Tag: Trotzphase

Unser Kleinkind findet keinen Schlaf

Jetzt schlaf doch endlich, mein kleines Krümelkind!

Schlaf mein Kindlein, schlaf. Bitte, bitte, liebes Kind, schlafe ein! Du bist müde. Es ist spät. Es ist dunkel. Du bist müde. Ich bin müde. SCHLAF!

Jetzt Schlaf doch endlich, mein kleiner Krümel!

VERDAMMTEHACKE!!! PENN ENDLICH!

Der Krümel & das Schlafen

Krümel und schlafen? Ach das war schon immer eine bescheidene Kombination. Und ich habe unfassbar viele Geschichten auf diesem Blog darüber verzapft, wie unendlich müde ich bin.

Ja, die Zwillinge waren schon die schlechtschlafensten Kinder aller Zeiten. Dachten wir. War auch phasenweise echt furchtbar. Aber irgendwann schliefen sie dann ja doch „durch“. Mit gut eineinhalb Jahren (20 Monate oder so?).

Heute gibt es zwar auch in zwei von drei Nächten irgendwann einen Ruf aus dem Zimmer der Großen wegen blöder Träume, verloren gegangener Bettdecken oder was auch immer, aber sie schlafen. Ich will nicht klagen.

Ihr kleiner Bruder dagegen? AUTSCH!

Mit einem halben Jahr nannten wir ihn Das-Baby-das-nie-schläft. Denn Krümel schlief nicht nur nachts sehr wenig und unruhig, er verzichtete auch tagsüber auf angemessene Nickerchen. Mal pennte er etwas länger in der Trage, meist blieb es aber bei zehn bis zwanzig Minuten Powernap. Wenn überhaupt. Ein, zwei Mal am Tag und ausgeschlafen war das Duracell-Häschen auf Speed.

Es dauerte sicher ein Jahr, bis man bei ihm ernsthaft von sowas wie Mittagsschlaf reden konnte. Das arme Kind hatte möglicherweise auch keine faire Chance, denn er musste immer irgendwie einfach mitlaufen (was er dann ja auch mit 9 Monaten wörtlich nahm), sich an den Rhythmus seiner Geschwister anpassen.

Die schliefen aber immerhin bis sie gut drei Jahre alt waren mittags noch drei Stunden!!! So lang schlief Krümel selbst nachts nicht an einem Stück, geschweige denn tagsüber.

Schlafen ist was für Anfänger, Krümel hatte immer wichtigeres vor.

Es ist eine Phase, mein Hase!

Krümel hat gerade Phase. Kinder haben ja immer Phase und wenn es nur die Phase zwischen den Phasen ist. Aber Krümel macht gerade offensichtlich wieder einmal einige große Schritte – Entwicklungsschritte.

In welche Richtung auch immer. Vermutlich drei vor, zwei zurück, einen auf der Stelle und sieben im Kreis. Seine Sprachentwicklung läuft im Eiltempo. Dazu kommt die wunderbar nervige Angewohnheit, plötzlich beim Essen alles doof zu finden, was vorher super war. Nebenbei hat ihn die Kleinkind-Pubertät fest im Griff, er macht alles alleine und selbst und auf jeden Fall sehr selbstbestimmt IRGENDWIEMUSSDASDOCHGEHENNOTFALLSSCHREIEICH!

Die Toilette ist auch super. Super spannend. Und er freute sich die Tage wie ein Schneekrümelkönig, dass er darauf Pipi machen kann. So ganz mit Absicht. YEAH!

Da kann man dann auch mal drei Stunden vor lauter Freude permanent auf dem Pott sitzen. Macht Mama alles mit, denn wer will denn ein so kompetenter Kleindkind ausbremsen. Soll mir ja recht sein, wenn er sich nur dann hin und wieder doch ne Windel anziehen ließe.

Mimimi – Mittagsschlaf – Mama müde!

Es blitzten in den letzten Wochen sogar Miniatur-Hoffnungsfunken bei den übermüdeten Eltern auf, als er einzelne Nächte (sogar drei am Stück!) durchschlief! Bis fünf Uhr. Aber immerhin! Er schlief. Wie so ein vorbildliches Kind.

Dafür passiert es immer mal wieder, dass er kein Bock auf Mittagsschlaf hat. Nicht einmal ein bisschen. Dazu ist er ja auch mit nun 26 Monaten eindeutig zu alt. Ja, neee, is klar, Baby.

Wäre ja ok für mich, wenn er dafür nachts schliefe. Er hält tagsüber bei unterhaltsamem Programm auch ganz gut ohne durch. Aber eigentlich mag ich diese Pausen am Tag. Uff. Krümels Tempo und Energie können nämlich anstrengend sein. (Hatte ich das schon einmal erwähnt?)

