Archive für Geschwister

Geschwister sind etwas wunderbares. Mit Geschwistern im gleichen Alter kann man ganz toll spielen und es gibt noch ungefähr zweihundert andere Gründe, warum wir verdammt glücklich sind, drei so bezaubernde Kinder zu haben.

Aber man muss ganz ehrlich sagen, dass so ein enger Altersabstand seine ganz besonderen Herausforderungen mit sich bringt. Es stört mich nicht, dass ich morgens fast immer drei Kinder waschen und anziehen muss.  Ich schmiere Brote für drei. Ich ziehe drei Kindern die Schuhe an, wenn wir das Haus verlassen.

Es ist einfach nur semi effektiv, wenn ich Sonnenschein und Prinzessin schonmal in den Flur schicke, um sich fertig zu machen. Hätte ich drei Kinder im fiktiven Alter von 12 Jahren, 8 Jahren und einem Jahr, dann könnte ich davon ausgehen, dass der Achtjährige das eventuell alleine hinbekommt und der Zwölfjährige nach Laune im krassen Fall sogar seinem jüngsten Geschwisterchen in die Jacke hülfe. Eine wahnwitzige Vorstellung. Weiterlesen…

Es sind ganz besondere, im Wortsinne einmalige Momente und es gibt sie gerade im ersten Jahr mit einem Baby fast wie am Fließband: Erste Male.

Der erste Blick ist ganz besonders. Die erste Berührung vergisst man nicht. Die erste gemeinsame Nacht ist vermutlich immer schlaflos. Das erste Lächeln und die Eltern zerfließen. Das Baby greift zum ersten Mal zu. Die erste geglückte Drehung ist der Anfang aller Mobilität. So geht es das ganze Jahr und diese magischen Momente füllen ganze Buchseiten.

Krümels erste Male

Jetzt ist der Krümel unser Drittes. Und es ist unser zweites „erstes Jahr“, denn seine großen Geschwister haben als Zwillinge dieses aufregende und für Eltern nebenbei ja auch ziemlich anstrengende Jahr gemeinsam absolviert. Da sollte man meinen, dass man irgendwie nicht mehr alles so genau mitbekommt, schließlich lief schon die Schwangerschaft mehr so nebenbei.

Krümel krabbelt Weiterlesen…

Gastbeitrag

Heute habe ich mal wieder die Ehre und das Vergnügen euch einen Gast auf dem chaotischen Blog vorzustellen: Nina ist genauso alt wie ich, also zarte 22 34 Jahre alt, und hat zwei entzückende einjährige Jungs und eine wundervolle große Tochter von nun zweieinhalb Jahren. In ihrem treppenreichen Traumhaus versammeln Nina und ihr Mann also ziemlich ähnliche personelle Voraussetzungen für ein ziemlich turbulentes Familienleben mit drei Kindern unter drei Jahren. Ihre Geschichten findet ihr auf ihrem Blog DreiPlus2.

DreiPlus2 [225674]


Ich wusste nicht, was müde sein wirklich bedeutet, bevor ich Kinder hatte!

Meine größte Herausforderung als Mutter begann beim Frauenarzt, als wir den 2. Ultraschall beim Geschwisterchen unserer Tochter (gerade mal 9 Monate alt) machen ließen und der Papa der Bande plötzlich folgenden alles veränderten Satz sagte: „Ohhh… Ääähhhh… Oh Gott!!! Ich sehe ZWEI!“ und mein Frauenarzt: „Stimmt! Herzlichen Glückwunsch! Sie bekommen Zwillinge! Weiterlesen…

Sonnenschein und Prinzessin suchten schon immer die Nähe zueinander und Trennungen mögen sie bis heute überhaupt nicht. Der andere fehlt dann spürbar. Sie interagierten auch früh miteinander, steckten sich gegenseitig Schnuller in den Mund, lachten sich an, forderten sich zum Spiel auf. Aber erst jetzt mit zwei Jahren packen sie die ganze Palette der Geschwisterlichkeit aus.

Sie können nicht ohne einander und oft genug können sie nicht miteinander. Zwillinge sind Geschwister, besondere Geschwister.

Zwillinge im sonnigen Winter

Eifersucht, Zank und Streit…

…gibt es hier um alles und wegen jeder Kleinigkeit.

