Archive für Chaos-Mutterschutz

Heute im Chaos-Mutterschutz ein Gast-Beitrag von Steffen aka PapaPelz und damit quasi als krönendes Finale einen schreibenden Herrn in der illustren Runde meiner Gastautoren, über dessen Beitrag ich mich wahnsinnig freue. Denn er erinnert mich in ganz vielen Dingen an unsere letzten Monate mit dem stetig wachsenden Bauch und der großen Frage: Wie vermitteln wir das den Zwillingen?

Ich erkenne da viel wieder und lege euch auch sonst die Geschichten von PapaPelz sehr ans Herz!


Babybauch
Die Holde und ich kommen ja aus zwei ziemlich unterschiedlichen Familien: Während Anne als Einzelkind in dritter Generation (immer genau ein Mädel) mit immerhin einem Onkel väterlicherseits aufwarten kann, hab ich ein geringfügig breiteres Spektrum: Vater schimpft acht Menschen Geschwister, Mutter hatte sieben davon vorzuweisen. Alle davon nicht wenig vermehrungsfreudig. Da frag ich mich: Wie haben die das damals den Kindern gesagt, dass da noch ein Kind unterwegs ist? Weiterlesen…

Heute im Chaos-Mutterschutz ein Gast-Beitrag von Bettie, die sonst auf Das frühe Vogerl und die fabelhaften Veränderungen bloggt. Die Österreicherin mit Wahl-Wohnsitz Berlin „macht was mit Medien und Kultur“ und das spiegelt sich auch auf ihrem Blog wieder. Da schreibt zwar eine Mama, aber es geht nicht nur und vorwiegend um Mama-Themen, sondern um das bunte kulturelle Leben mit und ohne Kind. Unterhaltsam und abwechslungsreich.


Babybauch

Die Kultur und das Wochenbett

Als kulturinteressierte Schwangere las ich den Tipp, dass man sich Musik mitbringen könnte zur Geburt. Von Kerzen war die Rede, und noch von ein paar anderen Dingen mehr. Nachdem mir nahezu vor jedem Duft ekelt, in der Schwangerschaft wurde das nicht besser, schloss ich das mit den Kerzen kategorisch aus. Über die Musik dachte ich nach. Ganz lange sogar. Entscheiden konnte ich mich nicht.

FruehesVogerl_1

Und nach ein paar Wochen waren wir dann gemeinsam unterwegs.

Und das war gut so. Mitten unter der Geburt hätte es mich mehr als irritiert, wenn da plötzlich etwas rumgeduddelt hätte. Tue ich mir doch schon schwer, mich mit Musik auf das Schreiben zu konzentrieren, wie also gebären, wenn da nebenan wer singt?

Ein Buch hatte ich trotzdem mit in meinem Entbindungskoffer. Ich weiß nicht, was ich dachte. Ob sich zwischen Wehe 2 und Wehe 3 Kapitel 4 und 5 einflicken ließe? Welch Überraschung, ich brauchte es nicht. Habe es auch später nie wieder angesehen. Das lag aber nicht an dem Kind, sondern daran, dass das Buch sowieso nicht gut war.

Denn eine kulturlose Zeit war mein Wochenbett bestimmt nicht. Weiterlesen…

Das 2. Wochenbett

Kerstin —  4. September 2015 — 2 Kommentare

Heute im Chaos-Mutterschutz ein Gast-Beitrag vom Fräulein Null.Zwo. Das Fräulein ist eigentlich eine gestandene Frau und Mutter einer fünfköpfigen Patchworkfamilie, die auf ihrem Blog eine wirklich spannende Vielfalt rund um das Leben mit Baby, Kind und Kegel abbildet. „Irgendwo zwischen perfektionistisch & praktisch, zwischen Bio und Convenience und immer zwischen Termin und Trödelei.“ Einfach immer liebenswert und echt. 😉