Jetzt hat er aber beschlossen, dass er abends auch nicht müde ist. Er will nies lafen! Auf gar keinen Fall! Bett ist doof. Arm wäre noch ok. Lieber: unna dehn, Sofa lafen. Oder noch besser: Arm lafen!

Wohl gemerkt im Stehen auf Mamas Arm schlafen. Diese 15 kg zarte Elfe in den Schlaf tragen. Ist ja auch nicht anstrengend.

Wir sind gerade ziemlich frustriert. Ziemlich sehr. Wir sind müde und gerade abends mangelt es an Geduld.

Ich überlege immer mal wieder, ob er vielleicht schlicht den Mittagsschlaf nicht mehr braucht. Immerhin hat er sonst mittags oder auch abends durchaus gesagt, dass er müde sei und ins Bett wolle.

Vielleicht ist es aber auch gerade einfach echt viel für ihn und die ganzen neuen Fähigkeiten halten ihm vom ruhigen Schlaf ab. Wäre es dann nicht falsch, wenn wir versuchen würden, den Tagesablauf zu verschieben?

Schreiben sortiert Gedanken

Und während ich so schreibe, werden mir einige Dinge klar:

  1. Krümel scheint tatsächlich mittags und abends nicht so müde, dass er ins Bett wollen würde. Zumindest nicht so müde wie sonst, denn er sonst hörte man von ihm oft „Müde. Bett.“ (Was ein krass kompetentes Kind.)
  2. Man muss den Mittagsschlaf ja nicht abschaffen, wir können einfach phasenweise vielleicht mit einem Buch über die Mittagszeit im Bett kuscheln. Runterkommen kann er nämlich – man glaubt es kaum – durchaus. Er liebt Bücher und Kuscheln.
  3. Wir brauchen trotzdem eine Lösung für abends.

Anfänger bei Einschlafdramen

Wir sind zwar Profis in durchwachten Nächten, aber wir haben wenig Erfahrung mit dem Thema „Einschlafen“. Die Zwillinge ließen sich in der überwiegenden Zeit immer problemlos ins Bett bringen. Es gab Rituale und feste Uhrzeiten und bis auf wenige Phasen schliefen sie zu zweit allein ein.

Seit der Krankheitswelle im Winter, als die Zwillingsschwester und ich viel in der Klinik waren, besteht Sonnenschein abends auf meine Anwesenheit im Raum, bis er einschläft, und das ist völlig ok für mich. „Mama, bleibst du bei mir, bis ich schlafe?“ Es war zwischendurch wieder weniger, aber seit dem Herbst wieder mehr. Er braucht es eben. Er kann es formulieren. Ich kann es ihm geben, auch wenn ich da nicht immer abends Lust drauf habe.

So mies und wenig Krümel immer schlief, eingeschlafen ist er abends idR gut. Früher stillte ich ihn in den Schlaf, dann gab es die Milchflasche und später die Wasserflasche. Meist brachte ihn in den letzten Monaten sein Papa zu Bett, da ich bei den Großen im Zimmer blieb.

Jetzt geht das aber gar nicht mehr. Er schreit nach Mama und Papa, will auf den Arm, nicht schlafen, nicht ins Bett. Daneben sitzen, auch mit Körperkontakt beruhigt ihn nicht. Ein wenig Licht im Zimmer (vorher war es immer dunkel) brachte auch noch keine Erleichterung.

Habt ihr Tipps? Oder aufmunternde Worte?
Eure Kerstin

Das Kind schläft nicht durch, es will keinen Mittagsschlaf. Abends ergeben sich Dramen am Bett und an Schlaf ist nicht zu denken. Was mache ich nur? #durchschlafen #nachtschlaf #babyschlaf
Familienblog Buchempfehlung Trotzphase

Ich habe drei Wunschkinder und ganz viel Wahnsinn…

…aber das mit dem Wahnsinn schaffe ich auch ganz alleine. Also ohne drei Kinder. Darum sollte es eigentlich aber gar nicht gehen.

Also nochmal von vorne. Wie so ein anständiger Blogbeitrag:

Wenn die Wunschkinder einen in den Wahnsinn treiben…

…dann gibt es Hilfe in x-ter Auflage. 😉

Ich habe es ja nicht so mit Ratgebern. Oder mit Pädagogik.

Hier und da nannte ich mein kleines Blog schon „pädagogisch wertlos“, denn ich vermeide es tunlichst, selber irgendwelche erzieherischen Tipps zu verbreiten. Ich unterhalte lieber. Kann ich besser.

In unseren Bücherregalen, die sowieso vorwiegend meine sind, fehlt die Rubrik „Ratgeber“ gänzlich. Es gab bei mir noch nie den Wunsch nach entsprechender Literatur.

Und doch habe ich in den letzten Monaten ein Buch vielen Bekannten empfohlen, das man wohl in der Ecke mit der Ratgeberliteratur für Eltern finden wird. Und ich liebe es. (Sonst würde ich es kaum empfehlen.)

