Tag: bloggen

Werbung auf Instagram

Instagram: Werbung, Werbung, Werbung!

Ich habe mir vor vielen Monaten einmal vorgenommen, auf diesem Blog keine Beiträge über das Bloggen oder über Social Media oder Netzpolitik oder was weiß ich zu schreiben, da es die Kernzielgruppe meines Blogs nicht interessiert/betrifft.

Ich wollte mir beizeiten an kleines, feines Zweitblog aufsetzen, auf dem ich sowas schreibe. Denn ja, da schreibe ich gerne drüber und diskutiere für mein Leben gerne Entwicklungen im Netz durch. Für diejenigen unter euch, denen das bisher nicht aufgefallen sein sollte (online) Kommunikation ist meine Passion und mein Beruf.

Leider existiert noch kein Zweitblog und ich muss trotzdem schreiben. Sorry.

Dieser Beitrag enthält Werbung für zum Beispiel VW oder #kommakaffee oder adidias oder anderes


Nur noch Werbung auf Instagram!

Wenn man als Blogger, Instagramer, YouTuber, Influencer von Firmen Geld bekommt, um für sie zu werben, dann muss man diese werbenden Beiträge kennzeichnen. Wissen wir alle schon lange, machen wir alle schon lange, es dient der Transparenz und niemand will Schleichwerbung machen. Alles fein.

In den letzten Wochen wurde es aber immer ungemütlicher und unklarer. Eine Bloggerin wurde wegen mangelnder Kennzeichnung auf Instagram abgemahnt. Es ging bei Vreni Frost um nicht als Werbung gekennzeichnete Markierungen von Firmen bei selbstgekaufter Kleidung. Sie ging gerichtlich gegen die Abmahnung vor und verlor.

Ab sofort markiert sie jeden ihrer Insta-Posts als WERBUNG. Aus Prinzip. Kann man als bockige Reaktion lesen, ist aber mehr als das.

Denn nach diesem Urteil ist jede Verlinkung oder Erwähnung einer Marke Werbung. Kann oder will man darauf nicht verzichten, muss man das Wörtchen „WERBUNG“ oder alternativ „Anzeige“ dazuschreiben. (Und zwar nicht irgendwo, sondern vorne weg bzw so dass man es sofort sieht.)

Eine andere betroffene Instagramerin – Vanessa Blumenthal – markiert aus ähnlichen Gründen nun prinzipiell nicht mehr. (In den Story-Highlights ansehen)

Was ist denn dann keine Werbung?

Ich frage mich dann allerdings auch, warum dann in Zeitungsartikeln eine Firma erwähnt werden darf oder ein Markenname – ohne es als Werbung zu kennzeichnen. Richtig: Weil es redaktionelle Berichterstattung ist. Wenn in der Rundfunknachrichten VW erwähnt wird (Diesel-Skandal-Oh-Yeah), dann ist das eine Markennennung, dann ist das Werbung?

Nein, es ist der redaktionelle Rahmen, der natürlich auch dazu da ist, Reichweite zu genieren, Hörer zu binden und Werbung zu verkaufen.

Was bedeutet Werbung dann noch?

Auf Instagram schreiben immer mehr Nutzer vor ihre Beiträge WERBUNG. Aus Angst vor Abmahnungen. Das Café, in dem frau ihren Kaffee trank und den Ort markierte: WERBUNG

Ist es ja auch rein theoretisch: Ein positiv werbender Beitrag für diese Lokalität.

Der Pool im Urlaubsresort von der Liege aus fotografiert mit Ortsmarkierung: WERBUNG

Die Kaffeetasse kunstvoll neben dem Apfel-Laptop fotografiert: WERBUNG

Die Kaffeetasse vom dänischen Hersteller, das Regal aus dem schwedischen Möbelhaus, kann man selber kaufen, wenn ich aber die Marke erkenne oder sogar markiere: WERBUNG

Unser Bollerwagen auf einigen Bildern mit deutlichem Schriftzug: WERBUNG

Aber was ist, wenn ich eine andere Bloggerin erwähne, weil sie mit mir auf dem Bild ist, weil ich sie bei einem Event traf, weil sie mich zu einem Text inspirierte?

