Archive für Alleinerziehend

Die liebe Anette vom Blog Mutterseelesonnig hat dazu aufgerufen, unter dem Hashtag #48stundenalleinerziehend unseren Alltag zu schildern.

Auslöser hierfür war eine Einladung aus der Politik an Anette, für zwei Tage nach Berlin zu kommen. Anette ist alleinerziehende Mutter von zwei schulpflichtigen Kindern. So sehr sie sich über diese Einladung gefreut, so sehr stellt sie vor eine organisatorische Mammutaufgabe.

Da sie ihren Aufruf bis zum 9. Mai befristet hat, muss ich mich langsam sputen, wenn ich noch teilnehmen will.

Heute ist Sonntag, der 7. Mai. Es ist bereits nach 21 Uhr. Der Tatort läuft, ebenso wie die Waschmaschine und die Spülmaschine. Weiterlesen…

Bevor die liebe Kerstin und ich wieder für Verwirrung sorgen: Der Text ist von mir: Tanja, die Murmelmama!

Dann beginne ich das neue Jahr mal direkt mit einem Rant… mit meinem ersten Rant! Und WARUM?

In letzter Zeit habe ich im Netz wieder einige – nach meinem Dafürhalten – ziemlich verquere Dinge gelesen… z. B. ging es darum, dass Mütter zu viel Jammern bzw. ob man als Mama auch mal Jammern darf oder nicht oder ob es an mir liegt, dass mein Kind schreit oder nicht. Weiterlesen…

Die phantastische MamaOTR ruft zur Blogparade „MeTime“ … Die liebe Séverine ist in meinen Augen eine ultimative Powerfrau – aber auch Powerfrauen geht manchmal die Puste aus.

Ursächlich für ihren Aufruf zur Blogparade ist ihr „aktueller Zustand“. Ein Zustand der mir so wahnsinnig bekannt vorkommt. Über diesen Zustand habe ich im Prinzip schon öfter geschrieben, zuletzt im Rahmen der Blogparade #worklifefamily der lieben A-Lu.

Bereits vor einigen Monaten habe ich aus meinem Twitter-Profil „lacht gerne und möglichst viel“ entfernt. Nicht, dass ich nicht mehr gerne lache, aber es fällt schwer, wenn man sich meist fühlt, als hätte einen irgendwas Schweres überfahren.

Im Großen und Ganzen gelingt es mir, die allgemeinen Anforderungen an mich und mein Leben als Mutter und Arbeitnehmerin zur erfüllen, aber dennoch bleibt etwas ganz wichtiges dabei auf der Strecke > ICH!

Ab und an gelingt es mir #jbimd (jetzt bin ich mal dran) / #jfmm (just for me moments) Situationen/Momente zu nehmen und festzuhalten, wie z. B. mein Mittagsschlaf am Wochenende. Die Frage ist nur, sind das wirklich Luxusmomente für mich oder ist meine „Siesta“ eher die Befriedung eines Grundbedürfnisses, das unter der Woche zu kurz kommt? Bestandsaufnahme am vergangenen Freitag: Ich habe früher Feierabend und werde zu Hause erstmal „Siesta“ halten. Aber warum? Ich stehe montags bis freitags gegen 5 Uhr auf. Ich schaffe es selten vor 23 Uhr ins Bett. Wenn man den ganzen Tag unter Strom steht, ist das jetzt eh nicht so viel Schlaf. Weiterlesen…

Ich bin die, die (eigentlich) nie über die Kita schimpft. Ich bin die, deren Murmels (eigentlich) total gerne in die Kita gehen. Ich bin die, die immer ein großer Fan dieser Kita war.

Ich bin die, die seit dem ersten Elternabend im Elternbeirat ist. Ich bin die, die – trotz aller persönlichen und beruflichen Schwierigkeiten – den Streik der Erzieher immer unterstützt hat und auch weiter unterstützen wird.

Ich bin die, die erstmals wahnsinnig verärgert, traurig, wütend ist…

Jeder der Kinder hat, weiß, zu viele Veränderungen gleichzeitig sind für diese schwierig… Gestern begann mit dem Ende der Ferien das neue Kita-Jahr. Die Murmels sind seit gestern in ihrer neuen Gruppe. Sie gehören jetzt zu den Großen!

Der Gruppenwechsel war von langer Hand geplant und mit viel Zeit umgesetzt worden. Seit feststand, in welche Gruppe sie zukünftig gehen werden, sind sie schon immer regelmäßig zum spielen rüber gegangen, so dass es eigentlich schon fast ein fließender Übergang war. Ein System was ich grundsätzlich total prima finde. Dies erspart den Murmels und somit auch mir den harten Schnitt und eine neue Eingewöhnung.