Das gewünschteste Wunschkind

Auf Twitter ist es sowieso große Liebe <3 und das Blog hat bei mir schon lange ein Platz unter den Favoriten. Ich lese nicht jeden einzelnen Beitrag, aber immer mal wieder und suche ganz gezielt dort Rat.

Ja! Kerstin sucht Rat!!! Und ich finde ihn. Dort.

Jetzt gebe ich hier hoch offiziell euch den Rat, euch dort Rat zu suchen. 😉 Bzw KAUFT DIESES BUCH!!!

Nein, das ist kein Geheimtipp, sondern ein Bestseller.
Und das zu recht.

Ich habe das Buch nicht in einem Rutsch gelesen, sondern immer mal wieder einige Seiten, so wie mich meine drei Trotzköpfe hier lesen lassen. Grob (ganz grob) geht es in dem Buch darum, zu verstehen, warum das Kind gerade so furchtbar wütend ist. Warum rastet es aus? Wie funktioniert das Hirn eines Kleinkindes?

Das Buch hilft dabei, die kindliche Kommunikation zu verstehen. Es bietet echte Übersetzungshilfen Kind – Eltern / Eltern – Kind an. Das ist praktisch, denn gerade im Alter meines jüngsten trotzigen Wunschkindes mangelt es noch ganz erheblich an sprachlicher Eloquenz.

Total entspannte Wutanfälle

Mal ehrlich: auf manchen Seiten habe ich die Augenbrauen in den Haaransatz gezogen und den Kopf geschüttelt „Niemand kann so geduldig bleiben!“ wie unrealistisch! Wie soll man denn bitte immer so beherrscht, erwachsen und reflektiert sein? Geht nicht!

Stimmt nicht.

Ich traue es den Autorinnen zu. Ich bin mir sogar extrem sicher, denn genauso habe ich zumindest den einen Teil kennengelernt.


Mir nicht unbedingt (ich bin nur so semi-erwachsen und einfach zu emotional, um immer beherrscht zu sein), aber auch da hat sich viel geändert.


Und je mehr ich gelesen habe, desto mehr habe ich meine Kinder verstanden. Nicht, dass mein Bauchgefühl mir vorher generell falsches eingeflüstert hätte. Nein, aber einige Kapitel bestätigen dieses diffuse Gefühl, geben mir Sicherheit. Manche bringen mir aber auch Denkweisen näher, die ich vorher noch nicht bedacht habe.

Wie deeskaliere das abendliche Schlaf-Drama in 20 Akten?

Richtig praktisch finde ich den hinteren Teil des Buches, in denen die ganz bekannten Situationen unseres Lebens alle aufgelistet sind:

  • Warum macht das Kind so ein Theater beim zu Bett gehen? Warum macht es den nur bei Mama und nicht bei Oma?
    SPOILER: Nein, es liegt nicht daran, dass Mama sich auf der Nase rumtanzen lässt.
  • Warum das Kind ständig den Teller runter wirft beim Essen?
  • Wieso rennt das Kind ständig weg?

Hier finde ich mich uns bzw mindestens eines meiner drei Kinder in jedem der kleinen Geschichten wieder. Und lerne die Handlungen zu verstehen, bekomme tatsächlich brauchbare Tipps, damit umzugehen, die Situationen zu verändern.

Tipps, die nicht nur Menschen mit engelsgleicher Geduld und dem Temperament eines Ghandi umsetzen können.

Es ist wirklich schockierend, aber man kann tatsächlich einiges dann doch anders machen und auf einmal läuft es.

Ihr seid schuld!

Am Ende sind die beiden Autorinnen übrigens mit schuld daran, dass ich entspannt in den Supermarkt reinmarschiere und den Wutanfall des Krümels nicht nur lächelnd überlebe, sondern sogar verstehe, was da passiert.

Ich verhalte mich absolut nicht immer den Ideen des Buches entsprechend und ganz sicher ist mein Geduldsfaden deutlich kürzer gestrickt worden, aber wenn es nur in vier von fünf Situationen hilft, dann ist das doch auch was, oder?

Und wenn ich eine ganze besch*** Nacht lang, mit dem Krümel darüber diskutiert habe, warum er jetzt keine vierte Flasche Wasser bekommt und dass ich es semi-optimal finde, ihn aufgrund seines H2O-Massen-Konsums zu nachtschlafenden Zeiten dreimal wickeln zu dürfen und überhaupt das mit dem ausgekippten Becher in Mamas Bett auch nicht supi-dupi war und Mama echt einfach müüüüüde ist, dann hilft auch kein Buch und kein Verständnis dabei, vor dem ersten morgendlichen Kaffee schon eine mittelschwere Krise zu deeskalieren. Dann eskaliere ich mit. Aber nur ein kleines bisschen. Ich bin ja erwachsen. Und beherrscht. Und ganz krass reflektiert. KAFFEE!!!

KAUFEMPFEHLUNG!

