Archive für LebenmitKindern

#wmdedgT bedeutet: Was machst du eigentlich den ganzen Tag?„ Frau Brüllen will es wissen und so gibt es heute mal wieder ein Protokoll eines nicht ganz so durchschnittlichen Tages bei uns.

2:00 Uhr // Unfassbar, aber der Krümel schläft tatsächlich nun ab und zu durch. Diese Nacht nicht. Ich wechsel mit dem sich lautstark beschwerenden Riesenbaby auf das Sofa ins Wohnzimmer, damit er nicht oben alle anderen aufweckt.

6:05 Uhr // Gefühlt haben wir noch nicht wieder geschlafen. Krümel rantert die ganze Zeit auf dem Sofa rum und erzählt mir irgendwas. Wahrscheinlicher ist, dass wir durchaus geschlafen haben, er aber seit locker einer halben Stunden beschlossen hat, dass es nun Zeit ist, aufzustehen. Bekommt er halt seinen Willen.

6:15 Uhr // Krümelchen nuckelt an seiner heißgeliebten Wasserflasche rum und beobachtet vom Sofa aus, wie ich das Frühstück vorbereite. Ich hole die heimlich dort versteckte Torte aus dem Keller und die Geschenke aus dem Büro. Der Traummann feiert heute Geburtstag!

6:35 Uhr // Etwas zeitiger als sonst gehe ich die anderen wecken, schließlich ist darunter ein Geburtstagskind, das heute extra später zur Arbeit fährt, um mit uns zu frühstücken.

7:00 Uhr // Wir frühstücken. Der Traummann packt Geschenke aus und der Krümel versucht eine komplette Erdbeer-Joghurt-Sahne-Torte in nur einer halben Stunde zu verdrücken. Er schafft es fast. Weiterlesen…

Das ist so eine Sache mit diesen bebilderten Wochenenden (und mir). Anscheinend mögt ihr die. 😉 Zumindest werden sie immer gerne gelesen, ob ich sie nun verlinke oder nicht.

Ich mag sie auch. Zum einen klicken ich mich da gerne bei anderen durch und zum anderen immer mal wieder nostalgisch durch unsere alten. Aber (es musste ja ein Aber geben bei den einleitenden Worten) ich scheitere sehr häufig an der Umsetzung.

Heute versuche ich es mal wieder und beleuchte mal die ein oder andere Hürde, die so ein WIB (= Diminutiv eines Wochenende in Bildern)bei mir wuppen muss auf dem Weg aufs Blog. Weiterlesen…

Mama, ich muss mal!

Kerstin —  20. März 2017 — 14 Kommentare

„Es wird nicht einfacher, es wird nur anders.“

Eine dieser ominösen Eltern-Weisheiten, die man gerne als Antwort auf die Frage bekommt, wann denn bitte endlich alles etwas einfacher würde!

Da hofft man darauf, dass die Kinder irgendwann endlich mal durchschlafen oder morgens länger schlafen würden. Man fiebert dem Augenblick entgegen, an dem man nicht mehr widerspenstige Kleinkinder anziehen muss und die Kinder das selbständig erledigen.

Angeblich kriegt man aber dann seine Kinder irgendwann gar nicht mehr bzw erst zum Mittagsessen aus den Federn (was meinem Schlafrhythmus im Übrigen sehr entgegen käme) und würde täglich mit der Kleiderwahl seiner Nachkommen hadern, sich in Stil- und Mode-Debatten verheddern. Angeblich.

Tatsächlich bringt aber jedes Alter (der Kinder) neue Herausforderungen für uns Eltern mit sich. Wir müssen unsere Strategien überdenken und kommen aus dem Takt. Achtung, es folgt ein Beispiel aus dem Alltag einer erprobten und erfahrenen Mutter. Mir. Weiterlesen…

#wmdedgT bedeutet: Was machst du eigentlich den ganzen Tag?„ Frau Brüllen will es wissen und so gibt es heute mal wieder ein Protokoll eines durchschnittlichen Tages bei uns. Meinem derzeitigen Geduldsfaden nach zu urteilen: Ein Protokoll des Schreckens! (Aber das liegt eher an dem nun seit Wochen sehr hohen Stresspegel und weniger am einzelnen Tag.)

Bitte sehr:

6:oo Uhr // Ich stapfe mit dem quäkenden Krümel nach unten. Er ist wach. Ich nicht. Windelwechsel.

6:20 Uhr // Ich bin immer noch nicht wach, schiebe aber TK-Laugengebäck in den Backofen. Krümel räumt den Tupper-Schrank aus.