Über einen Punkt bin ich mir allerdings bis gestern nicht im Klaren gewesen. Diese Punkt macht mich ärgerlich und traurig – sogar ein bisschen wütend. Weiterlesen…

Ich war immer der felsenfesten Überzeugung, ich kann alles und schaffe alles, wenn ich es nur genug will, wenn ich mich nur genug bemühe. Ich war so naiv…

Heute liegt vor meinen Füßen eine gescheiterte Ehe und die Frage, wie hätte ich das verhindern können? Vermutlich gar nicht, da mein Mann psychisch krank ist. Aber das ist eine andere Geschichte…

Heute oder eigentlich schon seit 2,5 Jahren (räumliche Trennung vom kranken Mann) bin ich alleinerziehend mit 3-jährigen Zwillingen. Nebenbei haben wir eine große Wohnung mit Garten, ein vermietetes Haus (Umzug wg. Kita-Plätzen), einen Kater und einen Fulltime-Job. Vereinbarkeit ist somit aktuell das alles überlagernde Thema.

Wie sieht für mich Vereinbarkeit aus?

Grundsätzlich läuft unser Leben – mal besser mal schlechter, aber es läuft! Theoretisch ist es mir nicht möglich, Vollzeit zu arbeiten. Die Murmels sind zwar in der Kita und dies auch 100 % der Öffnungszeiten und dennoch reicht es nicht. Je nach Verkehrslage habe ich einen Arbeitsweg von ca. 30 -45 Minuten (meist letzteres, da ich zu den absoluten Stoßzeiten fahre). Im Büro kann ich lediglich von ca. 8.00 bis 15.15 Uhr arbeiten. Die Mittagspause wird mir immer abgezogen, ob ich sie nutze oder nicht. Ich habe das große Glück, einen Arbeitgeber zu haben, für den „Vereinbarkeit“ mehr als nur ein Wort ist. Als Ergänzung zu meinem normalen Arbeitsvertrag, habe ich einen Telearbeitsvertrag, der es mir ermöglicht, im vereinbarten Rahmen von zu Hause zu arbeiten, um meine Stunden dennoch voll zu kriegen und um meine Arbeit zu schaffen. Mein Job ist anstrengend und anspruchsvoll und ich bin dankbar ihn zu haben. Weiterlesen…

Hallo Ihr Lieben,

lange Zeit war es hier ruhig um uns. Unser Leben ist an sich schon sehr stressig und aufreibend und wurde durch den Kitas-Streik leider auch nicht ruhiger im Gegenteil!

Nach drei Wochen sind wir auf gut deutsch „DURCH“. Wir sind müde und gereizt. Die Murmels sind nicht ausgelastet und das ständige Home-Office (zum Glück habe ich die Möglichkeit) wird meinen Schreibtisch-Bergen auch nicht gerecht. Zu dem darf ich noch seit einer Woche Urlaubsvertretung machen. Von den Vernachlässigungserscheinungen meines Haushaltes mag ich gar nicht erst reden.

Die Murmels besuchen seit gestern eine Notbetreuung, die über meinen Arbeitgeber organisiert und bereitgestellt wird! Wer selber vom Streik betroffen ist, kann vermutlich die Dankbarkeit erahnen, die ich im Moment für meinen Arbeitgeber hege! Worte vermögen nicht es auszudrücken! (Und auch nicht, dass ich mich dabei wie eine „Streikbrecherin“ fühle)

Seit gestern sitzen nun endlich (zu Beginn der 4. Streikwoche) die Tarifparteien wieder an einem Tisch. Ich habe kaum noch daran geglaubt!

Egal wie sehr uns der Streik gebeutelt hat, versteht diesen Beitrag nicht als Kritik an den Erziehern! Meine Solidarität gehört nach wie vor den Menschen, die in unseren Kinder- und Jugendeinrichtungen so eine wertvolle Arbeit leisten! Uneingeschränkt!

Im nachfolgenden möchte ich Euch meinen Brief an unseren Bürgermeister zeigen, den ich gestern versandt habe. In diesem Brief geht es nicht um juristische Korrektheit (auch wenn eine befreundete Juristin ihn gut fand – ohne Überprüfung der Rechtslage -). Dies ist einfach nur ein Brief einer müden und verärgerten Mutter! Weiterlesen…

Was bisher geschah… UND – so absurd es jetzt klingt – ein Weg, den ich auch ohne den Murmelpapa nicht geschafft hätte!

Aber bis wir soweit waren, war es ein steiniger Weg. Irgendwann haben wir es endlich geschafft zu telefonieren. Ich war bereits mit meiner Schwiegermutter im Gespräch, da wir beide sehr in Sorge waren.

Das ganze Verhalten, seine Reaktion, all das passte nicht zu ihm. Er liebt seine Kinder und er liebt auch mich. Wir haben auf den Tag genau 4 Monate vor dem unsäglichen Abend aus Liebe geheiratet!

Wir – also meine Schwiegermama und ich – waren uns schnell sicher, dass es psychische Ursachen geben könnte. Wir dachten an so was wie Nervenzusammenbruch oder Burnout.

Den meisten von Euch muss ich nicht erklären, wie aufreibend der Alltag mit einem schlafverweigernden Baby ist. Und wir hatten zwei davon! Auch wenn er von Anfang viel mit geholfen hat – er musste, da ich 10 Wochen eine offene Kaiserschnittnarbe hatte -, so hat ihm doch die Routine gefehlt, die ich mir über Monate aneignen konnte. Weiterlesen…