieb gewonnene Geste stressen sollte. Müssen sie dieses Jahr eben ausfallen.

Krümel und die Wäscheberge

Schon vor dem Frühstück muss Wäsche sortiert werden. Es geht nicht anders. Weiterlesen…

Blumengrüße

Erst eins, dann zwei, dann drei!

Schon der dritte Advent! Und hier ist es noch nicht weit her mit den Weihnachtsvorbereitungen. Geschenke für die Kinder sind zwar weitestgehend vorhanden, das war es dann aber auch. Durch die weggefallene Betreuung der Zwillinge bin ich zu noch weniger als nichts gekommen. Macht aber nichts, der vorweihnachtlichen Stimmung tut das keinen Abbruch. Im Gegenteil.

Drei Kinder im Einkaufswagen

Nach unruhiger Nacht mit zahnendem Baby folgt ein ausgiebiges Frühstück und es zum gemeinsamen Einkauf. Die Anzahl der Kinder in den Einkaufswagen reduzieren die Menge der einkaufbaren Lebensmittel. Weiterlesen…

Die vergangene Woche hatte es in sich. Die Betreuung der Zwillinge brach weg und nacheinander fieberte erst die Prinzessin, dann der Sonnenschein und zum Finale haute es den Zwillingspapa um. Es wurde also viel Organisationstalent gefordert, um trotzdem noch den Alltag, Arztbesuche, PEKiP, Kinderturnen, Nikolausfeier und Babymassage hinzubekommen. Und während der ganzen Woche hatte ich gefühlt ununterbrochen ein bis drei Kinder auf meinem Arm.

Da hatte ich mir am Samstagmorgen meinen letzte Woche schon angedrohten Friseurtermin mehr als verdient, oder? Da der Traummann aber immer noch angeschlagen war, nahm ich wenigstens den Krümel mit, der zu meinem Glück die Prozedur verpennte.

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Dezember – Gedankenfetzen

Kerstin —  1. Dezember 2015 — 5 Kommentare

Es brennt. Und zwar nicht nur ein Lichtlein.

Hier brennt das Organisations-Chaos und gleichzeitig brennen in mir die Worte, die raus müssen.

Deswegen schreibe ich einfach, solange mein Krümelchen mich lässt und hau es raus. Egal, ob die Zeit zum Redigieren fehlt. Egal, ob es nicht hübsch formatiert ist, Egal, ob es vielleicht ein unstrukturierter Gedankensalat wird. Auf solchen Schnickschnack kann ich gerade keine Rücksicht nehmen.

Es ist Dezember. Es ist Advent.

Ich mag diese Zeit. Ich mag das Drumherum, ich mag Weihnachtsmärkte und schnulzige Musik, ich mag Kekse und Tannenduft, ich mag die Lichter und ich mag Besinnlichkeit. Um uns dreht sich die Zeit so schnell, die Ereignisse rasen an uns vorbei. Die Nachrichten aus aller Welt sind zu einem grauenhaften Begleitrauschen geworden und irgendwie schwankt man zwischen Schreckstarre und Abstumpfen.

Denn mir fehlt oft die Zeit mich zu besinnen. Schreckliche Ereignisse sacken zu lassen. Gedanken zu formulieren oder manchmal sogar Gedanken zu denken.

Mir fehlt die Zeit mich zu besinnen auf das Glück, dass ich hier habe. Der tiefen Dankbarkeit nachzuspüren, dass wir ein schönes zu Hause haben, drei gesunde Kinder. Dass ich mich nicht sorgen muss, was wir heute essen. Dass wir von allem genug haben und noch mehr. Dass wir keine Angst haben müssen vor morgen, keine Angst um unsere Gesundheit, keine Angst um unser Leben. Dass wir nicht fliehen müssen.

Das Blog trägt im Namen das Chaos und hier herrscht lautes, wildes Chaos. Jeden Tag.

Und jetzt ganz besonders. Wenn ich es tatsächlich mal schaffe hier zu bloggen, dann taucht ganz sicher in jedem Beitrag etwas von Müdigkeit, grauenhaften Nächten mit dem Baby oder der Lautstärke auf. Dann schreibe ich über meine launischen Mini-Pubertiere und erwähne irgendwas von „anstrengend“. Das ist tatsächlich so. Aber ich würde es nicht eintauschen wollen. Ich bin dankbar, dass ich dieses Leben leben darf.
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Advent. Advent, ein Lichtlein brennt!

Dieses Wochenende war ziemlich anstrengend und schlaflos, trotzdem haben wir am Ende noch gemeinsam die Kurve gekriegt. 😉

Samstagmorgen starten wir noch ganz entspannt und schluffig. Der Traummann hat gemeinsam mit unser Frühaufsteherin das Frühstück gezaubert und wir wollen nur ein wenig dekorieren am Vormittag. Weiterlesen…