Snap it, Baby! – Elternblogger auf Snapchat

Kennt ihr eigentlich Snapchat?

Die meisten werden vermutlich davon gehört haben. Der ein oder andere hat es dann auch auf seinem mobilen Telefon installiert, geöffnet und verwirrt wieder zugemacht. Snapchat ist die App, die Menschen über 30 angeblich nicht verstehen können. Sie ist halt etwas anders aufgebaut.

Ich selbst habe zwei/drei Anläufe gebraucht und ein paar Tritte Stupser von Djure. Als ich mich endlich einfach darauf eingelassen habe, intuitiv einfach ausprobiert habe, da stellte ich fest: Das ist ja durchaus ganz witzig.

Ich möchte an dieser Stelle eigentlich nicht erklären, wie genau man Snapchat nutzt. Oder gar eine Bedienungsanleitung für Snapchat schreiben. 😀 Erstens findet man davon zahlreiche im Netz und zweitens finde ich persönlich, dass es ohne viel besser klappt.

Ich möchte hier ganz einfach für diejenigen, die schon auf Snapchat rumturnen und diejenigen, die sich bald dahin wagen möchten, ein paar nette Elternblogger-Accounts sammeln, denen man folgen könnte. Nebenbei natürlich die Frage anreißen, ob man als bloggende Mutti (oder Vater) unbedingt snappen muss. Was bringt das überhaupt?!

Warum Snapchat?

Weil es Spaß macht. Das müsste ansich als Grund reichen. Snapchat kann wirklich unterhaltsam sein. Egal ob man es aktiv nutzt und selber snappt oder nur die Snaps anderer ansieht. Wer meint, Snapchat nutzen zu müssen, weil er meint zu müssen, der wird sich vermutlich einen abbrechen und auch keinen rechten Zugang dazu finden.

Snapchat bringt dir auch keine direkten Klicks auf deinen Blog. Du kannst nicht wie auf Facebook oder Twitter deine Links zu aktuellen Beiträgen posten oder wie bei Instagram im Profil hinterlegen. Du kannst natürlich über deine aktuellen Beiträge snappen und die Leute neugierig machen, aber sie müssen dann erst raus aus der App und deinen Beitrag ganz klassisch im Browser aufrufen. Das kann klappen, muss aber nicht. Es gibt weitaus bequemere und direktere Wege für Klicks auf dem Blog zu sorgen.

Snapchat ist eine sehr direkte Art, deine Alltagserlebnisse und ganz viel Blödsinn zu teilen. Wie auch bei Periscope (ich schrieb darüber mal) sind die Inhalte auf Snapchat sehr vergänglich. Deine Geschichte ähnelt einem Kanal, der ein temporäres Tagebuch abspielt. Deine Bildchen und kleinen Videos in dieser Geschichte können nur 24 Stunden angesehen werden. Danach verschwinden sie. Screenshots sind möglich, aber der Nutzer wird darüber informiert, dass du einen Screenshot gemacht hast. Es gehört quasi zur Netiquette auf Snapchat, das nicht unnötig zu machen.

Snapchat ist wunderbar geeignet, Nähe zu generieren. Es ist direkt und wirkt authentisch. Man kann seine Follower in den eigenen Alltag mitnehmen. Es ist also ein Tool zur Marken- und Imagepflege. Vermutlich können auch sehr bald die erfolgreichsten Snapchatter ganz gute Einnahmen über Product Placement verbuchen. Aber das alles ist kein Grund zu dabei zu sein, wenn Snapchat für dich ein Krampf ist.

Kurz: Mach das nur, wenn du Lust darauf hast. Aber schau mal einfach rein. Guggen kost nüschts…

Ich snappe, du snappst

Ich bin also auf Snapchat. Und ich habe mehrere Anläufe dafür gebraucht. Wobei die erfolglosen Anläufe auch immer nur wenige Minuten dauerten und ich dabei nicht wirklich in die App vorgedrungen bin. Mittlerweile ist Snapchat für mich ein netter Zeitvertreib. Ich snappe nicht regelmäßig, aber immer mal wieder. Oft sehe ich mir nur die Geschichten der anderen an.

Weil ich oft vergesse zu snappen vor lauter ganz realem Alltag und es manchmal auch echt nicht passt. Denn ich habe nicht immer Lust, Snapchat mein Leben zu erzählen. Snapchat ist nämlich auch durchaus so direkt, dass es manchmal echt übergriffig wirken kann. Dann wird es mir zu privat. Auch als reiner Rezipient der Storys anderer.

Gerade habe ich aber wieder richtig Spaß daran und snappe hin und wieder fröhlich vor mich hin. Es gibt ja sooo viele bekloppte Filter, die man ausprobieren kann. 😀

Elterblogger auf Snapchat

Auf Snapchat sind einige Elternblogger, die mehr oder weniger aktiv sind. Ich möchte sie hier gerne listen, denn Snapchat macht nur Spaß, wenn man auch einige Accounts hat, denen man folgen kann. 😉

Wer mir seinen Snapcode zukommen lässt (am Liebsten via Twitter) den ergänze ich gerne. <3 Den Snapcode findet ihr, wenn ihr auf den Geist klickt; oben rechts erscheint dann das Symbol diesen einfach zu teilen.

Eure Kerstin


Ebenfalls auf Snapchat (unter folgendem Namen zu finden):

  • berlinfreckles
  • grossekoepfe
  • me.supermom
  • dashuhn12
  • inkanina
  • MeWorkingMom

Kerstin ist Mitte 30, seit Sommer 2013 Mutter von einem Zwillingspärchen. Der Sonnenschein, seine Zwillingsschwester die Prinzessin und das kleine Krümelchen (2015) halten sie gut auf Trab, wenn sie nicht gerade arbeitet, bastelt, backt, liest, im Netz rumwühlt,… Gerne macht sie auch alles gleichzeitig. Der beste Ehemann der Welt passt schon auf, dass das Chaos nicht ausartet.

7 comments

  1. Meine Tochter hat es mir heute wieder versucht zu erklären, wobei sie merkte, mein Handy kann es auch nicht 😀
    Ich bin nicht nur über 30 sondern fast 50 und ich glaube dafür bin ich echt zu alt, macht aber nix, man muss ja nicht alles haben/können/machen
    LG
    Martina

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