WERBUNG – nach meinem Verständnis dieser Logik, denn ich zB habe mir chaoshoch2 als Marke schützen lassen. Ich bin eine Marke oder zumindest dieses Blog und seine zugehörigen Accounts. Ich bin freiberuflich tätig und damit eine Ein-Frau-Firma. Ich habe auf allen Kanälen Business-Accounts. Es ist unerheblich, ob ich damit direkt Geld verdiene oder verdienen möchte: Ich bin eine Marke, ein Unternehmen. Wer mich erwähnt oder verlinkt, der verweist werbend auf mich.

Oder seht ihr das anders?

Und was mache ich jetzt?

Ich gehe jetzt erstmal alle Beiträge auf Instagram durch und entferne Ortsmarkierungen und kennzeichne Beiträge mit befreundeten Bloggern als WERBUNG. Sicher ist sicher.


Anmerkung nach Kontrolle meines Feeds:
Wo fängt das an und wo hört das auf. Teilweise habe ich nicht Lokale oder Hotels markiert, sondern Museen und Zoos: Unternehmen!
Aber auch Städte betreiben Stadtmarketing und Regionen laden zu Pressereisen, was wenn ich Berlin oder Grömitz in meinen Beiträgen markiert habe?
Mir raucht der Kopf!


Denn rund um diese Möglichkeiten der Abmahnung hat sich mittlerweile  eine kleiner Geschäftszweig entwickelt, der gefühlt prächtig davon lebt, Fehler zu finden und abzumahnen. Ich habe gerade kein Geld und keine Energie übrig, mich mit sowas zu befassen. Zumal ich mir aktuell nicht einmal sicher bin, ob es dann zu meinen Gunsten ausgehen würde, nur weil ich mich immer um möglichst gute Transparenz bemüht habe.

Was ist denn mit meinem kleinen neuen Projekt? Ja, ich werbe für #kommakaffee, weil ich auf das neue Podcast-Projekt von mir und Juli hinweisen möchte, ich möchte es bekannt machen. Ich bin da auch stolz drauf.

Ich will damit kein Geld verdienen, aber es ist das gemeinsame Projekt zweiter Bloggerinnen, die obige Kriterien erfüllen (Marke/Firma) und man könnte damit Geld verdienen. Also WERBUNGANFANG seid gespannt auf den Kaffeeklatsch WERBUNGENDE.

Oder wie muss ich das nun handhaben?

Meine Meinung?

Ich finde es ganz essentiell, dass Werbung klar und deutlich gekennzeichnet wird. Leider rennt die Rechtssprechung und vor allem die Gesetzgebung den tatsächlichen Entwicklungen immer deutlich hinterher. Es fehlt der klare Rahmen.

Djure schreibt schon ganz richtig auf Facebook, dass klare Regeln geben muss und dass weiche Grenzen/Regelungen oftmals leider dann ausgenutzt werden.

„Ich folge zwar einerseits der Argumentation der Bloggerin, dass ein Post, der auf eine Marke vertaggt nicht unbedingt Werbung sein muss. Andererseits wäre die kennzeichnungsfreie Zulässigkeit der hier abgemahnten Beiträge ein Türöffner für das nächste Schlupfloch. Bspw. in dem Sinne, dass ein Post über ein beworbenes Sofa im Wohnzimmer einmalig bezahlt wird, das Sofa dann aber über Wochen und Monate teil der Einrichtung bleibt und regelmäßig vertaggt wird. Wer soll bitte schön prüfen und abgrenzen, was davon bezahlt und was nicht?
Und leider leider zeigt die Erfahrung, dass Schlupflöcher gnadenlos ausgenutzt werden. Von Influencern und von ihren Auftraggebern.“

Bedeutet zum Beispiel bei uns Mamabloggern, dass man eine Kindermodemarke bewirbt – korrekt gekennzeichnet in einem Insta-Beitrag, aber auch auf folgenden Beiträgen immer mal wieder die Kinder diese Klamotte tragen und bei der ein oder anderen Marke würde ich das sogar für so offensichtlich halten, dass man nicht einmal vertaggen müsste. Jeder sieht: Ah die Zwerge von der Kerstin tragen Adidas (Marke hier beliebig ausgesucht – wüsste nicht einmal, ob wir was entsprechendes in den Kleiderschränken der Kinder finden würden) oder was auch immer.

In dem Fall würde ich mich als PRler freuen, wenn ich es geschafft hätte, eine erfolgreiche Mamafluencerin so gut auszustatten, dass auf jedem zweiten Bild deutlich zu erkennen ist, von wem die Kinderklamotte stammt. Denn das wäre dann Werbung für mein Unternehmen.

