Archive für Haushalt

Du hast es einfach! Du kannst ja von zu Hause arbeiten!

Und alle so YEAH!

Mutti macht auf Home Office. Das ist total praktisch, wenn man Kinder hat. Quasi traumhaft. Man spart sich die Arbeitswege, es bleibt mehr Zeit für die Familie. Man ist im Notfall zu Hause, wenn das Kind einen braucht. Man ist immer erreichbar und nie weit weg. Man kann in Joggingbuchse arbeiten und hat die Kaffeemaschine gleich nebenan.

Möglicherweise ist das aber nicht immer ganz so einseitig wundervoll. Ich habe da so meine Erfahrungen machen dürfen…

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Dieses Wochenende gab es bei uns einige lästige Pflichten für mich abzuarbeiten. Außerdem hatten wir netten Besuch, waren im Zoo und kämpfen weiterhin gegen die Folgen der Rotznasen. Sonnenschein ist zwar bei reinem Schnupfen geblieben und beim Krümel bessert sich die Lage auch täglich, aber die Prinzessin kämpft unverändert mich einer heftigen Bronchitis. Da war Frischluftprogramm quasi als Therapie angesagt. 😉

Akten

Aber erst einmal hin ich den kompletten Samstagvormittag im Büro fest. Ablage, Buchführung und eine überfällige Steuererklärung. *hüstel*

Hose zu nähen (2)

Ich schielte ein wenig sehnsüchtig auf die angefangene Kindergartenhose auf meinem Nähtisch. Mehr als den Zuschnitt und eine Tasche vor einigen Tagen hatte ich noch nicht geschafft. Die wäre ja fix fertig, wenn… Weiterlesen…

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Ich finde das ja nach wie vor unmenschlich, dass meine Kinder mich nicht nur nachts um den Schönheitsschlaf bringen, sondern auch noch zwingen, dem frühen Vogel live zuzuhören. Der Samstag begann (wie immer) zu früh. Mit wachem, fröhlichen Baby und halb schlafendem, müden Elternteil.

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Nach dem Frühstück ging es fröhlich und beschwingt weiter. Ich musste mich mal dem Thema Wäsche widmen. Das ist (mal wieder) etwas ausgeartet bei uns und obwohl ich nur das allernötigste bügel, war ich den ganze Vormittag gut beschäftigt.
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Wenn ich eins nicht kann, dann sind es halbe Sachen. Also ich kann ja wirklich viel und einiges nicht mal so schlecht, aber darin bin ich extrem beschissen. Mir fehlt auch das Talent zum Liegenlassen und Langsammachen.

Jetzt sind bei mir dummerweise derzeit die Akkus nicht voll aufgeladen und Schongang wurde angeraten. „Kerstin, schon dich jetzt mal. Mach mal halblang.“ Hört ihr mir kichern?

Es ist schon schwierig genug als Eltern krank zu sein, denn Kinder lassen das normale Programm eines Kranken nicht zu. Bettruhe ist für Kleinkinder schließlich noch ein Fremdwort. Meine können Stethoskop sagen und Netzhautscanner, verwenden Vokabeln wie Auspuffanlage und Thermomix, aber das Wort Bettruhe habe ich bei ihnen noch nie aufgeschnappt. Weiterlesen…

ChaosFrüher – also damals bevor ich Mama war – da bedeutete Zeit für mich alleine, dass ich meist am Rechner saß und arbeitete oder mich auch mal prokastinierend im Netz verlor. Ich stand nur für das Nötigste auf und wenn ich tatsächlich etwas gegessen habe, dann am Rechner. Ab und an kam es vor, dass ich mich so in einem Buch verlieren konnte, das mich dann ebenso fesseln konnte. Ich legte es nicht ab, wenn ich mir Essen machte und ich legte es nicht weg, wenn ich auf Toilette musste, ich wechselte vielleicht mal lesend vom Tisch zum Sofa, aber ich räumte garantiert nicht auf oder sortierte irgendwelche Wäsche.