Babybauch

Liebe Kerstin,

die letzten Wochen waren nicht einfach für Dich: Ein 2-jähriges Zwillingspärchen plus Kugelbauch sind ganz schön anstrengend! Daher freue ich mich sehr, Dir hier auf dem Blog ein wenig auszuhelfen und etwas zum Wochenbett bei der 2. Schwangerschaft zu schreiben ❤

Ich selbst erinnere mich gerne an diese letzten Wochen meiner Schwangerschaften und die erste Zeit mit Baby zurück, auch wenn sich in der Erinnerung einiges leichter anfühlt als es tatsächlich war. Umgekehrt fokussierten mich „meine Umstände“ immer darauf, was wirklich wichtig ist: einen Gang beziehungsweise mehrere Gänge zurückzuschalten, absolut Notwendiges von weniger Wichtigem zu unterscheiden und sich auf mich selbst und dieses kleine Wesen im Bauch zu konzentrieren.

In der ersten Schwangerschaft war ich einfach nur neugierig und gespannt auf mein Baby und die Veränderungen, die es für mich und unser Leben bringen würde – ich betrat absolutes Neuland und fühlte mich wie auf einer Reise, deren Ziel ich nicht kannte. Wie sich das als Zwillingsmutter anfühlen muss, kann ich mir nur bedingt vorstellen! Weiterlesen…

Heute im Chaos-Mutterschutz ein Gast-Beitrag von Bella. Bella ist eine junge, wunderhübsche Mami aus Berlin, die auf familieberlin.de ehrlich, offen und von Herzen bloggt. Obwohl Berliner Mutti-Bloggerin wohnt sie nicht in Mitte und trinkt lieber Tee als Latte. Das sei ihr verziehen, auch wenn ich selber kein Tee-Fan bin. Ihre Texte sind unabhängig von der Getränkewahl immer lesenswert. 😉


Babybauch

Vor einiger Zeit fragte mich eine wesentlich jüngere und kinderlose Freundin mal, ob es mir nicht fehlt, das Ausgehen und Party machen. Ich hatte dabei gerad die damals noch klitzekleine miniberlin im Arm, vielleicht auch an der Brust. Ich konnte ihr damals nicht antworten, doch heute kann ich es.

Fehlt mir das Ausgehen?

Für Menschen, die knappe Antworten bevorzugen: NEIN. Alle anderen dürfen gern weiterlesen. Ich war noch nie ein Mensch, der jede Nacht um die Häuser zog, viel trank und bis in die Morgenstunden die Clubs unsicher machte. Ich habe es gemacht, ja. Und ich hatte auch Spaß dabei. Aber dass es mir fehlt, kann ich nicht sagen. Denn mit dem Kind verschieben sich die Prioritäten. Nicht nur hin zum Kind- es kann sich nicht immer alles um Kinder drehen. Meine Prioritäten verändern sich auch in meiner Freizeit (aka. Zeit ohne Kind). Diese knappe Zeit, die meist fremdgesteuert ist, möchte ich idealerweise so intensiv wie möglich verbringen. Dafür gibt es viele Möglichkeiten, Clubs und Parties haben es aber nicht auf die Liste geschafft. Weiterlesen…

Heute im Chaos-Mutterschutz ein Gast-Beitrag von Alu. Alu und Konsti schreiben auf dem Blog www.grossekoepfe.de über das Leben mit K1 und K2 als muntere WG im Berliner Großstadtdschungel. Die WG ist seit 2005 in Berlin-Friedrichshain ansässig. Sie schreiben mal lustig und mal ernst über das Eltern- und Kinderleben.

Einer meiner Blog-Lieblinge! ❤


Alu-Berlin Kinderfüße

Duftende Kinderfüße aus Berlin

An manchen Tagen, da schleiche ich mich heimlich in das Zimmer der Kinder und schaue ihnen beim Schlafen zu. Ich sehe meine beiden großen Schätze an und betrachte ihre schlafenden Körper. Das tue ich bereits, seit Beide auf der Welt sind und habe mal gehört, dass das viele Eltern tun. Das beruhigt mich immer ein bisschen.