6:35 Uhr // Das Laugengebäck ist fertig. (Ich auch. Aber das will keiner wissen.) Ich bereite die Kaffeemaschine vor und bestücke Stullenboxen. Krümel versucht sich vom Sofa zu stürzen.

7:00 Uhr // Ich stapfe dem fröhlichen Krümel hinterher wieder nach oben und ins Badezimmer. Aus den anderen Zimmern kein Mucks. Während Krümel Waschlappen in die Toilette wirft, versuche ich mich wacher zu waschen.

7:15 Uhr // Krümel und ich sind sauber und umgezogen. Wir müssen die Zwillinge wecken. Die sehen das gar nicht ein: „Mama, ich bin müde. Ich bleib noch im Bett.“ (WILL AUCH!!!)

7:35 Uhr // Erneuter Stockwerkwechsel mit nun gewaschenen und angezogenen Zwillingen im Schlepptau. Frühstück: Laugenbrötchen für Prinzessin, Haferflocken für Sonnenschein und eine halbe Avocado für den Krümel. Vor mir steht eine Tasse Kaffee auf dem Tisch. Sehr dekorativ. Weiterlesen…

Jetzt ist er auf einmal da. Der Herbst.

Irgendwie hat er sich ja während des verspäteten Hochsommers schon angeschlichen, aber so richtig wahrgenommen habe ich ihn erst diese Woche. Herzlich Willkommen!

Samstag

herbstbepflanzung_chaoshoch2.jpg

Wir genießen das Wochenende ganz ohne Einträge im Familienkalender und wurschteln den ganzen Samstag erstmal so vor uns hin. Liegengebliebenes erledigen und Kleinigkeiten wie neue Blumen vor die Eingangstür.

Die Wäscheberge ignoriere ich trotzdem gekonnt. 😉 Keine Lust dieses Mal. Weiterlesen…

Das mit diesen Wochenenden in Bildern ist nicht immer so leicht. Dazu muss man Vollblut-Bloggerin sein und das bin ich offensichtlich nicht immer so ganz. 😀 Aber ich lasse euch gerne an unserem spektakulären Wochenende teilhaben, auch wenn es streckenweise an Bildmaterial mangelt.

airport-koln-bonn

Gefrühstückt haben wir am Samstag selbstverständlich, aber da war ich noch nicht wach genug, um Bilder davon zu machen. Anschließend gab es das ein oder andere im Haushalt zu erledigen.
Ihr stellt euch an dieser Stelle Fotos von Wäschebergen vor. Habt ihrs vor euren inneren Auge visualisiert? Ja?
Vielleicht hilft euch auch ein Blick um euch herum. Ja, genauso sah und sieht das dann bei uns aus.

Danach habe ich einen Kindersitz aus dem Auto raus und die beiden großen Kinder rein gepackt. Wir drei haben einen Abenteuertrip zum Flughafen gestartet. Weiterlesen…

Unsere Tage sind derzeit aufregend. Da komme ich nicht viel dazu, über irgendetwas ins Sinnieren zu verfallen. Natürlich kam mir immer mal wieder flüchtig der Gedanke, dass sich die Geburt des Jüngsten irgendwann jähren würde, aber das war graue Theorie. Der Krümel ist seit geraumer Zeit kein richtiges Baby mehr. Ich wurde schon viel früher um mindestens drei Monate Babyzeit betrogen.

Aktuell habe ich alle Hände und noch funktionstüchtige Synapsen damit zu tun, den Alltag angenehm zu gestalten. Die neue Situation mit dem vormittäglichen Besuch des Kindergartens seitens der großen Geschwister hat uns einen neuen Rhythmus verpasst, in den wir uns noch eingrooven müssen. Aktuell steppen wir gerne mal am Takt vorbei und zwei bis vier Familienmitglieder fallen regelmäßig aus dem vorgegebenen Rhythmus raus. Wir rocken das Ding täglich grandios, aber es fordert volle Konzentration. Ist es da verwunderlich, dass mich der Geburtstag dann doch irgendwie überraschte?

Wie man einen 1. Geburtstag plant

Donnerstag fiel der Supermutti auf, dass ihr Kind bald Geburtstag habe. Ich sah den Mann an und wir fragten uns kurz, wer von uns gegebenenfalls der ein oder anderen relevanten Person von dem Großereignis im Vorfeld berichtet habe. Wir einigten uns darauf, dass dieser Tag bei den einzuladenen Personen vermutlich eh im Kalender stünde und wir vermutlich auch mal erwähnt hätten, dass wir gedenken ihn zu zelebrieren. Sowas sei ja im Allgemeinen üblich.

Weiterlesen…