Archive für Stress

Es ist wieder so weit, Freitag… Zeit also für die #Freitagslieblinge der wundervollen Anna ❤ (da Anna ihre Lieblinge noch nicht veröffentlicht hat, führt der Link diesmal nur zu ihrer Startseite)

Das vergangene Wochenende war geprägt von „viel zu viel“ von allem. Ich hätte Sonntag Abend gerne auf Neustart gedrückt… stattdessen starteten wir in die Geburtstagswoche!  Ein trubeliges Wochenende endete und eine trubelige Woche startete. Und ich bin müde!

Aber nun zu meinen Lieblingen! Weiterlesen…

Alles nur Illusion?

Murmelmama —  11. Januar 2017 — 3 Kommentare

Die Perlenmama Janina hat einen ganz tollen Beitrag über Schein und Realität im Internet geschrieben.

Der Artikel hat mich angesprochen, ohne dass ich mich angesprochen gefühlt habe… Das ist doch mal ein Satz 🙂

Soll heißen, sie hat bei mir einen Nerv getroffen und ich musste beim Lesen ganz oft nicken. Ich fühle mich insofern NICHT angesprochen, da ich mich für ziemlich authentisch halte und eigentlich selber schon das Gefühl habe, über all das zu schreiben, was gerade irgendwie blöd ist und – zumindest hier auf dem Blog – dem Schönen viel zu wenig Raum zu geben. Weiterlesen…

Die liebe Andrea vom Blog Runzelfüßchen hat einen Beitrag über das „Motzen“ geschrieben…

Zum einen darüber, dass sie in einer sehr anstrengenden krankheitsgeplagten Phase ihr Runzelfüßchen angemotzt hat, aber auch darüber, dass sie das Gefühl hat, alle anderen Mütter seien immer so perfekt und motzen ihre Kinder nie an.

Liebe Andrea, lass Dir sagen, ich glaube, ich motze schon viel früher UND Du bist nicht alleine! Fühl Dich von Herzen umarmt! ❤ Weiterlesen…

Neujahrsvorsätze

Murmelmama —  3. Januar 2017 — 5 Kommentare

Bevor ich mit meinen Neujahrsvorsätzen anfange, möchte ich erstmal Euch allen eine gesundes und schönes neues Jahr wünschen! Möge sich Eure Träume, Wünsche und Erwartungen erfüllen ❤

Ich bin nie der Mensch gewesen, der irgendwelche großartigen Neujahrsvorsätze gefasst hat… Sport? Och nö… Abnehmen? Och nö… Oder gar so eine tolle und beeindruckende Liste wie Séverine von Mama on the Rocks? Ne… wenn ich mir diese Liste anschauen, komme ich mir sowieso extrem anspruchslos vor. Weiterlesen…

Krümel-Chaos

Kerstin —  2. Oktober 2015 — 2 Kommentare

Ich lasse euch einen kleinen Gruß da, weil ich derzeit überhaupt nicht zum Bloggen komme oder zur Pflege meiner Facebook-Seite, zum Posten von Bildern auf Instagram oder zum Lesen meiner Twitter-Timeline, zum Beantworten von E-Mails oder regelmäßiger Nahrungsaufnahme, zum Duschen oder gar zum Schlafen.

Krümelchen wird morgen einen Monat alt und ist der beste Beleg dafür, dass ich nicht nur zarte Hungerhaken kann: Er ist eine wahre Fressraupe und sieht auch danach aus. 😉 Er macht sich super, ist abgesehen von ständiger, meist sehr kurzfristig auftretender Hungersnot ziemlich entspannt und macht alles mit. Abends möchte er aber gerne volle Aufmerksamkeit bis zur Geisterstunde. Wenn ich dann direkt ins Bett gehe, habe ich theoretisch fünf bis fünfeinhalb Stunden, bis Prinzessin anfängt den Tag zu rocken. Praktisch mag der Krümel selbstverständlich hin und wieder auch nachts snacken. So alle zwei, seltener drei Stunden. Er würde sonst verhungern.
Kurz: Ich bin müde. Zum Umfallen müde.