Habe ich das jetzt schonmal erwähnt gehabt? Egal. Ist so.

Wer das Buch also nicht eh schon besitzt, der sollte es jetzt unbedingt kaufen und jedem zukünftigen Elternpaar (oder den werdenden Omas/Opas) ein Exemplar zur Geburt schenken. Auf diese Art kann man nämlich tatsächlich sowohl entspannt durch Trotzphasen kommen als auch weisen Ratschlägen im Stil „Du musst dich mal durchsetzen!“ theoretisch ganz eloquent und fundiert etwas entgegensetzen.

Letzteres mache ich grundsätzlich nicht. Ich lächle nur engelsgleich und nicke milde.

Das gewünschteste Wunschkind aller Zeiten treibt mich in den Wahnsinn:
Der entspannte Weg durch Trotzphasen

Autoren: Danielle Graf und Katja Seide
Verlag: BELTZ
ISBN: 978-3407864222

Jetzt direkt bei Amazon kaufen. (Affiliate-Link)


Das Rezensionsexemplar wurde mir freundlicherweise vor Ewigkeiten zur Verfügung gestellt.

 

Wutanfall eines Zweijährigen

Supermarkt-Storys ODER eine Ode an das Kleinkind

Es war einmal eine junge Mutter dreier entzückender kleiner Kinder, die wollte musste einkaufen gehen. Was dann geschah, lies sie ein Loblied auf die Kleindkinder dieser Welt singen.

So oder so ähnlich jedenfalls.

Also. Ich musste einkaufen. Muss ich ja beinahe täglich, denn so sehr ich es immer versuche, das mit dem planvollen Wocheneinkauf ist nicht so ganz meins. Das Konzept geht bei uns irgendwie nicht auf.

Ein Einkauf mit ein bis drei Kindern ist bei uns tägliche Routine. Entsprechend fuhr ich gut gelaunt nach dem Einsammeln aller drei kleinen Chaoten von Tagesmutter und Kindergarten auf den Parkplatz eines ansässigen Discounters.

Wir steuerten auf den Eingang zu und dort standen sie:

Diese entzückenden kleinen Kindereinkaufswagen.  Die hatte der Discounter kürzlich neu erworben und ganz familienfreundlich seinen Kunden zur Verfügung gestellt. Meine drei waren ganz aus dem Häuschen und stürmten darauf zu.

Das kennen sie vom Drogeriemarkt. Hier brauchte ich aber erstmal eine entsprechende Anzahl Einkaufschips für die Wagen. Drei mussten es sein, denn auch Krümel wand sich in schierer Vorfreude schon ungestüm auf meinem Arm.

Ich wühlte mit dem freien Arm in meiner Tasche und überlegte kurz: Bleibe ich bei dem Plan, Krümel im großen Einkaufswagen und somit halbwegs unter Kontrolle durch den Discounter zu schieben, oder wage ich es, ihn mit so einem Rammbock in den Laden zu schicken?


Krümel ist aktuell 23 Monate alt und im besten Alter für wunderschöne Wutanfälle. Landläufig wird das Trotzphase genannt, netter sei Autonomiephase, ich nenne es anstrengende Krisenzeit.


Würde ich den Zwillingen einen Einkaufswagen geben, dem Krümel aber nicht, hatte ich den Wutausbruch sicher. Ab sofort.

Würde ich allen drei Kindern einen Einkaufswagen verpassen, würde es ähm interessant, etwas turbulent und am Ende ganz sicher auch wütend. Aber ich beschloss, es zu riskieren.

  1. Könnte ja rein theoretisch der Wutanfall ausbleiben, während er mir ohne Einkaufswagen sicher war.
  2. Schiebe ich so den wahrscheinlichen Wutanfall ein wenig nach hinten.
  3. Ich habe mal irgendwo im Internetz gelesen, dass man angeblich seinen Kindern etwas zutrauen darf und sie eigentlich immer kooperieren wollen.

Ich schloss also drei Miniatur-Einkaufswagen auf, verteilte sie auf meine Kinderschar, atmete Zen-mäßig ein und war entschlossen ganz kooperativ zu bleiben. Aufregende Shopping-Touren haben bei uns schließlich Tradition. Lasset die Spiele beginnen!

Die beiden Großen marschierten vor. Ich konzentrierte mich auf das Kamikaze-Kind. Krümel nahm Anlauf und rollte das Feld mit Schwung von hinten auf. Ich bremste ihn alle paar Sekunden kurz vor einer Kollision ab, bewahrte Hacken der Mitkunden vor schmerzhaften Eindrücken und versuchte an meine Einkäufe zu denken (den Zettel hatte ich wie immer vergessen).

Krümel fand das überhaupt nicht angemessen, dass ich ständig in sein Fahrverhalten eingriff. Was ich mich erdreiste immer wieder kurz an diese doofe Stange zu fassen. Er kann das alleine!