Auch als Mutter genießt man es manchmal durchaus, ein wenig Zeit für sich allein zu haben. Gerade wenn man in einem so lauten und chaotischen zu Hause lebt wie ich; dann ist diese laute Stille, die die Abwesenheit der Familie auslöst, eine wahre Wohltat. Es ist dann so himmlisch still und man könnte Dinge tun! Sachen machen! Da träumt man sonst nur von.

Aber mich kannse echt nicht mehr allein lassen.

Nee, kannse echt nimma. Seit ich Mutter geworden bin, komme ich mit dem Allein-Sein und diesem Überangebot an Freizeit echt nicht mehr klar. Wenn ich ein kleines bisschen Zeit derzeit für mich allein (aktuell eher für mich allein mit hoffentlich schlafendem Krümel dabei) habe, dann erledige ich zwangsläufiges:
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Kerstin, wie schaffst du das eigentlich immer alles?war schon die Ausgangsfrage vor knapp 2 Wochen und ich hatte versprochen weitere große Geheimnisse zu lüften. Und da drängt sich eines massiv auf:

Ich bin nicht allein!

Ich muss gar nicht immer alles alleine schaffen, weil es andere mit mir zusammen schaffen. Allen voran mein Ehemann!

Unser Wochenende in Bilder enthüllt es jedes Mal aufs Neue: Der Zwillingspapa schnappt sich gefühlt jeden Samstag das Doppelpack, um über den Markt zu bummeln oder auch mal tatsächlich einen Wocheneinkauf zu erledigen. Vor einer Woche war es ein kleiner Marathon mit Betriebshof, Baumarkt, Supermarkt und Drogerie.

Es soll Mütter geben, die werden hysterisch bei dem Gedanken, sie müssten größere Einkäufe mit Kind erledigen. Unser Zwillingspapa kann das. Und er macht das. Freiwillig. Und nicht nur samstags. Er nimmt die Minis mit, wenn er etwas zu erledigen hat und ich habe zu Hause freie Bahn.

Wir haben eine durchaus gar nicht so ungewöhnliche Rollenverteilung, wenn man es ganz platt betrachtet. ER ist der Hauptverdiener und SIE managt das Haushalts-Kinder-Ding. Die Rollenverteilung ist aber so temporär, dass sie nicht so recht in unserem Selbstverständnis angekommen ist. Ich bin nicht allein für Haushalt und Kinder zuständig, ich habe nur vermeintlich mehr Zeit dafür. Was ich alleine nicht mit den Kindern schaffe, dass müssen wir gemeinsam abends und am Wochenende schaffen. Oder auch nicht. Weiterlesen…

„Kerstin, wie schaffst du das eigentlich immer alles?“

Gute Frage…

Ich bin eine so langsam kugelrunde hochschwangere Mutter von zweijährigen Zwillingen, die ausgesprochene Wirbelwinde sind. Nebenbei übernehme ich meinen nicht unerheblichen Anteil am kleinen Familienbetrieb, den man auch ohne Euphemismus schlicht „Haushalt und Organisation des Familienalltags“ nennen könnte. Ich bin Freiberuflerin, die theoretisch sogar arbeitet. Ich habe ziemlich viele Interessen, die aber gar nicht alle den Ausdruck Hobby verdienen. Letztens ist mir sogar aufgefallen, dass ich einen Ehemann habe und Freunde, Bekannte, Einladungen,… soziale Verpflichtungen eben. Puh!

Und wie schaffe ich das alles? Tipps soll ich geben. Klar gerne!

Mein Geheimnis verraten. Mache ich. Sofort.

Aber die erste Antwort auf die Frage wäre: Ich weiß es nicht. Es läuft halt. Mal läuft es ganz gut und mal gar nicht. Womit wir beim ersten Teil des großen Geheimnisses wären:

Ich schaffe gar nicht immer alles!

Seit ich Kinder habe, muss ich Mut zur Lücke haben und mich damit abfinden, dass am Ende des Tages, der Woche, ja des Monats nicht alles erledigt ist, was vielleicht theoretisch hätte erledigt werden sollen. „Isso“ würde der Sonnenschein sagen. Ich kann es nicht ändern. Weiterlesen…