Archive für Familienleben

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Das Geständnis vorweg: Ich bin selbst extrem medienaffin. Ich nutze die analogen und digitalen Medien sehr intensiv und auch sehr oft. Manchmal vielleicht sogar zu oft.

Unsere Kinder wachsen in einem Zeitalter auf, das ihnen eine hohe Medienkompetenz abverlangt. Medien sind allgegenwärtig und Teil unseres Alltags. Auch hier in unserer Familie. Ich bin damit aufgewachsen, dass meine Eltern morgens die Tageszeitung durchgeblättert und am Wochenende sogar ausführlich gelesen haben. Abends lief die Tagesschau.

Wir haben keine Tageszeitung mehr abonniert und ich komme morgens früh auch nur zu einem ganz kurzen Blick auf das Handy, ob eine ganz wichtige private Nachricht eingegangen ist. Alles andere lassen unsere morgendlichen Szenarien nicht zu. 😉 Weiterlesen…

Manchmal muss ich stehen bleiben und mir selber bewusst machen:

Hey! Dir geht es gut! Uns allen geht es gut!

Es ist stressig, ja. Du bist übermüdet, aber total! Ja, an der Tapete kleben Erdbeerreste (wie kommen die dahin?) und von der Unterseite des Tisches wirst du diese Spachtelmasse aus angetrocknetem Frühstücksbrei (noch so ein Mysterium des Haushalts mit Kindern) vermutlich nie wieder abgekommen.

Die Wäscheberge wachsen dir über den Kopf und der Morgen beginnt unausgeschlafen mit faszinierend ausgeschlafenen und mitteilungsbedürftigen Kindern, die keine sauberen Socken/Unterhosen/Hosen/Pullis (Liste bitte unendlich erweitern) mehr finden zum Anziehen. Alle schreien durcheinander und das Kleinstkind wirft deine neue Sonnenbrille durch das Treppengitter in die Abgründe (wie kam es daran? wo ist es hochgeklettert?). Die Rotznase des Kleinen läuft grünlich schillernd, kein Taschentuch zu finden. Weiterlesen…

Das ist so eine Sache mit diesen bebilderten Wochenenden (und mir). Anscheinend mögt ihr die. 😉 Zumindest werden sie immer gerne gelesen, ob ich sie nun verlinke oder nicht.

Ich mag sie auch. Zum einen klicken ich mich da gerne bei anderen durch und zum anderen immer mal wieder nostalgisch durch unsere alten. Aber (es musste ja ein Aber geben bei den einleitenden Worten) ich scheitere sehr häufig an der Umsetzung.

Heute versuche ich es mal wieder und beleuchte mal die ein oder andere Hürde, die so ein WIB (= Diminutiv eines Wochenende in Bildern)bei mir wuppen muss auf dem Weg aufs Blog. Weiterlesen…

Geschwister sind etwas wunderbares. Mit Geschwistern im gleichen Alter kann man ganz toll spielen und es gibt noch ungefähr zweihundert andere Gründe, warum wir verdammt glücklich sind, drei so bezaubernde Kinder zu haben.

Aber man muss ganz ehrlich sagen, dass so ein enger Altersabstand seine ganz besonderen Herausforderungen mit sich bringt. Es stört mich nicht, dass ich morgens fast immer drei Kinder waschen und anziehen muss.  Ich schmiere Brote für drei. Ich ziehe drei Kindern die Schuhe an, wenn wir das Haus verlassen.

Es ist einfach nur semi effektiv, wenn ich Sonnenschein und Prinzessin schonmal in den Flur schicke, um sich fertig zu machen. Hätte ich drei Kinder im fiktiven Alter von 12 Jahren, 8 Jahren und einem Jahr, dann könnte ich davon ausgehen, dass der Achtjährige das eventuell alleine hinbekommt und der Zwölfjährige nach Laune im krassen Fall sogar seinem jüngsten Geschwisterchen in die Jacke hülfe. Eine wahnwitzige Vorstellung. Weiterlesen…

Danke.

Kerstin —  23. März 2017 — 3 Kommentare

Dieser Winter hat einige Erfahrungen mit sich gebracht, auf die ich gerne verzichtet hätte. Aber wenn man es positiv sehen will, dann hat er mir/uns auch gezeigt, wie stark wir sind. Nicht, dass ich das unbedingt für nötig erachtet hätte, uns derartig auf die Probe zu stellen.

Er brachte aber auch noch die wundervolle Erfahrung mit sich, dass wir umgeben sind von tollen Freunden und vielen, vielen Menschen, die an uns denken. Nachbarn reichten Weihnachten kleine, süße Teller und Geschenke rein als bei uns das Chaos ausbrach. Freundinnen standen mit einem riesigen Fress- und Genesungskorb vor der Tür als die Seuche bei uns kein Ende finden wollte.

Wir hatten Hilfe. Unter unseren Freunden und Verwandten gibt es viele tatkräftige Menschen, die die Ansteckung nicht fürchteten. Oder vielleicht doch, aber unsere Not höher einschätzten. Da war der Patenonkel, der Weihnachten mit seiner Familie sausen ließ, um mit dem Sonnenschein den Tag zu verbringen, während der Rest der Familie krank war.  Da war die Patentante, die mir eine furchtbare Nacht lang Unterstützung war. Da war der andere Patenonkel, der nachts bei uns schlief, damit ich mit meiner Lungenentzündung nicht allein die kranken Kids versorgen musste. Weiterlesen…

Der lange Winter scheint besiegt. Er wird noch lange nachwirken und es dauert, bis das vitale Leben und die Leichtigkeit zurückkehrt, aber er ist bereits verlockend optimistisch.

Unseren ersten Sonntag im Frühling habe ich heute in 12 Bildern festgehalten. Ist ja schließlich der 12. des Monats und da hat sowas Tradition. 😉

12 Bilder und 12 Tweets

War es offiziell Vollmond? Ich weiß es nicht. Aber nach einer bescheidenen Nacht bewundere ich ab 5 Uhr mit Krümel „Da! Da! Mama! Da!“ aka den Mond am Nachthimmel.

Nach 6 Uhr ist es zwar deutlicher heller im Wohnzimmer, ich bin aber immer noch nicht motiviert. Der Krümel räumt derweil fröhlich Schränke aus. Weiterlesen…

Die liebe Andrea vom Blog Runzelfüßchen hat einen Beitrag über das „Motzen“ geschrieben…

Zum einen darüber, dass sie in einer sehr anstrengenden krankheitsgeplagten Phase ihr Runzelfüßchen angemotzt hat, aber auch darüber, dass sie das Gefühl hat, alle anderen Mütter seien immer so perfekt und motzen ihre Kinder nie an.

Liebe Andrea, lass Dir sagen, ich glaube, ich motze schon viel früher UND Du bist nicht alleine! Fühl Dich von Herzen umarmt! ❤ Weiterlesen…