Tag: Kleinkind

Kleinkind klettert auf dem Spielplatz. Mamablog.

Krümel und die überspannte Helikoptermutter

Jedes Kind ist anders. Und jedes Kind fordert seine Eltern ganz anders. Blabla… Kennen wir den Kram. Jetzt habe ich drei Exemplare im heimischen Haushalt versammelt und kann das selbstverständlich bestätigen.

Klar, die ersten beiden sind Zwillinge. Aber davon ab, dass es ein zweieiiges Zwillingspärchen ist, sind sie selbstverständlich total unterschiedlich. Und waren es schon immer. Auch und vor allem im Naturell.

Da ist der fröhliche, temperamentvolle Sonnenschein. Der früh viel lachte und ein echt angenehmes Baby war. So zufrieden. Außer nachts. Da brauchte er viel Nähe. Seine Zwillingsschwester war da ganz anders und forderte immer angemessenes Unterhaltungsprogramm, hatte dafür aber nachts gerne ihre Ruhe.

Zwei Anfängerbabys. Nicht, dass sie früh durchschliefen oder wir den ganzen Tag total entspannt chillten. Aber unterm Strich, waren die beiden entspannt. Ich habe nicht nur einmal gehört, ob ich denn wohl so entspannt sei, weil meine Babys es seien oder ob die es wären, weil wir so sind. Wayne. Wir waren es eben.

Und es gibt diese High-Need-Babys aka Schreibabys (Vermutlich packe ich da jetzt unwissend zwei nicht zusammengehörende Dinge in einen Topf? Oder passt das?), von denen ich immer gelesen habe. Die muss es wohl geben. Die haben dann ziemlich unentspannte Eltern. Wobei die Kausalkette hier eindeutiger anmutet. Kann ich aber keine Details zu liefern. High Need Babys kenne ich nicht. Habe ich nicht.

Denn auch der Krümel ist ein total zufriedenes kleines Kerlchen. Trotzdem wurde ich neulich als überspannte Helikoptermutter bezeichnet. Wie konnte es dazu kommen? 😮 Beim dritten Kind!

Anfängereltern beim dritten Anfängerbaby

Wir sind keine unerfahrenden Eltern mehr. Wir haben sogar zwei Kindchen gleichzeitig schon geschaukelt und das selig, entspannt grinsend gewuppt. Voll gechillt und so. Read more

Das ist doch Betrug!

Über Krümels erstes Jahr (und seine Taufe)

So Leute, jetzt wollte ich euch hier eigentlich einen fluffigen Text über unsere herrlich, entspannte Familienfeier zu Krümels Taufe servieren, aber dann kam mal wieder alles anders.

Ich fühle mich nämlich betrogen! Man hat mich um das mir zustehende erste Jahr mit meinem Baby gebracht. Mir wurde ein Zeitraffer-Modell ausgeliefert im letzten September und so hocke ich nun hier als Mama eines Kleinkindes (und zweier großer Kindergartenkinder) weit vor offiziellem Ablauf des Babyjahres! Das ist hochgradig unfair! Denn aktuell sieht es so aus, als wäre dies auch mein letztes Babyjahr gewesen. Ich habe zumindest kein weiteres auf meiner mittelfristigen Agenda eingeplant.

Krümel wird getauft

Mein kleines Riesenbaby, das nun wirklich kein Baby mehr sein will, marschierte auf seinen eigenen kurzen Stummelbeinchen in die Kirche. Unterwegs fischte er sich interessante Andenken aus dem Schirmständer im Eingangsbereich und kletterte unter den ersten Bänken durch. Die Planscherei mit dem Wasser beim Gottesdienst fand er eher ziemlich erheiternd und nur die Predigt eher langatmig. Diese Meinung teilten aber alle Gemeindemitglieder. Read more

Mein Leben in Lönneberga

Nein, der Sonnenschein heißt nicht Michel. Auch wenn er ein kleiner blonder Strubbelkopf ist. Michel heißt nur seine Puppe. Und Ida ist auch nicht seine Schwester, hätte es aber gut werden können. Ich mag den Namen.