Morgens gibt es Wutanfälle, wer zuerster Krümel duten Morgen sagen darf und wie lange der Krümel beim jeweiligen Zwilling auf dem Kopfkissen liegen bleibt. Das geht dann mit dem Einschenken des Kakao so weiter und endet nach lange nicht beim Füllen der Müsli-Schüsseln. Als Elternsicht ist dieser Streit zwar eine ziemliche Lärmbelästigung, da die Forderungen mit stark zunehmender Lautstärke zweistimmig wiederholt werden, bis das gewünschte Ergebnis erreicht ist, aber dann ist auch wieder Ruhe. Relativ simpel, denn am Ende ist doch egal, wer zuerster dran war, wenn nur beide kriegen, was sie wollen.
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Advent. Advent, ein Lichtlein brennt!

Dieses Wochenende war ziemlich anstrengend und schlaflos, trotzdem haben wir am Ende noch gemeinsam die Kurve gekriegt. 😉

Samstagmorgen starten wir noch ganz entspannt und schluffig. Der Traummann hat gemeinsam mit unser Frühaufsteherin das Frühstück gezaubert und wir wollen nur ein wenig dekorieren am Vormittag. Weiterlesen…

Prinzessin und Sonnenschein wussten, was passieren würde. Wir hatten oft genug darüber gesprochen und auch fleißig Bücher gelesen. Sie waren keineswegs überrascht, als eines morgens die Oma statt Mama oder Papa in ihr Zimmer kam. Natürlich! „Baby tommt. Mama in Tantenhaus is.“ Das Thema war geklärt und sie nahmen es wie selbstverständlich, ja irgendwie schon als überfällig hin.

Leider hat es der Papa abends nicht mehr rechtzeitig nach Hause geschafft, dass sie ihn noch gesehen hätten. Der Krümel kam erst, als die Zwillinge schon lange wieder schlummerten. Problemlos hatten sie sich von den Omas ins Bett bringen lassen. Am nächsten Morgen stürmten sie quasi gleich nach dem Frühstück die Säuglingsstation. Prinzessin kam schon aufgeregt nach ihrem Bruder rufend vorneweg gelaufen. Sonnenschein hatte sein heiliges Playmobil-Motorrad dabei. Sie stürzten sich regelrecht auf den Krümel, Mama war weit weniger interessant.

Sie mussten ihn streicheln und umarmen, küssen und drücken, dass einem Angst und Bange werden konnte, denn Zweijährige können sehr stürmisch in ihrer Zuneigung sein. Aber der Krümel nahm es hin. Ein wenig enttäuschend war nur, dass selbst das blinkende Blaulicht des Motorrads ihm keine Reaktion entlocken konnte. Dabei hatte es der Sonnenschein extra für ihn mitgebracht und das soll was heißen, denn damit darf sonst NIEMAND spielen.

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Heute vor zwei Wochen ging die lange erste gemeinsame Nacht zu Ende. Der Krümel hatte sie auf meiner Brust verbracht. Laut schimpfend, dass man ihn dann doch so ins Leben katapultiert hatte. Wäre es nach ihm gegangen, er hätte vermutlich gerne noch ein paar Stunden oder gar Tage weiter immer wieder Anlauf genommen, angetestet und nochmal kurz pausiert. Aber 12 Stunden nach dem Blasensprung war der Anstupser nun einmal fällig geworden. Was kann ich dafür, dass mein Körper dann gleich genervt den Sprint hinlegt?!

Den darauf folgenden Tag und die komplette nächste Nacht verschlief er dann erschöpft. Und seitdem sind wir im stetigen Wechsel zwischen „Wow, der pennt ja NUR!“ und „Kann der Krümel vielleicht endlich mal schlafen?!“. Aber eigentlich wollte ich euch ein wenig darüber erzählen, wie das denn nun so ist, so mit einem einzelnen Baby. Und mit den beiden „Großen“, die sind ja auch noch da und nun eben große Geschwister. Tja…

Baby schläft

Ein chilligen Einling zum Verwöhnen

Und dann noch nen chilligen Einling zum Verwöhnen wünschte sich der Zwillingspapa mal vor vielen Monaten, unsere Zwillinge waren selbst erst wenige Wochen alt. Lassen wir mal außen vor, dass wir uns auch riesig über ein weiteres Doppelpack gefreut hätten (hat nicht sollen sein), ich selbst hätte nicht mit großen Unterschieden gerechnet. Ich habe die Zwillinge nicht als so extrem anstrengend empfunden, hatte aber eben nie den Vergleich. Jetzt hab ich ihn. Weiterlesen…