Aufweichung des Begriffs

Wenn wir als Blogger, Influencer nun aber grundsätzlich jeden unserer Beiträge als Werbung kennzeichnen, was passiert dann mit dem Begriff WERBUNG? Wenn wir alle zu einer reinen Dauer-Werbesendung werden, dann verschwinden die bezahlten Kooperationen und die „echte“ Werbung im Sinne von „das Unternehmen hat zwei Instablogposts, drei Story-Erwähnungen und einen Blogpost gebucht“ unter dieser Kennzeichnung. Was ist das Wort WERBUNG dann noch wert?

Klar kann ich (und mache ich) immer noch im Anschluss an dieses Wort oder unter dem Posting genauer beschreiben, warum ich es als Werbung kennzeichne. Kann erklären, dass dies unbezahlte Werbung ist, weil ich meinen traumhaften Rock selbst gekauft habe, weil mir einfach meine (bloggende) Freundin (mit Web-Shop) das Armband geschenkt hat, weil mich in diesem Fall tatsächlich das Unternehmen für das, was ich mache, bezahlt hat.

Aber ist es dann auf den ersten Blick ersichtlich? 

Transparenz ist wichtig, aber sie kann nicht nur mit irre langen Erklärungen hergestellt werden. Eigentlich sollte sie auf den ersten Blick klar erkennbar sein.

Ich komme bei diesem Thema zu keinem klaren Schluss, außer dass dringend weiter gedacht werden muss. Dass es klare Regeln braucht und vor allem anwendbare Regeln.

Eure Kerstin


Einer der besten Texte zum Thema ist von Moritz Meyer.

Ansonsten für alle Interessierten der Hinweis, dass BLOGST mit Dr. Thomas Schwenke auf Instagram am 25.06. um 21 Uhr live geht.

Mama mit Augenringen und Laptop

Geschichten aus dem Hintergrund des Chaos #DSGVO

Liebe Leserinnen und liebe drei Leser,
lieber verirrter Internetnutzer, der du einem Link auf einer Suchmaschine gefolgt bist, um dich zu einem total hilfreichen Text über irgendwas zu bringen, auch du bist gemeint,

dies hier ist ja ein Blog. Also irgendwie Text und ein bisschen Bild, das die Kerstin meist im Alleingang meint ins Netz schreiben zu müssen. Seit ziemlich genau vier Jahren.

Diese Schreiberei ins Internet ist mein Hobby, eine Passion und tatsächlich sogar auch mein Beruf. Nur nicht hier. Auf dieser Seite. Hier schreibe ich nur für mich, meine Freude am Schreiben und für dich.

Jetzt haben wir heute DSGVO-Tag und alle so YEAH! In den letzten Wochen dürfte jeder Zahnarzthelfer, jede Shopbetreiberin, jeder Friseur und jede Vereinsvorstandsvorsitzende davon etwas mitbekommen haben. Dieses Ding mit den Daten betrifft uns ja alle. Ich verheddere mich auch gleich in Randgeschichten, deswegen kurz zu meinem eigentlichen Anliegen (kurz und Kerstin???):

DSGVO und das Chaos

Ich habe mir in den letzten Wochen schwer Mühe gegeben, die Verordnung zu verstehen. Habe gesucht und gelesen wie eine Besessene. Habe unfassbar viele Checklisten und Meinungen zu Detailfragen durchgeackert und bin dabei ungefähr so ziemlich gar nicht schlauer geworden.

Ich habe am Blog rumgebastelt, um alle diese Punkte, bei denen gar nicht klar ist, ob sie wirklich relevante Punkte sind, zu erfüllen. Kam deswegen kaum zum eigentlichen Schreiben. Aber ich will dir gerne erzählen, wie das mit deinen Daten und diesem Blog nach meinem Wissensstand nun aussieht:

Datenschutz-Gedöns

Fängt ja an mit der Datenschutzerklärung. Die hatte ich schon. Musste nun eine neue her, hab ich mit dem Datenschutzgenerator von Dr. Schwenke gemacht. Dafür herzlichstes Danke, denn so kleine Blogger dürfen dieses Tool kostenlos nutzen und dahinter steckt ganz, ganz sicher eine irre Arbeit. Trotzdem kommt am Ende ein ellenlanges Ungetüm in einer für mein Blog sehr untypischen Sprache raus, das ich selbst kaum lesen kann/mag. Aber ja, habe ich. Boah ist das Ding lang… wer liest das?