Vermutlich muss man es aber als Omen ansehen, dass ich nach Oles kleiner Schwester aus Bullerbü benannt wurde, die sich vor allem dadurch auszeichnet, dass man ständig auf sie aufpassen muss, damit sie nicht sich und ihr Umfeld mit schwarzer Schuhcreme behandelt.

Man sollte den Sonnenschein niemals nie unbeaufsichtigt lassen. Niemals nie. Auch nicht ganz, ganz kurz.

Dummerweise spielen die Zwillinge mittlerweile schon immer mal wieder so wunderbar alleine oder gemeinsam, dass man dazu regelrecht verführt wird, doch mal eben kurz… die Wäsche aufzuhängen, eine Tasse Kaffee im Nebenraum zu trinken, irgendwas aufzuräumen, wegzuspülen, abzuwaschen, den kleinen Baby-Krümel zu wickeln, eben auf Toilette zu gehen,… Read more

Dem Murphy seine Mutti oder warum Elternsein Katastrophen zwangsläufig inkludiert

Den berühmten Murphy zitiert man frei „Was schief gehen kann, wird schief gehen“.

Der olle Murphy war also ein ziemlicher Pessimist. Mit einem zudem nicht sehr freundlichen Menschenbild, denn die ganzen feinen Fehler, die zu all den möglichen (und vermeidbaren) Katastrophen führen, sind in der Regel menschengemacht. Ich hatte es nie so mit Murphy und seinem Fatalismus. Bis ich Mutter wurde.

Seitdem ist mein Leben unberechenbar und es folgt einer interessanten Gesetzmäßigkeit von einem Problem zum nächsten. Kinder machen es möglich. Wenn gerade alles super läuft, dann werden sie krank. Oder sie bekommen Phase. Ganz doll. Oder Zähne. Oder man selber fällt die Treppe runter, um sich die Schulter zu brechen oder die Betreuung fällt aus.

Dieses Gesetz geht auf dem Murphy seine Mutti zurück und ist Teil der arbeitgebereigenen Phobie vor berufstätigen Müttern. Die Mütter (korrekterweise müsste man von Eltern sprechen, machen die Arbeitgeber aber selten) sind nämlich eben wegen dieser Gesetzmäßigkeit in der einen Lesart unzuverlässig, in der anderen schlicht gezwungen ständig zu improvisieren. Als Eltern kannst du dich nicht auf ruhigen Zeiten ausruhen! Sei wachsam, die nächste Hürde kommt und erwartet von dir, dass du springst! Read more

Zwillingsmama schwanger

Mit Zwillingen zum Kinderarzt? Mit oder ohne Begleitung?

„Boah Kerstin! Du bist echt hart!“ So begrüßt heute in der lokalen Kinderarzt-Praxis von einer flüchtigen Bekannten. Hmmm… echt? Bin ich das?

Ok, heute galt der Ausspruch wohl meinem dezenten Bauch, den ich hinter den Zwillingen in das Wartezimmer geschoben habe. Aber ich erinnere mich, dass wir uns schon einmal beim Kinderarzt trafen – vor vielleicht einem guten Jahr?!

Damals waren die Zwillinge noch Säuglinge und noch lange kein Jahr alt, ich trug 2 MaxiCosi und die Wickeltasche und war allein mit ihnen beim Kinderarzt. Aus meiner Perspektive war das damals (wie heute) eine schlichte Notwendigkeit, die dann eben so ist und fertig, klappt schon. Muss ja. Aus ihrer Perspektive schien es eine kleine Heldentat zu sein. Ist es nicht, liebe Einlings-Mama. 😉 Zwillingseltern können das. Sie müssen es und sie schaffen es. Read more