Ja, kann er. Schwungvoll sogar. Macht er super. Aber halt mit dem Ergebnis von ein wenig Bruch hier und einem blauen Fleck da. Entsprechend nahm ich den Unmut des Jüngsten zu Gunsten der Unversehrtheit der Mitkunden und Ladeneinrichtung auf mich.

Man sah und hörte uns durch den ganzen Laden. Der Sonnenschein sang, die Prinzessin rief. Kinder die man hört und sieht. Krümel raste, wurde gebremst, schimpfte und immer wieder dazwischen mein melodisches, zartes Stimmchen, das die Horde versuchte ein wenig zu lenken.

Überall grinste es über die Regale, man beobachtete uns. Wir amüsierten und unterhielten.


Immer wieder, wenn ich so mit den dreien im Getümmel unterwegs bin, muss ich feststellen, dass der deutsche Max Mustermann und seine liebste Melanie Musterfrau überhaupt nicht so kinderfeindlich sind, wie man sein müssten/sollten, um ihrem Muster zu entsprechen.


Ich fischte das ein oder andere Lebensmittel aus den Regalen, zupfte Krümel mit seinem Wagen aus dem Obst, strich gedanklich die nicht unbedingt notwendigen Einkäufe von meiner nicht vorhandenen Liste und bemerkte natürlich auch Karla Klischee hinter dem Regal mit dem knallroten Sonderangeboten.

Karla verzog den Mundwinkel merkelistisch und zog beinahe orkanartig die Luft ein. Ah! Es gibt sie also doch. Sonst wäre das Ensemble auch nicht komplett.

Karla blinzelte immer wieder mit bis an den Haaransatz hochgezogenen Augenbrauen zu uns herüber. Wir kauften weiter ein.

Ja, wir waren eher das Gegenteil von unauffällig leise, aber über normale Kinderlautstärke ging nichts hinaus. Die Zwillinge verhielten sich vorbildlich; der Krümel gab ein absolut perfektes Kleinkind ab, was leider nun wirklich bedeutete, dass wir bei jeder Richtungsänderung einen kurzen Disput hatten.

Der ist meist noch sehr wortkarg, denn Krümel spricht nur einzelne Worte. Vorwiegend schimpfte er also „NEIN!“ keifend vor sich hin, wenn seine Mama ihn mal wieder nervte.

Ich fand wir hielten uns super! Bis zur Kasse.

Ich dankte dem Elterngott, das diese gerade völlig leer war und lies alle drei Kinder ihre Wagen alleine ausräumen. Die Waren landeten beinahe unbeschädigt auf dem Kassenband der ganz entzückt lächelnden Kassiererin, die fröhlich mit den Kindern scherzend den Kassiervorgang begann. Hinter uns folgten Max, der belustigt grinste und zwei Melanies, die schwer danach aussahen, als unterdrückten sie sich nur mühsam ein Wangenkneifen.

Da reihte sich Karla ein. Schnaubend. Vermutlich hat Karla wirklich ein kleines Asthma-Problem? Und eines mit zuckenden Augenbrauen.

Wir näherten uns derweil dem Höhepunkt. Vor uns war der Weg frei, die Zwillinge durch den Kassenbereich durch und Krümel zuckte fröhlich vor Vorfreude auf die unendlichen Weiten dahinter. Endlich Auslauf mit dem Wagen! Endlich Gas geben!

Mutti – die Spaßbremse – fand aber den Gedanken, eines auf dem Parkplatz fröhlich Einkaufswagenscooter fahrenden Krümels, wenig amüsierend und beschloss ihn zu sichern. Unter Protest klemmte ich mir die 14 kg Kleinkind unter den linken Arm, während ich mit der rechten Hand mein Portemonnaie zückte.

DAS WAR NICHT NETT! Die Kleinkind-Synapsen des Krümelkinds schlugen Alarm und erwartungsgemäß rebellierte er. Lautstark. Was mir recht egal war. Ich tauschte weiter mit der Kassiererin die nötigen Kassenabwicklungsfloskeln aus. „Ja, mit Karte bitte.“

Max und die Melanies grinsten, die Kassiererin auch, die Zwillinge warteten geduldig und Karla wurde knallrot.

Ich gab meine Geheimzahl ein. Der Krümel tobte. Dummerweise hat er verdammt viel Kraft und ordentlich Schwungmasse. Es wurde zunehmend unangenehm, das zeternde Bündel unter meinem Arm zu bändigen. (Zumal der Arm dummerweise an meiner demolierten Schulter hängt).

Kurz vor dem finalen Geldbeutel-einstecken-und-Sachen-zusammenraffen bat ich den Krümel bitte lieb bei Mama zu bleiben (Hey, man kann es ja mal versuchen!) und setzte ihn kurz ab.

