Lieblinge mit liniert-kariertem Spargel und linksfüßigem Kaffee

Ich mag es, die schönen Momente der Woche festzuhalten. Was hat mich berührt, inspiriert, erfreut. Was war schön im Alltag und was gab es leckeres zu essen? Also versuche ich mir diesen positiven Rückblick mal wieder häufiger zu gönnen.

Jedes Essen im Sonnenschein zählt als Lieblingsessen, oder?

Lieblingsessen: Es ist Spargelzeit

Leute, es ist Spargelzeit und da die sehr kurz ist, muss man das feiern. Bei uns gab es diese Woche gleich zweimal Spargel. Einmal ganz klassisch wie bei Oma und das andere Mal habe ich einfach wild Pasta mit grünem Spargel und Gedöns in die Pfanne geworfen. Sowas genieße ich und da bei uns nur eins von drei Kindern Spargel ist (das aber in rauen Mengen), gibt es dann für die Kiddies einfach nackte Nudeln und ein bisschen Rohkost, welche sie gekonnt ignorieren.

Wie machen das eigentlich andere Eltern? Essen, dass die Kinder nicht mögen einfach nie kochen? Oder kocht ihr gar dann zwei vollständige Gerichte: für groß und klein?

Symbolbild, denn merkwürdigerweise fotografiere ich leider immer noch nicht JEDEN Kaffee, den ich trinke

Lieblingsmoment mit doppeltem Kaffee

Mitte der Woche war Juli bei mir zu Besuch und das war für mich meine Auszeit dieser Woche. Denn das war Besuch einer Freundin und Arbeit mit einer Kollegin, es war lustig und produktiv, es war ein tolles Gespräch unter Zwillingsmüttern und Ablenkung vom Zwillingschaos. Es war doppelter Kaffee!

Ich tanke bei solchen Kaffeeklatsch-Momenten mit Freunden immer richtig auf und hole mir nicht unbedingt die Energie, aber die zwingend notwendige Gelassenheit für die Zeit mit den drei Chaoten aus dieser Zeit. Und für euch gibt es da vielleicht auch noch später etwas nettes. 😉

links ist pink oder so… die Schuhe für Fußballer mit links-rechts-Schwäche

Lieblingskinderkram auf dem Sportplatz

Ich werde wohl Fußballmutti. Ich bin mir ja nicht so sicher, ob ich mich darüber freuen sollte, aber ich mache es einfach mal, denn man soll ja positiv denken. Eine Karriere als Spielerfrau habe ich ja verpasst, denn der Traummann ist herzlich unbegabt auf dem Sportplatz. Umso irritierender wäre es, wenn das bei einem unserer Kinder mit sportlicher Begeisterung was würde.

Aber ich versuche es nach Kräften zu unterstützen und würde sehr gerne nachsimpelnd am Spielfeldrand stehen. Leider renne ich nur am Spielfeld vorbei, ums Spielfeld herum, mitten auf das Spielfeld in die trainierende A-Jugend rein, weil ich während des Trainings der Zwillinge permanent dem Krümel nachrennen muss. Der will auch den Ball. Oder ein Eis. Oder auf die Schaukel. Oder was anderes, aber das ganz schnell und uff… so habe ich verpasst, dass mein großer Sohn wohl ein Linksfuß ist. Was was tolles sein muss, denn alle waren schwer beeindruckt. Bin ich nun auch, obwohl ich nix mitbekommen habe.

Also Moment der Woche: Ich habe einen Linksfuß geboren und übrigens auch noch zwei andere linke Füße und drei rechte. YEAH!

Meisterin des schönen Wortes und klugen Textes.

Lieblings-Text vom liniert-karierten Wort

Sassi hat für mich den Text der Woche geschrieben. Ohne Wenn und Aber. Ich habe mich schon einmal als hormongeplagte Linguistin auf Schlafentzug geoutet und bleibe dabei: Ich mag es, wenn man mit Worten bewusst umgeht. Es geht bei Sassi um Aussagen wie:

“Ich liebe meine Kinder, aber manchmal bin ich froh, wenn sie abends endlich schlafen.”

“Ich bin so gerne Mutter, aber ich genieße es sehr, mal einen Abend ohne meine Kinder zu verbringen.”

Nicht der Inhalt der Sätze ansich ist doof. Nein. Es ist total normal, dass man seine Kinder abgöttisch liebt UND sie einem manchmal echt den allerletzten Nerv rauben. Dass man sie nicht missen möchte UND Auszeiten von ihnen sehr genießt. Aber genau hier liegt der kleine Wortzauber: Wir lieben sie UND wir sind manchmal gerne alleine. Da braucht es kein ABER, denn das widerspricht sich nicht. <3 Danke Sassi.

Ein freundlicher Text über feindliche Äußerungen oder so

Noch ein Lieblings-Text: Frau Papa ist freundlich

Ein weiterer Text geht in eine ähnliche und doch ganz andere Richtung: Nina hat ihren Kindern zugehört und sich Gedanken gemacht, ob immer alles gleich feindlich ist, was nicht freundlich ist. Ist man transfeindlich, wenn man unbewusst Sätze nicht transfreundlich formuliert oder ist man dann nur einfach transunfreundlich. Ist man ausländerfeindlich, wenn man nicht ausländerfreundlich ist, etc. Ich mag diesen Text über Freundlichkeit und positives Denken sehr, denn er regt zum Nachdenken an.

Merkt euch meine Lieblinge doch auf Pinterest <3

Die Freitags-Lieblinge sind eine Idee von berlinmittemom. Dort findet ihr jede Woche viele schöne Bilder und Inspiration von ganz vielen anderen Bloggern.

Kerstin ist Mitte 30, seit Sommer 2013 Mutter von einem Zwillingspärchen. Der Sonnenschein, seine Zwillingsschwester die Prinzessin und das kleine Krümelchen (2015) halten sie gut auf Trab, wenn sie nicht gerade arbeitet, bastelt, backt, liest, im Netz rumwühlt,… Gerne macht sie auch alles gleichzeitig. Der beste Ehemann der Welt passt schon auf, dass das Chaos nicht ausartet.

2 comments

  1. Oh ja, ich koche meistens ein Gericht. Mal schmeckt es hauptsächlich mir, dann dem Mann und dann ist abwechseldn jedes kind mal dran. Jeder kann mitessen, muß aber nicht. Die Erfahrung zeigt: Blanke Nudeln werden irgendwann langweilig und dann wird zaghaft etwas Anderes probiert. Spargel mag hier auch nur eines von dreien. Das ist ein guter Schnitt oder? Könnten ja auch alle furchtbar finden.
    Die herzlichsten Grüße an Dich!
    Suse

    1. Ich weiß gar nicht, warum dieses dusselige Spam-Ding deinen Kommentar aussortiert hatte! Gut, dass ich ihn noch gefunden habe.
      Ja, ich koche auch nie extra, lasse halt nur bei so Nudelmischgedöns ein paar Nudeln vorher raus, damit sie pur gegessen werden können. Meist wird nun auch probiert. Zumindest von 2/3. Ich kann zu meinem einen Drittel Spargel-Kind aber sagen: nur weiß, bitte nicht grün.
      Grün ist auch generell eine böse Farbe. Oo
      Liebste Grüße,
      Kerstin

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