Diese Seite setzt Cookies. Das ist quasi Internet-Standard. Ich habe ein hoffentlich gut funktionierendes Plugin gesetzt, dass dir ermöglichen sollte, dieses weitestgehend nach eigenem Ermessen zu begrenzen. Am Ende braucht es aber mindestens nen Cookie, das sagt „hier keine Cookies setzen, bitte“. (Borlabs Cookie)

Statistiken, WordPress & Plugins

Ich erfasse Statistiken auf dieser Seite. Also eigentlich nicht ich, sondern Google Analytics. Dabei sollte die IP-Adresse allerdings anonymisiert werden und du hast auch die Möglichkeit, dich auszutragen.

* Klicke bitte auf diesen Button, um Google Analytics zu deaktivieren.
Opt-out

Du hast dich erfolgreich ausgetragen von Google Analytics.

Meine Formulierung ist defensiv, denn ich kann nur behaupten, dass ich versucht habe, das alles korrekt einzubinden und davon ausgehe, dass es passt. Ich kann es aber nicht garantieren.

Das einfache, weil quasi von WordPress mitgelieferte Statistiktool Jetpack habe ich im Zuge der Vorbereitungen rausgeworfen. Und ich trauere ihm ein wenig nach, denn für meine Bedürfnisse reichte es aus. Da lies sich aber nicht wirklich zB das mit dem Austragen und um Erlaubnis bitten reinbasteln.

Warum erhebe ich Statistiken? Nun ich schreibe, um gelesen zu werden. Alle paar Wochen sehe ich mir dann auch durchaus mal an, was denn so gelesen wird. Für mich ist das (stummes) Feedback, welche meiner Texte interessant oder unterhaltsam sind und welche eher weniger. Manchmal beantworte ich sogar konkrete Suchanfragen.

Ich nutze diverse Plugins, um einige Funktionen der Seite hinzuzufügen oder manches einfacher bearbeiten zu können. Es sind gut ein Duzend. Gut möglich, dass das ein oder andere im Hintergrund dann doch irgendwelche Daten sendet. Bewusst habe ich aber keine Datenmonster installiert.

Google Fonts & Gedöns

Das meine Startseite aktuell etwas merkwürdig aussieht, liegt zum einen daran, dass nach dem Wegfall von Jetpack auch einige nette Widgets  fehlen (ich vermisse zB schmerzhaft die Anzeige der aktuell gern gelesenen Texte). Zum anderen aber auch, weil ich die Google Fonts rausgeworfen habe mit Hilfe eines Plugins. (Remove Google Fonts References) Diese Schriften stellt Google netterweise zur Verfügung und ich habe sie genutzt. Natürlich stellt Google sie deswegen nett zur Verfügung, weil via deren Verwendung ebenfalls Daten gesammelt werden können. Also raus damit.

Man kann das ganze dann lokal einfügen und ich habe das sogar gemacht, dabei mächtig geflucht und wertvolle Lebenszeit verschwendet, aber am Ende sieht das Ergebnis noch ziemlich merkwürdig aus. Ich muss da nochmal ran, wenn ich die Zeit finde. Also wahrscheinlich nie.

Kommentare & Kommunikation

Wenn du meine Blogposts kommentierst, dann musst du Daten in die Felder eintragen. Name und E-Mail-Adresse und zusätzlich wird noch die IP gespeichert. Darauf weise ich nun nochmals hin, auch direkt im Kommentarfeld. (Plugin: WP GDPR Compliance) Du kannst also ganz aufgeklärt, kommentieren oder es auch sein lassen. Was ich schade fände. Aber hey, dann kommentiere eben als PeppaPig und es sollte auch gut sein. Gravatar habe ich deaktiviert (das hätte ein nettes Bildchen neben dem Kommentar angezeigt, wenn du dort registriert bist, aber eben auch die Daten mit Gravatar abgeglichen). Die IP-Adresse wird nach 60 Tagen gelöscht. Das erledigt ebenfalls ein Plugin. (Plugin: Remove Comment IPs)