Es sind die Abende an denen ich besonders erschöpft und auch genervt auf die Kinder reagiert habe, im Vorhinein. Die Abende an denen ich keine sonderlich guten Mutterqualifikationen an mir entdecken konnte. Ich warte dann regelrecht darauf, dass sie „HEUTE ENDLICH MAL“ einschlafen um auch noch 30 Minuten allein, oder zu zweit zu haben. Dann betrachte ich meine beiden Kinder. Sie sind wunderschön.

K1 schläft oftmals in einer geraden Position und auf dem Rücken. Edel streckt sie mir ihren wunderschönen Kopf und die blonden Haare entgegen. Sie ist schon seit ihrer Geburt eine richtige Dame, edel und schmal. Ordentlich zugedeckt liegt da mein großes Mädchen und war doch eben noch ein Baby, oder nicht? Ihr Lieblingskuscheltier hält sie in der Hand und atmet ruhig. Ich streichle sie über ihr Haar und rieche an ihr. K1 riecht schon lange nicht mehr nach Baby, aber sie riecht wie sie selbst und strahlt Wärme aus.

Danach fällt mein Blick auf K2. Weiterlesen…

2 Kinder, 2 Jahre

Kerstin —  25. August 2015 — 2 Kommentare

Heute im Chaos-Mutterschutz ein Gast-Beitrag von Minusch. Minusch bloggt auf 2kinder/küche/bad/balkon und ist die Mama dreier Jungs: eines kleinen, eines ganz kleinen und eines Jungen, der jetzt viel größer wäre, wenn er noch wäre. Sie kann tatsächlich Origami-Kraniche falten! Wow! Das habe ich bisher nur vergeblich versucht.
Übrigens ganz sie auch schreiben. 😉 Sogar ganz toll, aber PSSST! 


Als ich im Sommer 2012 den Schwangerschaftstest in der Hand hatte, war mir logischerweise schlecht. Aber ich habe auch geweint. Unser Sohn war gerade mal 4 Monate alt. Also wir waren gerade aus der schlimmsten Schreiphase raus, hatten uns einigermaßen eingegroovt und es fühlte sich gerade ein kleines bißchen leichter an. Und dann dieser Strich auf dem Teststreifen.

Zu dem Zeitpunkt wollte ich meinen Partner eigentlich noch dazu überreden, ein Pflegekind aufzunehmen, anstatt ein weiteres eigenes Kind zu bekommen. Meine Schwangerschaft mit dem Großen war so katastrophal besch***, dass ich mir absolut sicher war, dass ich als Schwangerschafts-Versagerin zwar eine gute Mama wäre, dass ich aber eben nicht nochmal schwanger sein wollen würde. Trotz Wunsch nach einem Geschwisterchen. Weiterlesen…

Der alte Baum

Kerstin —  21. August 2015 — 3 Kommentare

Heute im Chaos-Mutterschutz ein Gast-Beitrag von Rike. Rike schreibt normalerweise als Nieselpriem wunderbare Geschichten über ihr Leben in einem testosterondominierten Haushalt. Sie lebt daheim in Pieschen (Das ist wohl in Dresden!) gemeinsam mit drei sehr unterschiedlich großen (und alten) Jungs, die aber alle drei auf ihre Art mehr oder weniger pflegeintensiv sind. Rike nimmt es mit Humor und wir lachen mit ihr.

Aber sie kann nicht nur Humor, sie kann auch anders und deswegen muss man sie wirklich lieben!


In meinem Garten steht ein alter Pflaumenbaum. Nicht groß, nicht schön. Eher kurz gewachsen. Mit dicken knorrigen Ästen, die nach allen Seiten abstehen.

Alter Pflaumenbaum in Nieselpriems Garten

Als wir den Garten vor drei Jahren übernahmen, sagt der Opa: „Ach, der hier, der alte Pflaumenbaum, der hat seit über zehn Jahren nicht mehr getragen oder schmeißt immer gleich alle Früchte ab. Den könnt ihr fällen!“.

Wir fällten ihn nicht.  Weiterlesen…