Seine Beine rotierten schon in der Luft und mit Bodenkontakt düste Krümel mit Einkaufswagen zielsicher auf die Tür zu. Die Zwillinge traten freundlich ein Stück zur Seite und ich lächelte die Kassiererin an „Entschuldigen Sie kurz…“ Geldbeutel auf das Kassenband geworfen und dem Krümel nachgesetzt.

Der Sprint traf mich nicht unvorbereitet, trotzdem erwischte ich den Ausreißer erst hinter der Tür. Die sich sofort schloss.

Also mit wütendem Krümel unterm schmerzendem Arm durch den Eingang wieder rein, eine Ehrenrunde durch den Laden, das lachende Publikum und die grinsende Kassierin um den Geldbeutel erleichtern. Während ich schreienden Krümel, super kooperative Zwillinge, Einkäufe und drei Kindereinkaufswagen nach draußen befördere, überlege ich allerdings kurz, ob ich für Karla einen Rettungswagen rufen muss.

Sie hat sich in Atemnot geschnauft und ihre Gesichtsfarbe sieht überhaupt nicht mehr gesund aus.


Kleinkind-Krisen gehören dazu

Der erste Wutanfall eines Kleinkindes bringt einen noch aus dem Konzept. Aber sie sind netterweise so garantiert, dass man sich ein oder zwei Jahre permanent darauf einstellen und ihnen gelassen entgegen sehen kann. Sie kommen. Sie gehen auch wieder. Die dauernde Krise bleibt für Kind und Eltern auch eine Weile sehr anstrengend, aber sie halt irgendwie einfach normal.

Ich freue mich immer wieder, dass die allermeisten Mitmenschen das zu wissen scheinen und frage mich dann doch, ob wir auf einer exotischen Insel leben. Karla wohnt hier zwar auch, aber ich treffe sie recht selten. Meist wird gelächelt, wenn die drei blonden Chaoten auftauchen. Es wird gegrinst, wenn sie im Supermarkt Kinderlieder anstimmen und milde geschmunzelt, wenn Krümel wütend wird.

Wie erlebt ihr das bei euch?

Neugierig,
eure Kerstin

Trotzphase mit Zwillingen

Zweijährige: Streitlust und Geschwisterfrust

Sonnenschein und Prinzessin suchten schon immer die Nähe zueinander und Trennungen mögen sie bis heute überhaupt nicht. Der andere fehlt dann spürbar. Sie interagierten auch früh miteinander, steckten sich gegenseitig Schnuller in den Mund, lachten sich an, forderten sich zum Spiel auf. Aber erst jetzt mit zwei Jahren packen sie die ganze Palette der Geschwisterlichkeit aus.

Sie können nicht ohne einander und oft genug können sie nicht miteinander. Zwillinge sind Geschwister, besondere Geschwister.

Zwillinge im sonnigen Winter

Eifersucht, Zank und Streit…

…gibt es hier um alles und wegen jeder Kleinigkeit.

Morgens gibt es Wutanfälle, wer zuerster Krümel duten Morgen sagen darf und wie lange der Krümel beim jeweiligen Zwilling auf dem Kopfkissen liegen bleibt. Das geht dann mit dem Einschenken des Kakao so weiter und endet nach lange nicht beim Füllen der Müsli-Schüsseln. Als Elternsicht ist dieser Streit zwar eine ziemliche Lärmbelästigung, da die Forderungen mit stark zunehmender Lautstärke zweistimmig wiederholt werden, bis das gewünschte Ergebnis erreicht ist, aber dann ist auch wieder Ruhe. Relativ simpel, denn am Ende ist doch egal, wer zuerster dran war, wenn nur beide kriegen, was sie wollen.

Das ist mein Bagga! Ich will das haben! Ich will… Ja, das liebe Spielzeug. Es ist bei uns eigentlich nicht nur in einfacher Ausführung vorhanden, aber der eine Zwilling will halt grundsätzlich auch genau das, was der andere gerade hat. Du muss taussen! Tauschen geht eigentlich nur mit Gegenangebot, aber wenn man die Forderung brüllt, kann das auch reichen?! Du muss abwechseln! Sprach’s und reißt es dem Zwilling aus der Hand. Der wehrt sich und haut mit dem Spielzeug zurück. Dann kann man ja an den Haaren ziehen… so eine Meinungsverschiedenheit kann ziemlich handgreiflich, laut und tränenreich werden. Oft genug ist jeder Schlichtungsversuch vergebens und der Schlichter wird ebenfalls mit Wuttiraden und Verzweiflungstränen bedacht.