Tagsüber müssen wir ja nun auf den Zwillingspapa verzichten.
Es läuft. Natürlich läuft es. Der Uhrzeiger bleibt halt nicht stehen. Ab und an brüllen zwei oder drei Kinder und die ein oder andere anwesende Person hat einen kleinen Nervenzusammenbruch. Trotzdem haben wir bisher jeden Tag überlebt. Es bleibt allerdings bei mir keine überschüssige Energie am Ende über. Ich verbrauche gerade alles für den ganz normalen Alltag Wahnsinn. Ich bräuchte theoretisch sogar deutlich mehr Energie als ich (übrig) habe. Deswegen freue ich mich tierisch, dass jetzt Wochenende ist und die Elternseite wieder doppelt so stark ist.

Warum ich dann hier schreibe, wenn ich gerade soviele Worte verbraucht habe, zu erklären, dass ich keine Zeit/Kraft diese Woche über hatte zu schreiben?

Ganz einfach: Zum einen wollte ich natürlich meine virtuelle Abwesenheit erklären und zum anderen denkt der ein oder andere manchmal, mir falle immer alles leicht. Aber Wer ernsthaft glaubt, ich stecke die erste Zeit mit nimmersattem Säugling und zwei ziemlich wilden, oft leicht launischen Kleinkindern einfach so weg, den enttäusche ich gerne. Nein, ich bin nicht Superwoman.

Ich weiß, es wird bald leichter. Wir suchen noch unseren Takt und gewöhnen uns noch aneinander und das neue Leben zu fünft. Das ist wunderschön, aber verdammt nochmal auch übelst anstrengend. Und da fallen alle unnötigen Dinge gerne mal aus: Friseurbesuch, Pediküre, Shopping, Hemden bügeln, Fenster putzen, duschen, kochen, bloggen, …

Eure Kerstin

P.S.: Geschrieben und veröffentlicht während des Stillens via Telefon. Wer Tippfehler findet, darf sich die ausdrucken und einrahmen. Wer es gerne schöner formatiert hätte, darf seine Bewerbung als persönlicher Blog-Sekretär gerne heute noch an mich senden.

Die liebe Lucie Marshall ruft zur Blogparade… Viele sind diesem Aufruf bereits gefolgt. Es wurden sehr viele tolle Beiträge unter dem Titel bzw. Hashtag #momsrock veröffentlicht. In vielen dieser Beiträge habe ich mich wieder gefunden… Viele Blogger-Mamis schreiben darüber, dass es ihnen leichter fällt, selber Kritik an sich zu üben, sich einzureden, nicht genug zu tun, nicht geduldig genug zu sein usw. usf. Und genau darum geht es bei #momsrock. Es geht darum uns selber oder anderen Müttern einfach mal auf die Schulter zu klopfen und uns zu sagen, DAS habe ich wirklich gut gemacht!

Momsrock

Als Zwillingsmutter fragt man sich vermutlich automatisch, ob man beiden Kindern gleichermaßen gerecht wird, besonders, wenn einer krank ist. Hinzu kommt, dass ich meist alleine mit ihnen bin, da der Murmelpapa aus gesundheitlichen Gründen nicht mit uns lebt. Vollberufstätig bin ich zu dem auch noch und die Murmels gehen “Vollzeit“ in die Kita. Ihr merkt schon, an Futter für ein schlechtes Mama-Gewissen mangelt es mir nicht. Ich muss gestehen, meist habe ich es auch wirklich… aus den vorgenannten Gründen!

Oft frage ich mich aber auch selber, warum eigentlich? Ich habe das große Glück, Menschen in meinem Umfeld zu haben, die voll des Lobes für mich und für das, was ich in ihren Augen “leiste“, sind. Und trotzdem denke ich meist, dass es nicht reicht, dass alles zu wenig ist – Zeit, Geduld, Aufmerksamkeit.