Wenn du mir aber nun eine E-Mail schreibst, dann habe ich auch deine E-Mail-Adresse. Ich habe damit nichts sonderlich vor, außer deine Mail zu beantworten, aber ich sage das nochmal: Achtung, schreibe nur Mails an mich, wenn du willst, dass ich deine Mail-Adresse kenne. Wenn es hier Verlosungen gibt, frage ich sogar nach den Gewinner nach seiner Post-Adresse, um einen Gewinn zuzusenden. Manchmal gebe ich die sogar weiter, wenn nämlich der Verlag selber die verschickt (sind ja in der Regel Bücher). Darauf versuche ich schon immer sauber hinzuweisen. Aber hier halt nochmal. Danach interessiert mich deine Adresse nicht mehr und wenn du magst, lösche ich dann auch gerne die entsprechende Mail in meinem Postfach. Aber dazu müsstest du mir eine Mail schreiben, denn Rauchzeichen kann ich manchmal von Chemtrails nicht unterscheiden und missverstehe sie möglicherweise. Meine Handynummer wirst du wahrscheinlich nicht haben, die gebe ich nämlich ungern raus.

selbstverständlich freue ich mich, wenn ihr meinen Beitrag auf PINTEREST teilt

Social Media

Jeder weiß ja, dass Facebook und Co die ganz bösen Datenfischer sind im Netz. Aber das fängt schon damit an, wenn du bei denen ein Profil hast. Darauf habe ich nun keinen direkten Einfluss. Aber natürlich sammelt Facebook auch Daten darüber, ob du mit meiner Facebook-Seite interagierst, Instagram zeigt mir Statistiken, ob jemand mein Bilder mag, Twitter weiß sowas auch ganz genau und bei Pinterest sieht es nicht anders aus. Interagierst du dort mit meinen Profilen, dann registrieren die Netzwerke das und auch ich bekomme irgendeine Statistik zu sehen, wenn ich sie mir aufrufe. Das könnte ich nur verhindern, wenn ich da keine Profile hätte, will ich aber.

Nun arbeite ich auch in meinen Texten immer mal wieder mit eingebetteten Inhalten dieser Seiten. Da gibt es dann einen Tweet, auf den ich mit einem Blogpost reagiert habe oder Insta-Bilder, die ich in einen Text einfüge. Ich habe das (leider) sehr viel gemacht in der Vergangenheit, weil es mir als einfacher und unkomplizierter Weg der plattformübergreifenden Kommunikation erschien. So kann man direkt auf den eigebundenen Tweet reagieren oder die Debatte weiterverfolgen. Technisch sind diese eingebetteten Tweets und Co aber kleine Stückchen Twitter und Co auf meiner Seite. Also kann darüber das entsprechende Netzwerk Daten erfassen. So richtig habe ich noch keine praktikable Lösung gefunden, das bei allen alten Beiträgen einfach zu verhindern, außer komplett die Links kaputt zu machen oder alles einzeln zu bearbeiten. Darüber habe ich lange nachgedacht und auch darüber, die ungefähr 300 betroffenen Beiträge zu löschen, weil es mir unmöglich erschien, alle händisch zu bearbeiten. Ich suche weiter nach einer eleganten technischen Lösung, lasse es jetzt aber erstmal so und sage dir:

Achtung, auf meiner Seite sind Inhalte von sozialen Netzwerken eingebunden und wenn du diese aufrufst, könnten diese Netzwerke Daten erfassen. Umso mehr, wenn du dort einen Account hast und angemeldet bist. Wenn du das nicht willst, dann meide diese Seite.

Was lernen wir aus der DSGVO?

Fein, wir haben uns alle einmal genau Gedanken darüber gemacht, an welchen Stellen wir Daten sammeln/erheben und ob wir das wirklich müssen/wollen. Ich fürchte nur, dass es eher die gemacht haben, die da sowieso schon nicht sorglos mit umgegangen sind. Es ist auch wirklich kein Nachteil, dass nun Seiten generell vernünftig verschlüsselt sein sollten und so weiter. ABER!

Aber boah hömma war das viel Arbeit und vor allem viel Verwirrung! Man findet unfassbar viele Informationen dazu im Netz aber gefühlt keine echten konkreten sicheren Sachen. Weil wegen: muss man noch warten, wie das später ausgelegt wird.

Dann kommen da die Hobby-Blogger mit ihrem Halbwissen und versuchen es umzusetzen. „Bloggen kann jeder, einfach irgendwo nen Profil machen, Blog aufsetzen und los.“ Nö. Ich habe von zuvielen gehört, denen die ganze Sache nun zu heikel oder aufwendig wurde, die aus Angst etwas falsch zu machen und Abmahnungen zu riskieren, lieber aufgegeben haben. Die letzten Tage hat das Netz schwer Verluste hinnehmen müssen, Vielfalt ging verloren. Manche veröffentlichen nun nur noch ausschließlich auf Facebook oder Instagram. Weil da ja überhaupt ganz zurückhaltend mit Daten umgegangen wird. Ja neee… aber die eigene Plattform ist halt zu riskant. Das ist verdammt nochmal schade!!!