Eine besonders schöne Variante ergibt sich aus Dingen, die eigentlich nicht für Kinderhände gedacht sind. Ich will die Parkseibe haben! Ich will Toradlüssel (Motorradschlüssel) haben! Ich will… und das Elternteil denkt sich bei der neunten Wiederholung in ansteigender Lautstärke: Was solls, dann kann er/sie halt damit spielen. Im schlimmsten Fall müssen wir halt ewig danach suchen später. Und begeht daraufhin den größtanzunehmenden Fehler, einen erfüllbaren Wunsch zu erfüllen. ABBA ICH WILL DIE PARKSEIBE HABEN! ICH WILL TORADLÜSSEL AUCH HABEN!!! Der andere Zwilling mag bis dahin völlig desinteressiert gewesen sein, ab dem Augenblick des Verstummens seines Geschwisterchens scheint Alarm ausgelöst worden zu sein. Der hat seinen Willen gekriegt! Der hat was, was ich gerade nicht habe! (Und eigentlich auch gar nicht wollte…) Und schon geht es in doppelter Lautstärke weiter. Leider haben wir nur einen Motorradschlüssel und nur eine Parkscheibe…

Trotzphase mit Zwillingen
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Push it, Baby!

Zwillinge sind hin und wieder eine Kettenreaktion in Miniaturformat. Ein Zwilling – bei uns in drei von vier Fällen Sonnenschein – kommt auf eine geniale Idee, die seine Eltern als eher nicht optimal bis grober Unfug einstufen würden. Das kann Fangen spielen im Supermarkt sein oder Nudel-Weit-Wurf beim Mittagessen, Fußbodenreinigung mit Babyöl oder ein Kreisch-Konzert zur effektiven Beendigung des Krümelschen Nickerchens bzw Erlangung der elterlichen Aufmerksamkeit. Es ist ziemlich egal was, der Zwilling hat immer sofort einen Mitspieler, der seinerseits dann noch ergänzende Ideen beisteuert. Unter gegenseitigem Beifall steigert man sich in ungeahnte Leistungshöhen.

Angenommen einer der Zwillinge hätte Laune, wie der Sonnenschein es so freundlich ausdrückt, und würde gerade einen lautstarken Wutanfall darbieten. Dann ist es sehr wahrscheinlich, dass dieser ungemütliche Geräuschpegel und der fühlbar erhöhte Stresspegel dazu führt, dass der zweite Zwilling mit macht. Dabei muss es gar nicht um die gleichen Inhalte gehen, sondern einfach nur ums Laune haben. Gerne im Wettstreit, wer am lautesten Laune haben kann und damit hoffentlich die meiste Aufmerksamkeit erlangt. Fängt einer an, dann zieht der andere mit. Einfach um zu vermeiden, dass das eigene Anliegen im HokusPokus des Zwillings untergeht, wird ebenfalls das volle Programm aufgefahren.

In ihrer doppelten Miniatur-Pubertät scheinen die beiden sich gerade gegenseitig anzustacheln und zu verstärken: Trotzphase* in Zwillingsintensität. Ganz abgesehen davon, haben wir quasi die doppelte Wahrscheinlichkeit auf einen Auslöser, denn wir mit zwei Zweijährigen hat man eben auch zwei, die sich urplötzlich und unvorhersehbar in einer schweren Krise wiederfinden können.

Große Geschwisterliebe und zuckersüße Lieblingskinder

Wer aber gerade so schön lernt, zu streiten und sich auseinanderzusetzen, seinen Willen zu formulieren und durchzusetzen, der kann auch mit ganz anderes. Mama ich hab dich lieb. Und ich schmelze dahin. Ich pass auf Krümel auf. Ich geb Tüsschen dem Krümel! Ach wie schön.

Schmunzeln muss ich jedes Mal wieder, wenn der Sonnenschein seiner weinenden Schwester den Arm umlegt und sagt „Ich töte dich!“ Erstens heißt das übersetzt tatsächlich „Ich tröste dich!“ und zweitens weint sie mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit, weil die beiden sich zwei Sekunden zuvor noch wegen irgendwas handgreiflich gestritten haben. Aber ich verkneife mir das Lachen und warte ab, bis aus der innigen gegenseitigen Umarmung wieder ein Ringkampf geworden ist.

Eure Kerstin, die hiermit auch hoffentlich zum letzten Mal über diese schöne Phase mit zweijährigen Zwillingen schrieb.

P.S.: Ich will nicht zuviel verraten, aber das ganze findet bestimmt noch einen versöhnlichen Abschluss. 😉

*nennt man heute anders, aber das passte so schön.

2 jährige Zwillinge

Zwei Zweijährige sind (nicht immer) Chaos pur

Ich habe euch ja schon einmal von unserer Mini-Pubertät im Doppelpack berichtet und kurz danach brach bei uns auch noch prompt das Vollchaos aus, weil die Tagesmutter krank wurde. Das heißt, die Zwillinge waren nun fast drei Wochen ohne ihre Lieblings-Animateurin, denn sie lieben ihre Tagesmutter heiß und innig. Dort wird geknetet und gebastelt, getobt und gebaut, gefördert und musiziert… wird einfach ganz anderes Programm geboten  geboten als hier daheim Alltag.

Drei Wochen Urlaub zu Hause für die Zwillinge also – da musste Mutti schon was bieten, damit nicht die totale Langeweile ausbricht.

