#Blogfamilia: Das Familientreffen der Familienblogger

Kerstin —  16. Mai 2016 — 1 Kommentar
Blogfamilia Anna und Rike

Mama Anna umarmt Mama Rike auf der Familienfeier

Bin ich eigentlich jetzt die letzte, die hier so reichlich verspätet über die Blogfamilia schreibt? Die fand schließlich schon Christi Himmelfahrt statt. Möglich wäre es also.

Am Tag nach der Blogfamilia war ich noch ziemlich verkatert. Alle Akkus waren alle, das Datenvolumen verbraucht. Aber bloggen hätte ich darüber eh nicht können, denn auch wenn in meinem Fall tatsächlich kaum Alkohol im Spiel war (und von den beiden Ausnahmen gibt es dann genau auch Fotos), so hatte der Tag etwas rauschhaftes, ausgelassenes, fröhliches und unwirkliches, dass ich am Tag danach dafür keine Worte fand.

Ich bin allein nach Berlin gereist und habe auch die Zeit ohne Kinder in der Hauptstadt ziemlich genossen. Sie am Ende aber doch sehr vermisst. Wie praktisch, dass wir im Anschluss direkt in den Urlaub gefahren sind. Und da musste der Laptop zu Hause bleiben.

Geschichten aus dem Urlaub bekommt ihr übrigens auch noch zu lesen, aber fangen wa nu mal ganz chronologisch mit der Blogfamilia an:

Kerstins Eindrücke von der #Blogfamilia

Eine kunterbunte Sammlung kleiner Schnippselchen

Es begann schon am Vorabend. Ich durfte in einer dieser wahnsinnig hippen und total szenigen Location, wie nur Berlin sie hat,  kistenweise „Goodies“ schleppen. Dat sind kleine Geschenke, die Sponsoren solcher Veranstaltungen den anreisenden Bloggern gerne in die Tasche packen.

In diesem Fall waren sie definitiv nicht klein. Diese Kisten waren riesig und unfassbar schwer!!! Aber irgendwann dann auch gepackt und ich durfte mit den anderen Pizza essen gehen.

Zu meinem Berliner Lieblingsitaliener. Wasn netter Zufall.

Es ist schon sehr schwer zu erklären (und teilweise zu verstehen), dass ich von all denen, die zB an diesem Abend anwesend waren, nur einen bisher jemals persönlich getroffen hatte. Trotzdem war mir niemand fremd. Meine Mama hätte mich für bekloppt erklärt, hätte ich ihr erzählt, dass ich nach Berlin fahre, um meine Freunde aus dem Internet zu treffen.

Die Veranstaltung

Die Veranstaltung am nächsten Tag war toll. Da hatten die Organisatoren alles gegeben. ❤

  • Die Location war schick und irgendwie echt gemütlich.
  • Für das leibliche Wohl war gesorgt.
  • Bestes Sommerwetter war bestellt.
  • Für die zahlreichen mitgekommenen Kinder wurde tolle Betreuung geboten. Es gab Wickel- und Stillmöglichkeiten. (Und ich war trotzdem froh, die gar nicht zu brauchen.)
  • Die Sponsoren waren unaufdringlich und boten zum großen Teil sogar echten Mehrwert.
  • Das Programm war gut und bot interessante Vorträge für ganz unterschiedliche Bereiche.

Ich mochte Maximilian Buddenbohm mit „Was Blogger von Journalisten lernen können und umgekehrt“, denn der Vortrag war nicht nur extrem unterhaltsam, Journalismus war früher  auch mein Traumberuf. Ich kenne also auch Redaktionen von innen, obwohl ich mittlerweile zur anderen Seite gewechselt bin. 😉

Wirklich gefreut habe ich mich auch auf Leonie Lutz von Minimenschlein.de, die über Instagram-Marketing gesprochen hat. Auch wenn ich Instagram weiterhin vorwiegend systemlos und chaotisch nutzen werde, fand ich ihre Erfahrungen echt spannend.

„Wer spielt, lernt! Wie man sich spielerisch auf die Zukunft vorbereiten kann“ hieß der Vortrag von Christoph Offenberg der mich als Legofan und Mama total begeistert hat. Das hat bei mir total den Nerv getroffen.

Die Juramama hat richtig den Saal gerockt. Sie war so wahnsinnig charmant und unterhaltsam. Da war mir auch ziemlich wurscht, dass ich auch vorher schon wusste, dass ein Blog in Deutschland ein Impressum braucht, etc… Es hat Spaß gemacht zuzuhören.