Man hilft sich

Eine schöne Lehre aus den letzten Wochen ist aber die Gemeinschaft. Mag es theoretisch da draußen diejenigen geben, die nur darauf warten, Opfer zu Abmahnen zu finden, es gibt auch ganz viele hilfsbereite Leute. Das Netz hilft sich.

Die einen schreiben Blogposts über ihre Versuche, alles sauber umzusetzen. Die anderen reagieren auf meine verzweifelten Tweets.

* Klicke bitte auf diesen Button, um den Inhalt von Twitter zu laden.
Inhalt laden

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In meinen Postfach landen konkrete Hinweise und Hilfsangebote, Steffen interviewe ich dann gleich telefonisch, auf Instagram supportet mich @lesulu quasi live in den Stories, als ich dort vor mich hin heule und fluche, weil ich mir nicht sicher bin, welche Code-Zeile ich nun aus dem Header meines Child-Themes umbedingt rauswerfen müsste, damit Pinterest nicht ständig hier nach Daten guckt.

Mein Freund verbringt einen ganzen Samstag damit, immer wortkarger und brummeliger, die total einfach umzusetzende Verschlüsselung dieser Seite wirklich sauber hinzubekommen und am Ende wehren sich immer noch drei Bildchen auf zwei Unterseiten gegen seine Bemühungen. (Ich hoffe übrigens, dass ich das nun sauber alleine hinbekommen habe.) Zu Juli habe ich teilweise eine WhatsAppSprachnachrichtenStandleitung (DATENKRAKE!!!), ob wir nun auch wirklich nix vergessen haben. Und Hannah schickt mir ausführliche Anleitungen.

Nein, das ist kein Gegeneinander. Wir wollen das hier alle vernünftig machen und helfen uns gegenseitig so gut wir können. Danke euch allen <3

Und nun liebe Leserinnen, liebe Leser und Verirrte,

Willkommen im Chaos. Fühlt euch wohl, ich versuche euch zu unterhalten und hier ein kleines bisschen netten Lesestoff zu hinterlassen, haltet eure Daten zusammen, ich will sie gar nicht haben. Habe schon genug eigene.

Eure Kerstin

Kaffeepause bei der Wubttika

WUBTTIKA | Was Blogger so machen, wenn sie unter sich sind.

Ok, das ist jetzt nun ein Beitrag, der vielleicht nicht für die breite Masse der Leserinnen (Ja, es lesen auch Männer mit. Fühlt euch mit angesprochen und herzlich gegrüßt.) interessant ist, aber eben für einige wenige. Dann schreibe ich heute eben nur für einige wenige. Auch mal fein.

Versorgung bei der Wubttika / Elternbloggerkonferenz
Foto von Tanja (Murmelmama)

#WUBTTIKA 2017 | Ein Treffen für Blogger & Twitterer in Wuppertal

Hin und wieder gehe ich gerne zu solchen Blogger-Treffen-Workshops-Konferenzen. Warum?

Die sind oft sehr unterhaltsam und ich lasse mich gerne unterhalten. Theoretisch kann man da auch was lernen; vor allem trifft man dort aber all die Nasen, die man sonst nur virtuell kennt. Ich wohne ja leider nicht in Berlin oder Hamburg und gehe zudem extrem selten zu den schicken Blogger-Events, zu denen Unternehmen ihre Influencer gerne einladen. Also nutze ich diese Chance.

Die Wubttika ist dabei eine besondere Perle. Klein, fein und für mich ja quasi nebenan. Ich war schon letztes Jahr dabei.

Organisatorinnen der Wubttika / Elternbloggerkonferenz
Die Organisatorinnen (ohne JuSu dafür mit Petra) | Foto von Tanja

Organisation

Organistiert wird die Wubttika von den vier bezaubernden Damen JuSu aka Mama Schulze, Miriam aka Frau Chamailion, Susanne aka Frau NullPunktZwo und Janina aka die Perlenmama. Danke euch herzlich dafür, denn so ein Event ist ziemlich organisatorisch Aufwand und ihr habt etwas wirklich wundervolles geschaffen!