Ich bin so krass!

Ja, ich backe tatsächlich Kekse allein mit meinem Dreierpack. Ich bin auch nicht wahnsinnig geworden. Wenn sie gute Laune haben, klappt das echt ganz gut.

Kinder beim Backen

Wenn allerdings die Laune kippt, dann…

Ich habe in den letzten Wochen auch zwei Mal mit den Zwillingen Fingerfarben gemalt. Das erste Mal lief es ganz toll und die Ergebnisse waren super süß. Sie hatten riesig Spaß und die Sauerei war echt überschaubar.

Zwei Wochen später kommt aber die dusselige Mutti wieder auf die gleiche Idee. Hat ja so gut geklappt das letzte Mal. Autsch! Anfängerfehler!

Sonnenschein kriegte ohne Voranmeldung einen seiner „mir fällt nur noch Unsinn ein“-Anfälle und schmierte die Farbe überall hin, nur nicht auf das Blatt. Sobald ich ihn daran erinnerte, flogen erst die Pinsel, dann die Blätter, dann stürmte das Kind los, um mit den bunten Fingern… genau DAS zu machen, von dem Mama ihn gerade abhalten wollte.

Irgendwie fängt sowas relativ harmlos an und eskaliert dann gerne. Ich war froh, dass die Prinzessin sitzen blieb. Denn wäre auch sie zeitgleich gestürmt, sähe das Farbkonzept unseres Wohnzimmers jetzt anders / kreativer aus. Zwei Mini-Maler gleichzeitig fängt man nicht so fix ein.

Und dann lässt man es halt…

Ich erwische mich immer mal wieder, dass ich etwas scheue, aus Sorge, dass es eskaliert. Gegen Ende der Schwangerschaft bin ich mit den Zwillingen nicht mehr alleine zum wenige hundert Meter entfernten Spielplatz gegangen. Dabei war das normalerweise kein Problem. Den Weg laufen sie locker alleine oder fahren mit dem Laufrad.

Aber seit diesem Sommer kann immer ganz plötzlich die Stimmung kippen und dann will einer der beiden plötzlich nicht mehr nach Hause oder unbedingt woanders hin oder zwingend nochmal rutschen (und Mama kann nicht mehr) oder das Rutschauto haben, was zu Hause geblieben war, aber auf keinen Fall will er nach Hause und es holen… „Nein! Mama soll das holen!!!“ Ähja… und meine Zweijährigen allein auf dem Spielplatz lassen. Gute Idee!

Streikt erst einmal ein Kind, dann macht bei den Zwillingen sicher auch noch ein zweites Kind mit. Und da ich die Notlösung „links ein Kind unter den Arm, rechts ein Kind unter den Arm, zack nach Hause“ nicht mehr hinbekommen habe im neunten Schwangerschaftsmonat und auch nicht unendlich weitertoben und hinterherklettern konnte, habe ich diese Ausflüge gestrichen.

Ich weiß gar nicht, was du hast…

Sagte der Zwillingspapa und ging jeden Nachmittag entspannt mit seinen zwei Kindern eine große Runde Laufrad fahren. „Die hören doch auf mich. Die fahren nicht auf die Straße. Die bleiben stehen, wenn ich sie rufe.“ Und da hat er vermutlich nicht einmal geflunkert. Mir waren sie aber schon einmal abgehauen. In zwei gegensätzliche Richtungen. (Und so Laufräder sind schnell!!!)

Der Zwillingspapa lies die beiden beim Einkaufen auch immer so durch den Laden spazieren mit eigenem Wägelchen. „Die bleiben doch hier. Was soll denn passieren?“ Mir graute immer vor auf die Straße bzw den Parkplatz stürmenden Minis und der Entscheidung, bei welchem Kind ich bleibe bzw welchem ich nachrenne.

ZACK! Zeitsprung!

Aber es blieb nicht so. Wenige Wochen später liefen sie auch mal dem Papa davon. An der Hauptstraße. Viel befahren. Prinzessin auf den Ruf „Stehen bleiben!“ mit Lachen im Gesicht Richtung Fahrbahn.

Sie stürmten dem an der Kasse wartenden Papa im Supermarkt davon, um in der Getränkeabteilung Fangen zu spielen und im Drogeriemarkt gleich ganz raus in die Fußgängerzone.

An den allermeisten Tagen macht es trotzdem unheimlich Spaß mit zwei begeisterten Kindern etwas zu unternehmen; zum Beispiel Plätzchen backen. An allen anderen Tagen wird es halt komplizierter, weil erst einer und dann beide andere Pläne haben als Mama und Papa.

Aber beim Plätzchen backen endet das höchstens mit tieffliegenden Teigkugeln. 😉 Das riskiere ich gerne.

Eure Kerstin

Trotzphase mit Zwillingen
Mich kann man auch auf PINTEREST merken. 😉 DANKE!