Die meisten Beiträge kann man mittlerweile auf der Seite der Blogfamilia noch einmal durchklicken und so wunderbar nachvollziehen.

Dass alle Nominierten des Blogfamilia-Awards sich für Flüchtlinge engagiert haben, freut mich persönlich sehr. Es zeigt aber nicht nur, dass dies 2015 das zentrale Thema in der öffentlichen Wahrnehmung und im politischen Diskurs war, sondern eben auch, dass Elternblogs dies wiederspielen. Elternblogger es als besonders wichtiges (auszeichnungswürdiges) Thema erachten.

Elternblogs sind alles andere als unpolitisch. Auch wenn der ein odere andere Blog eher weniger als mehr konkrete politische Texte schreibt; Elternblogs spiegeln die Vielfalt der Familien und ihrer Lebensmodelle wieder. Sie beschäftigen sich mit Themen, die Eltern beschäftigen. Sie beschäftigen sich damit eben auch mit Familienpolitik und nahezu allen Themen der öffentlichen Diskussion.

Das Klingelmännchen der Blogfamilia

Konsti spielt das Klingelmännchen und erinnert uns an das Pausenende

Die Menschen

Dieser Punkt fällt mir schwer. So unfassbar schwer. Denn ich habe so viele Menschen das erste Mal live getroffen oder nach langer Zeit wieder getroffen. Diese Menschen sind mir teilweise wahnsinnig vertraut und der ganze Tag fühlte sich an wie eine riesige Familienfeier. Die dazwischen herum tobenden Kinder verstärkten den Eindruck noch.

Es gab ein großes Hallo! nach dem anderen. Ganz entfernte Familienmitglieder, die man bisher nur gerüchteweise kannte, stellten sich als wahnsinnig sympathisch heraus. Ich habe Angst, wenn ich anfange diese besonderen Menschen aufzuführen, dass ich am Ende jemandem nicht gerecht werde oder sogar einen vergesse! 😮

Ich belasse es bei einigen bunten Bildchen, obwohl es einige Wortwechsel gab, die so kurz sie waren, bei mir nachhaltig Eindruck hinterlassen haben und es existiert kein Foto davon. Wheelymum ist so ein Fall.

Ich habe sie getroffen! Live und in Farbe! 😍 @nieselpriem_blog #blogfamilia #germanblogger #instamum #ichbinsoeinfangirl

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Blogfamilia Sophie und Andrea

Was am Ende bleibt?

Katerstimmung am Morgen danach. Transportprobleme auf dem Heimweg aufgrund der ganzen Präsente.

Ein großes Bedauern, dass man mit so vielen gar nicht ausführlich gesprochen hat.

Es braucht noch viele, viele weitere Blogfamilias und Familientreffen, denn ich muss doch noch die Chance haben, mit euch allen zu reden!!!

Bei mir bleibt ein wenig Traurigkeit, dass dieser schöne Tag vorbei ist und ganz, ganz viel Aktionswahn, gute Vorsätze und geniale Ideen.

Mal schauen, was ich davon umsetzen kann. Ich bin jedenfalls hochmotiviert. 😀

Eure Kerstin


Herzlichen Dank an die Veranstalter. Ihr habt großartiges geleistet! Man hat in jedem Detail das ganze Herzblut gespürt, dass in die Organisation geflossen ist.

Danke an die Sponsoren, die mit ihrer Unterstützung diese Veranstaltung möglich gemacht haben. Und das kostenlos!

LEGO GruppeASUS DeutschlandBabyBjörnBetreut.deCEWEBRAND AND VISIONRabach Kommunikation, me&iBrigitteMOMWeleda und weitere…

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Kerstin

Beiträge

Kerstin ist Mitte 30, seit Sommer 2013 Mutter von einem Zwillingspärchen. Der Sonnenschein, seine Zwillingsschwester die Prinzessin und das kleine Krümelchen (2015) halten sie gut auf Trab, wenn sie nicht gerade arbeitet, bastelt, backt, liest, im Netz rumwühlt,… Gerne macht sie auch alles gleichzeitig. Der beste Ehemann der Welt passt schon auf, dass das Chaos nicht ausartet.

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  1. Krümel getestet: die neue Oudoor-Babytrage von BabyBjörn « Chaos² – Familienwahnsinn im Doppelpack - Juli 7, 2016

    […] ich bei der Blogfamilia die Produkte von BabyBjörn sah, musste ich daher unbedingt genauer hinsehen und mich informieren. […]

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