Workshop bei der Wubttika / Elternbloggerkonferenz
Foto von Tanja (Murmelmama)

Workshops

Das Treffen in Wuppertal ist vor allem deswegen so besonders, weil sich dort nur eine recht kleine Gruppe trifft und man ehrlich die Chance hat, mit fast allen ins Gespräch zu kommen. Es ist gemütlich und vor allem auf den Austausch ausgelegt. Es geht hier weniger um die genialen Workshops, damit die Mutti ihre Blogskills optimieren kann. Trotzdem gab es auch dieses Mal am Vormittag zwei wirklich spannende Workshops.

Rüdiger Frankenberger und Bloggerin Dörthe Meyer  sprachen über die Social Media Trends. Was unterm Strich unterhaltsam aber nicht unbedingt (für mich) revolutionär war. Am Ende dann auch sehr Pinterest-lastig, was nicht unbedingt mein spezielles Thema ist. Aber nett war es auf jeden Fall.


Solltet ihr euch aber für Tailwind (im Vortrag so nett erwähnt) interessieren, hinterlasse ich euch mal meinen Einladungslink oder wie man das nett schimpfen mag. Der hat einfach die Funktion, dass der werbende (ich) und der geworbene (du) im Fall der Fälle einen kostenlosen Monat bekäme, wenn er denn nach der Testphase Tailwind nutzen mag.

Workshop Versorgung während der Wubttika / Elternbloggerkonferenz
Foto von Susanne (NullZwo)

Der anschließende Vortrag aka Workshop mit Flo von nextpr über Videos und das bewegte Bild war allerdings extrem amüsant und für mich auch echt informativ. Ich fürchte, wir haben alle sehr engagiert teilgenommen und mitunter möglicherweise den Ablauf etwas umgestaltet. Aber ich habe auf einmal richtig Lust auf Videos. Keine Ahnung, was ich filmen möchte und worum es gehen soll, aber ich brauche unbedingt dieses DJI Osmo Mobile!!! (falls mir jemand ein tolles Geschenk machen möchte*) und ein Mikrofon. Dann lege ich los!

*Bitte nein! Nehmt mich nicht ernst und tut das nicht!!!

Verpflegung

Gut, dass danach Mittagspause war. Ich musste erstmal wieder zu mir finden und es gab echt sehr leckeres Essen von WorkEat Wuppertal und noch viel wichtiger: ganz leckeren Kaffee vom Coffee-Bike Wuppertal.  Übrigens war das auch die Attraktion für die Kinder, die den halben Tag auf diesem Fahrrad rumgeklettert sind (und klettern durften!), wenn sie nicht gerade in der Kinderbetreuung wild bastelten. Die Kinderbetreuung war übrigens laut der Murmelzwillinge super, die waren nämlich mit und fanden es großartig.

Ich auch, denn ich habe schon echt gruselige Veranstaltungen über Stunden OHNE KAFFEE und mit veganem, zuckerfreiem, fotogenen aber total ungenießbarem Fingerfood in Zwergengröße mitmachen dürfen.

Kaffeepause bei der Wubttika
Foto von Susanne (NullZwo)

Quatschen und Töttern

Der Nachmittag stand ganz unter dem Zeichen des miteinander bei Kaffee und Kuchen quatschen. Ach das ist so wunderbar entspannt!

Tanja war mit und ich habe endlich wieder Juli getroffen, die fast nebenan wohnt, einen sehr witziges Blog schreibt und nebenbei noch Zwillingsmama ist. Zwillinge und Humor hat übrigens auch Pluripara.

Jessi war da und die höchst unterhaltsame Frieda,  ich habe mich ein wenig in die Münstermama (und ihr Kleid) verliebt, mit Inkanina gequatscht, zu wenig mit Melanie gesprochen, endlich mal die ÖkoHippieRabenmutter live getroffen, wahnsinnig viel Schokolade genascht und vergessen Fotos zu machen. Stellt euch vor, dieses Treffen war so lustig, dass ich am Ende kaum Fotos hatte. Ich durfte mir netterweise welche von Tanja und Susanne ausborgen. 😉 (DANKE!)

Wubbtika / Elternbloggerkonferenz
eines der wenigen Bilder von mir zeigt bezeichnenderweise Jessis Kamera

Aber eine Seifenblasenkanone! Und lachende Kinder. Und viel Kaffee. Und tolle Gespräche. Und ganz viele nette Menschen, die ich vergessen habe, zu erwähnen.