Eine schwangere Freundin machte mir kürzlich das beste Kompliment überhaupt: “Ich hoffe, mein Wurm wird genau so toll, wie die Murmels!“

Besser geht es nicht! Also muss ich auch was richtig gemacht haben 🙂

Ich habe wundervolle, fröhliche und liebevolle Kinder! Sie lachen, weinen, streiten, trösten und vertragen!

Eigentlich denke ich oft, dass ich in Bezug auf die Murmels einiges gut und richtig gemacht habe. Dafür brauche ich auch nicht die lobende Worte anderer – auch wenn es total gut tut, so was zu hören 😉 Dafür reicht es, meine Murmels zu beobachten und zu erleben. Zu sehen, wie sie miteinander spielen, wie sie sich gegenseitig trösten, wie sie mit anderen Kindern besonders mit jüngeren umgehen, wie toll sie sich entwickeln, wie schnell sie lernen, was für tolle Lieder sie singen und Geschichten sie mit unter 3 Jahren bereits erzählen, wie viel Liebe und Lachen sie geben haben… ich bin so wahnsinnig stolz auf meine beiden kleinen Wunder und ich denke schon, dass ich meinen Anteil dazu “leiste“.

Ich denke aber auch, dass es nicht schadet, mich diesbezüglich permanent selber zu hinterfragen… nur muss ich lernen, dass aus Hinterfragen nicht Klein-Machen wird! Ich darf mich nicht Klein-Machen, nur weil man was nicht läuft, wie ich es gerne hätte oder meine Geduld leider mal nicht gereicht hat! Meine Kinder dürfen wissen, dass auch Mami Fehler macht oder mal nicht so gut drauf ist oder einfach mal müde und nörgelig ist.

Grundsätzlich denke ich schon, dass es genug Gründe gibt, stolz auf mich zu sein 😉 ich muss es nur erst lernen 🙂

Danke, liebe Lucie, für diese tolle Parade! Es tut gut, sich selber mal auf die Schulter zu klopfen 🙂

Ich will mich ja nicht selber loben. Wer macht das schon gerne? Eigenlob stinkt und gehört sich nicht, brachte man mir bei.

Vielleicht bräuchte ich mich gar nicht selber zu loben, ich müsste nur mal denen zuhören, die das für mich machen.

Ich bin Zwillingsmutter und aktuell drehe ich Tag für Tag meine Runden im Hamsterrad. Ich strampel, ich rotiere, ich mühe mich ab und schaffe nichts. Der erste Advent ist vorbei und die Adventsdekoration weist eklatante Lücken auf. Ich habe bisher nicht einmal die Fenster geputzt. Eine gute Hausfrau putzt die Fenster, bevor sie diese dekoriert! Aber ausgerechnet die Fenster im Kinderzimmer sind noch völlig kahl und leer; und man kann zwischen den ganzen schmierigen Fingerabdrücken prima den Garten sehen.

Ich würde gerne Adventsgebäck produzieren, denn ich liebe es zu backen. Ich wollte eine Mütze für Mama Eva häkeln (jetzt ist es raus), Nikolausstiefel für meine Kinder nähen, einen Loop für meinen kleinen, großen Bruder, die unbewältigten Wäscheberge stressen mich und da sind noch die Weihnachtskarten, die gebastelt werden müssten. Mein Büro bräuchte dringend einen direkten Kontakt mit dem Staubsauger und vor allem meine Anwesenheit. Ohje, die Zwerge sind ständig krank und ich arbeite viel zu wenig. Das geht gar nicht. So unbefriedigend, wenn man seine Arbeit nicht erledigt bekommt und und und…

Ich bekomme Schnappatmung.

Wie soll ich das jemals alles schaffen? Wieso schaffen das alle anderen? Wieso ich nicht? Was mache ich falsch?
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