Am Ende habe ich mir nun dann doch noch ein Ticket für die westfam gesichert, damit ich diese Menschen (und andere, die ich viel zu lange nicht mehr gesehen habe) möglichst bald wiedersehe!

Sponsoren

Goodiebag der Wubttika / Elternbloggerkonferenz
auf dem Bild hat sich Tanja versteckt 😉 | Foto von Susanne (NullZwo)

Ohne Sponsoren würde so eine Veranstaltung (vor allem zu diesem PREIS!) nicht funktionieren. Anders als bei vielen Veranstaltungen dieser Art, halten sich die Sponsoren hier aber sehr fein zurück und unterstützen „nur“, ohne wirklich selber vor Ort zu sein.

Und deswegen geht hier ein ganz dickes Danke an:

Toy, scoyo, MIFUS.de, Engel&Bengel, me&i, lillydoo
Pilot, Mama Ocllo, Wuppertal Marketing, Fiete von Ahoiii, tausenkind, Freche Freunde, Amigo, Social Hub mag, littlehipstar, Voelkel und isle of dogs!

Mini-Verlosung aus der Goodiebag

So. Ihr sollt aber auch etwas von der #WUBTTIKA haben und deswegen schaut doch einfach mal die nächsten Tage auf Facebook oder Instagram vorbei, da werde ich nämlich einen Teil der Goodiebag verloren.


Eltern- und Familienblogger- Konferenzen

Zum Abschluss nochmal für alle eine kleine Übersicht über die mir bekannten einschlägigen Treffen für die ganzen bloggenden Mamas und Papas. Vielleicht sieht man sich ja bei dem ein oder anderen Termin!

  • Blogfamilia: Die Mutter aller Muttiblogger-Konferenzen (Mai in Berlin)
  • denkst: spannende Workshops & Vorträge im Süden der Republik (April/Mai in Nürnberg)
  • WUBTTIKA: das kleine charmante Treffen zum Netzwerken (Spetember in Wuppertal)
  • westfam: eine weitere Familienblogger-Konferenz im Westen am 23.09.2017 in Münster
  • FamilyCon: Die Konferenz im Rhein-Main-Gebiet  am 14.10.2017 in Mannheim
  • Swiss Blog Family: Die Schweizer Elternblogger-Szene trifft sich am 11.11.2017 in Basel
  • K3 – Kinder, Karriere, Kooperationen: Die österreichische Familienbloggerkonferenz  am 25.11.2017 in Salzburg

Ich würde übrigens wahnsinnig gerne zu ungefähr jedem dieser Treffen gehen, aber mir mangelt es da ein wenig an Zeit und Geld. 😉

Habe ich welche vergessen?

Eure Kerstin

Über Stilfragen und Umzüge, Katzen und Hunde #LiebsterAward…

Ich wurde wieder nominiert… normalerweise würde ich dankend ablehnen, da ich ja kürzlich erst die Fragen der lieben Mo beantwortet habe. ABER: diesmal hat mich Beatrice nominiert. Beatrice habe ich erst kürzlich auf der #Blogfamilia – einem wundervollen Elternblogger-Klassentreffen – kennengelernt. Beatrice ist so ein herzliches und wundervolles Wesen – ich war sofort begeistert von ihr. Also befinden wir uns quasi noch in der Kennenlern-Phase. Read more

Frage-Antwort-Spiel in der 2KindChaos Mo und Murmelmama Edition

Die liebe Mo vom Blog 2Kindchaos hatte mich bereits im Februar für den Liebsten Award nominiert.

Liebe Mo,
es tut mir leid. Ich hatte es in der Hektik der letzten Wochen und Monate echt verpeilt.

Mo hat mir und einigen (vielen) anderen 11 Fragen gestellt. Die soll ich nun beantworten und 11 eigene Frage formulieren und bis zu 11 Blogger für die Beantwortung nominieren… alle Klarheiten beseitigt?

Die Fragen von Mo beantworte ich sehr sehr gerne. Sie hat ganz tolle und, wie ich finde, sehr persönliche Fragen gestellt. Allerdings werde ich keine neuen Fragen verteilen. Warum? Ich habe da gerade nicht den Kopf zu. Mir fällt nicht ein, was ich wen fragen könnte… so einfach. In meinem Kopf herrscht einfach im Moment zu viel Chaos. Aber da der Liebste Award ja eine Schneeballschlacht ist, wird er an mir sicherlich nicht scheitern. Read more

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